Grace under pressure
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
phonogram/mercury |
| Durchschnittswertung: |
10.33/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Geddy Lee |
Bass guitars,synthesizers,vocals |
| Alex Lifeson |
Guitars and synthesizers |
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| Neil Peart |
Drums,Percussion and electronic percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Distant early warning
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4.59
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| 2. |
Afterimage
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5.04
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| 3. |
Red Sector A
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5.10
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| 4. |
The enemy within
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4.34
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| 5. |
The body electric
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5.00
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| 6. |
Kid gloves
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4.18
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| 7. |
Red lenses
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4.42
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| 8. |
Between the wheels
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5.44
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| Gesamtlaufzeit | 39:31 |
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Rezensionen

Musikalisch gesehen scheinen gelegentlich die Keys auf "Grace under pressure" die Hauptrolle zu übernehmen, nicht selten teilen sich Gitarre und Tasten die Akkordaufgaben, generell halten sich jedoch schneidende Gitarrenakkorde und klangtechnisch eher unausgereift wirkende Tastenmotive die Waage.Die Benutzung von Gitarrensynthies relativiert die obige Beschreibung etwas.
Interessant, die Ska-Rhythmen von "The enemy within". Ansonsten leben Rush auf "Grace under Pressure" ihren Hang zu Pop-Hardrock eigener Prägung aus, die Grenzen zu Mainstream scheinen dabei manchmal zu verschwimmen. Neil Peart hat einige elektronische Drumsounds in sein Spiel integriert, diese benutzt er jedoch hauptsächlich als Ergänzung zum herkömmlichen Schlagzeug.
Auf "Distant early warning", "Red Sector A","Afterimage" und "The enemy within" beweisen Lee, Lifeson und Peart ihre außergewöhnliche Begabung für prägnante Texte in Verbindung mit vorwärtstreibenden Songthemen. Die für "Distant early warning" verwendeten vierzeiligen Refrainteile, ebenso die dramatischen Existenzfragen von "Red Sector A" ziehen den Hörer in ihren Bann.
Ein seltenes Kunststück, einige kommerzielle Pop-Rock-Songs von einer solchen Wirkungskraft zu erschaffen.Die Texte von Neil Peart spielen dabei eine gleich wichtige Rolle wie die begleitende Musik. Leider haben die restlichen Stücke von "Grace under pressure" nur noch Bescheidenes zu bieten. Mittelmäßiges "Kid Gloves", dahergejammtes, dafür aber mit meisterhaften Drumparts versehenes "Red Lenses", sowie uninspiriertes "The body electric" bleiben alle eine ziemliche Enttäuschung.
Fazit: drei oder vier starke Songs, der Rest ist kompositorisches Füllmaterial.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
11.4.2002 |
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Dieses Album rockt. RUSH gelingt es, den Spagath zwischen Rock und Synthesizer in ausdrucksstarke und interessante Kompositionen zu packen. Die Band geht einen weiteren Schritt nach vorne und führt die auf "Signals" eingeschlagene Linie konsequent fort. Das Ergebnis ist sicherlich das abwechslungsreichste RUSH Album aller Zeiten.
"Grace Under Pressure" ist das 10jährige Bandjubiläum seit Release der ersten Scheibe und strotzt vor Spielfreude und Kreativität. Einprägsame Melodien treffen auf ausgetüfftelte Songstrukturen, die keinesfalls oberflächlich sind. Sogar Ska-Elemente tauchen im Gitarrenspiel auf. Produzent PETER HENDERSON hat der Band zudem einen sehr transparenten Sound verpasst. Die Stimme von Lee wirkt sehr reif und angenehm. Wenn man bedenkt, welche Veränderung die Band in nur 10 Jahren durchgemacht hat, ohne dabei ihre Trademarks zu verleugnen, so ist das schon gigantisch. Manche Band schafft diesen Fortschritt nicht in ihrer gesamten Karriere.
Das Album wirkt von vorn bis hinten durchdacht, ausgereift und schafft es dabei auch noch, Spielfreude zu vermitteln. Hochkarätige Kompositionen wie "Between The Wheels", "Red Sector A" oder "The Enemy Within" (dem ersten Teil der Trilogie "Fear") müssen einfach in jedem CD-Schrank stehen. Dass auch das restliche Songmaterial von "Grace Under Pressure" dem in nichts nachsteht, erwähne ich hier nur noch mal am Rande. Wer ein facettenreiches, eingängiges aber dennoch sehr interessantes RUSH Album sucht, der dürfte mit dieser CD nicht daneben liegen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
16.6.2004 |
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Mit Grace Under Pressure nimmt nach dem spritzigen „Signals“ der „Dritte Sektor“ der Albenchronologie von Rush weiter Fahrt auf. Hier gelingt es dem kanadischen Power-Trio ein weiteres Mal ihren typischen Rocksound ohne allzu viel Verluste in den Klangkosmos der 80er Jahre zu transferieren. 80er Jahre heißt: süßliche Synthie-Klänge und kurze, gradlinige Kompositionen. Der Zeitgeist der 80er schimmert an allen Ecken und Enden hindurch, nicht immer zum Wohlgefallen der heutigen Hörerschaft. Hinzu kommt einiges an Einfluss von damals ebenfalls aktueller karibischer Rhythmik (Reggae/Ska). Anfang der 80er war das einfach mächtig in, man denke nur an Police oder 10cc.
Entscheidend ist aber, dass das Album eine beachtliche Reihe gelungener Stücke mit ansprechenden Melodien enthält: Distant Early Warning, Red Sector A und The Body Electric vereinen wie in ihren besten Tagen einen großen Sinn für progressiven Anspruch gepaart mit einnehmenden, aber keinesfalls flachen Melodien. Nur The Enemy within schießt da ein bisschen über das Ziel hinaus. In der zweiten Hälfte lässt das Album ein wenig nach.
Grace Under Pressure ist dennoch so etwas wie der offene „Geheimtipp“ für Rush-Hörer, die sich unbedingt ein Album aus der dritten Schaffensphase der Band zulegen möchten.
| Anspieltipp(s): |
Distant early Warning, The Body Electric |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
20.6.2012 |
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