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KingBathmat

Fantastic Freak Show Carnival

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Blues; HardRock; Psychedelic
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

John Bassett alle Instrumente

Tracklist

Disc 1
1. Ghost in the Fire 4:31
2. Fantastic Freak Show Carnival 3:58
3. Rejected 3:04
4. Kings Ransom 3:17
5. Hornets Nest 1:24
6. Sweet Iris 4:55
7. Simpleton Know it all 3:18
8. Illuminous Pups 3:26
9. Wonderful Life 4:57
10. Interval 1:36
11. Soul Searching Song 11:27
Gesamtlaufzeit45:53


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Häufig leiden Produktionen, die von einem Musiker allein eingespielt werden, unter einem gekünstelten oder sterilen Sound. Hiervon ist bei Fantastic Freak Show Carnival, dem mittlerweile dritten Werk von John Bassett alias KingBathmat, nichts zu spüren. Die Songs kommen dermaßen organisch im Klang rüber, dass man förmlich Gruppenzusammenspiel zu hören glaubt. Tatsächlich hat John Bassett mittlerweile eine Band um sich geschart.

Besonders einnehmend ist der angenehm kehlige Gesang, der zudem durch hochmelodischen Harmoniegesang ergänzt wird. Musikalisch wird eine stimmige Melange aus Westcoast-Psychedelic, Jamrock, Blues, aber auch teilweise britischer Psychedelic und Spacerock geboten. Gerade die besonders starke erste Hälfte des Albums klingt dabei so amerikanisch, dass ich erstaunt war, dass es sich bei John Bassett um einen Musiker aus London handelt.

Fantastic Freak Show Carnival ist ein Konzeptalbum. Das Konzept dreht sich um eine Stadt, die von allerlei kranken und drogenabhängigen Typen bevölkert ist. Es wird keine durchgängige Geschichte erzählt, sondern die Geschichten verschiedener Charaktere werden zu einer Art Puzzle zusammengefügt.

Die Stücke haben meist einen ordentlich groovenden Drive, leben aber auch wie z.B. Rejected von einem Wechsel aus ruhigen psychedelischen Phasen und rockiger Dynamik. Sweet Iris hat hingegen etwas von einem Sedativ a la Porcupine Tree. Ab Simpleton Knew it all lässt die Scheibe – abgesehen von Illuminous Pubs, das an die frühen Pink Floyd erinnert - etwas nach, ist aber immer gut hörbar. Das abschließende Soul Searching Song bietet wieder durchweg überzeugende Gesangs- und auch Instrumentalteile, ist aber als Gesamtkomposition nicht so recht schlüssig.

Insgesamt ein wirklich empfehlenswertes Album für Hörer, die den Prog in seinen verschiedenen psychedelischen Inkarnationen präferieren.

Anspieltipp(s): Ghost in the Fire, Rejected
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.6.2005
Letzte Änderung: 19.6.2005
Wertung: 11/15

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