Tammikuinen Tammela
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Ylösmatka Records |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Heikki Puska |
Guitar, Accordion |
| Lari Latvala |
Violin |
| Heikki Rita |
Clarinet |
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| Pekko Sams |
Bass |
| Olli Kari |
Drums, Percussion |
| Lauri Kajander |
Guitar |
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Gastmusiker
| Kalle Hassinen |
French Horn |
| Marko Manninen |
Cello |
| Teemu Mäenpää |
Steel Pan |
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| Rasmus Pailos |
Steel Pan, Acid Box |
| Erno Haukkala |
Trombone |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Intro
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3:08
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| 2. |
I
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3:14
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| 3. |
II
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10:58
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| 4. |
III
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9:23
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| 5. |
IV
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5:16
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| 6. |
V
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15:01
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| Gesamtlaufzeit | 47:00 |
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Rezensionen

Finnisch verschroben, die typische nordische Melancholie, gepaart mit einem fröhlichen Augenzwinkern, durchdringt die Musik von Uzva. Keine Musik für den Sommer, sondern eher für trübe Herbsttage geeignet, am Scheideweg zwischen den letzten Sonnenstrahlen und den ersten grau-tristen Momenten.
Die auf den ersten Blick gewagte, aber auf Dauer gelungene und auch gut anhörbare rein instrumentale Mischung aus Prog, Folklore und Jazz wirkt sehr intim und die Seele umschmeichelnd, aber auch irgendwie typisch finnisch, wie ein schelmischer Waldschrat, der aus Gebüsch lugt. Es sind vor allem akustische Instrumente, die der Musik einen unverwechselbaren Charme verleihen, Gitarre, Violine, Klarinette und Akkordeon bestimmen die traurigen Klanglandschaften, die immer kurz davor sind zusammenzubrechen, einem die Tränen in die Augen zu treiben, aber immer wieder aufstehen und aufleben.
Uzva musizieren sehr bedächtig, verträumt, dass ist kein jugendliches Aufbäumen, vielmehr gut durchdachte Abgeklärtheit. Jede Nuance wurde liebevoll ausgearbeitet, es sind vor allem die ruhigen Klänge, die sorgsam Atmosphäre verbreiten. Dazu gibt es sachte Percussion, aber die Finnen können auch anders. Wenn das Schlagzeug temporeich schwingt, die E-Gitarre sich aufbäumt oder expressive Geigensoli ausgeklügelte Spannungspole setzen, dann kommt richtig Leben in die finnische Sauna. Ergänzt wird dieser eigenwillige Kräuteraufguss durch noch weitere Gastmusiker an Französisch-Horn, Posaune, Steel Pan, sowie den ex-Höyry-Kone Cellisten Marko Manninen.
"Tammikuinen Tammela" ist ein typisches nordisches Album, so wie Musik aus einem Land eben klingt, welches nach einem kurzen Sommer, wieder in seinen langen Winterschlaf versinkt. Doch unter dieser spröden Oberfläche verbirgt sich jede Menge Energie. Ein äußerst interessanter Geheimtipp.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.1.2006 |
| Letzte Änderung: |
9.1.2006 |
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Von: Fix Sadler (Rezension 2 von 2)

Auf dem Debut der Finnen finden wir durchaus eine ähnliche Melange wieder, die auch schon NIITTOAIKA zu hören war. Doch während der Nachfolger (ein drittes Album soll im Herbst 2006 erscheinen) überdeutlich im kammerakustischen Sound gelegentlich Jazz-Elemente aufkommen lässt, nähert sich Tammikuinen Tammela aus dem angejazzten Rock der Folklore und natürlich spielen auch wieder Bläser, Celli und Violinen eine Rolle.
Im Grunde genommen ist das Debut ein klassischer Fall von "nach dem richtigen Weg suchen", dabei auch durchaus gelungen, wäre da nicht der leider enttäuschende "Jam-Jazz" Auftritt der Combo beim FreakShow ArtRock Festival 2006 gewesen. Dort bekam man deutlich mehr kompetenten Jazzrock geboten, doch das spezielle Flair des Zweit-Albums wurde zu keiner Zeit erreicht. Somit steht fast zu befürchten, dass eher NIITTOAIKA ein "Ausrutscher" war.
Ich will aber gar nicht groß mutmaßen. Warten wir einfach das nächste Album ab. Tammikuinen Tammela hat einige schöne Passagen, an manchen Stellen ist es mir zu "dudelig", an anderen Stellen fast schon so verrückt-witzig wie Alamaailman Vasarat (von denen auch immerhin 2 Musiker Gastauftritte haben). Ein nettes Album, ein akzeptabler Einstieg in die locker-flockig-melancholisch (hier) angejazztere Welt der Finnen. Geht in Ordnung.
| Anspieltipp(s): |
II |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.8.2006 |
| Letzte Änderung: |
13.8.2006 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von UZVA
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2002 |
NIITTOAIKA |
11.67 |
3 |
| 2006 |
UOMA |
10.50 |
2 |
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