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Genesis for two grand pianos

Genesis For Two Grand Pianos Vol. II

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2004
Besonderheiten/Stil: instrumental; sonstiges
Label: Musea
Durchschnittswertung: 10.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Yngve Guddal Steinway Grand Piano
Roger T. Matte Steinway Grand Piano

Tracklist

Disc 1
1. Me And Sarah Jane 6.33
2. Seven Stones 4.58
3. The Lamb Lies Down On Broadway 5.15
4. The Battle Of Epping Forest 11.09
5. Blood On The Rooftops 5.30
6. Eleventh Earl Of Mar 7.25
7. The Cinema Show 11.10
Gesamtlaufzeit52:00


Rezensionen


Von: Fix Sadler (Rezension 1 von 3)


"Ups, they did it again"!

Ich denke mal, das Teil wurde von allen, die Part 1 zu schätzen gelernt haben, sehnsüchtig erwartet. Zurecht.

Musea ermöglicht die Fortsetzung des Projekts, Paul Whitehead lässt sich nicht lumpen und schneidert den beiden Norwegern ein "Genesis-Cover" auf den Leib, und die Protagonisten wählen die richtigen Stücke aus.

Me And Sarah Jane überzeugt im abgespeckten Sound. Soll heissen: hier wird überdeutlich, welche Kleinode sich Banks noch aus dem Arm geschüttelt hat, die durch die 80er-Produktion aber entarteten... Ein Treffer, mögt Ihr glauben oder nicht.

Ansonsten? "Business as usual", auf verdammt hohem Niveau! Die Jungens "verfummeln" die Originale nicht, spielen "sachdienlich" und dennoch eigenständig auf. Viel mehr kann man auch nicht sagen, die Sache ist verflucht gelungen. Genesis-Fans sollten das Teil dringend haben, solche die es werden wollen liegen auch nicht falsch. Respekt vor den Nordländern.

Anspieltipp(s): Me And Sarah Jane
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.10.2005
Letzte Änderung: 30.10.2005
Wertung: 11/15

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Von: Marcus Kästner @ (Rezension 2 von 3)


In der Tat, was die beiden norwegischen Pianisten mit ihrem zweiten Genesis-Tribute-Album abliefern, lässt die meisten Kopien und Plagiate alt aussehen. Dies ist kein schlichtes Covern sondern ein sehr geschicktes Umarrangieren der vorhandenen Stücke auf die im Titel erwähnten Flügel.

Die beiden Musiker gehen technisch sehr anspruchsvoll und gekonnt zu Werke. Zwar fallen mir hier und da kleinere Ungereimtheiten auf, wie ein kurzer Verspieler in 'The Lamb Lies Down On Broadway', die allerdings kaum ins Gewicht fallen. Im Gegenteil: Gekoppelt mit der guten Aufnahme habe ich das Gefühl, ich sitze in einem Konzertsaal und kann dem Spiel der Norweger genüsslich beiwohnen.

Die Auswahl der Stücke darf man dabei durchaus als mutig bezeichnen, befinden sich doch außer 'The Cinema Show' und 'The Lamb Lies Down On Broadway' eher weniger bekannte unter den Aufnahmen. Im Fall von 'Me And Sarah Jane' lohnt sich das auch durchaus. Als Fan der klassischen Genesis wäre ich wohl kaum auf diese schöne Komposition gestoßen, befindet sie sich doch auf „Abacab“, einem der geschmähtesten 80er-Werke der Engländer.

Sehr gut zur Geltung kommen aber auch 'Seven Stones' von „Nursery Cryme“ und 'Blood On The Rooftops' sowie 'Eleventh Earl Of Mar' von „Wind And Wuthering“. 'The Battle Of Epping Forest' ist leider etwas langatmig in dieser Version – wen wundert es, lebt das Original doch fast ausschließlich von Peter Gabriels Gesang und dem witzigen Text. Auch 'The Lamb [...]' stellt sich als nicht ganz so spannend heraus. Hier wäre vielleicht die Reprise 'The Light Lies Down On Broadway' mit dem Thema von 'The Lamia' passender gewesen.

Das zweite Stück von „Selling England By The Pound“ - 'The Cinema Show' gleicht dies aber wunderbar aus. Besonders der Instrumentalteil wurde sehr gut umgesetzt: Statt Mellotron-Pathos wird kräftig in die Tasten gegriffen – sehr mitreißend. Dieser Höhepunkt bildet gleichzeitig auch den Abschluss des genau 52-minütigen Albums.

Fans von Genesis können nahezu bedenkenlos zugreifen, da sie Reproduktion in einem originellen, stilvollen Arrangement bekommen, während sicher auch Freunde von klassischer Musik auf ihre Kosten kommen. Ein äußerst gelungenes Tribute-Album!

Anspieltipp(s): 'Blood On The Rooftops', 'Me And Sarah Jane'
Vergleichbar mit: In dieser Form wohl einzigartig
Veröffentlicht am: 8.11.2005
Letzte Änderung: 8.11.2005
Wertung: 10/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 3)


"Im übrigen arbeiten Guddal und Matte unterdessen an Vol.2....." (Ende Zitat) ..., welches hiermit vorliegt und dem Debut in nichts nachsteht.

Wieder werden einige Perlen des Genesis-Werkes intelligent und originell für zwei Flügel umarrangiert und mal gefühl-, mal kraftvoll interpretiert. Und obwohl im Vergleich zu den Originalen einige Instrumente und die Stimme fehlen, hat man doch stets das Gefühl, das Stück sei "ganz da", in seiner Ganzheit erfasst und gespielt.

Erneut ein dickes Lob meinerseits an die Herren Guddal und Matte. Meinetwegen darf es ruhig ein Vol.3 geben. Das Konzept hat sich für meinen Geschmack kaum abgenutzt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.1.2007
Letzte Änderung: 14.1.2007
Wertung: 11/15
absolut würdiger Nachfolger

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Genesis for two grand pianos

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 Genesis for two grand pianos 11.40 5

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