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Artifex

Artifex

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil: instrumental; Mathrock; Progmetal; sonstiges
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Magnus Östborg bass
Gustav Almlöf drums
Kristofer Dahl guitars

Gastmusiker

David Ahlund vocals on Disarmed

Tracklist

Disc 1
1. The green robot 3.40
2. Let's rumble 3.03
3. The reliable blue line 4.01
4. Jack Falco 4.11
5. Bad joke 3.29
6. Blazing saddles 1.58
7. The fuse 3.29
8. Xiphias 3.57
9. The meditating bear 4.05
10. Clear the front 2.54
11. Disarmed   (bonus track) 5.30
Gesamtlaufzeit40:17


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Artifex aus Schweden sind ein kompositorisch extrem verspieltes Progmetal-Trio mit unstillbarem Drang nach kurzen Ausflügen in Stilrichtungen wie Flamenco, Fusion, Mainstream-Rock oder Country. Sie sind jung, sie sind kreativ, sie sind musikalisch sehr begabt, sie wollen ihre frisch aufblühende Kunst mit der Welt teilen...(Falls jemand möchte, kann er ihre recht kurze Debüt-CD nicht nur kaufen, sondern diese z.Zt. auch über die Webseite des Trios völlig kostenlos runterladen...)

Das Trio gibt sich auch bei der Tracklänge und bei den kurzen Solos aller Bandmitglieder sehr diszipliniert, deshalb wären Vergleiche mit bekannteren "Prog-Powertrios" wie z.B. Liquid Tension Experiment nur teilweise zutreffend.

Der Gitarrist Dahl gibt (wie zufällig auch Ron Jarzombek, dessen Name hier aber überhaupt nicht zufällig auftaucht) Gitarrenunterricht, der Schlagzeuger Altmlöf studiert z.Zt. Musikologie in Stockholm und der Bassist...hat schon wertvolle Erfahrungen bei anderen Bands gesammelt...

Die in der Musiktheorie und deren praktischer Umsetzung offenbar bewanderten Dahl und Almlöf sind als Komponisten und ausführende Virtuosen an Gitarre und Schlagzeug für das kopflastige, verwinkelte, aber dennoch energetische und rifflastige Geschehen auf dieser CD verantwortlich.

Auf diese Weise begibt sich das Trio auf das schwierige Terrain der möglichst komplexen Zeitausnutzung, das früher schon z.B. von Spastic Ink oder Watchtower ungefähr abgesteckt wurde, so dass die ca. vierzig Minuten dieser CD mehr Einfälle, Breaks, Stimmungen und Richtungswechsel bereithalten, als die meisten anderen Kollegen auf mehrere Alben zu verteilen pflegen.

Einigen Hörern wird das Schaffen von "Artifex" wohl zu dicht und zu atemlos sein, aber wer sich schon für die Musik der in diesem Text genannten Bands bzw. Musiker begeistert konnte, darf hier ruhig zugreifen...Vierdient hätten es die drei Schweden auf jeden Fall... Ich bin jedenfalls gespannt auf mehr von Artifex...

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.7.2005
Letzte Änderung: 21.7.2005
Wertung: 11/15

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