Church of Hawkwind
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
RCA (CD: DoJo Limeted) |
| Durchschnittswertung: |
8.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Dave Brock |
Vocals, Guitar, Keys, Bass |
| Huw Lloyd-Langton |
Guitar |
| Harvey Bainbridge |
Bass, Keys, Vocals |
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| Martin Griffin |
Drums |
| Alan Davey |
Bass, Keys (7,11) |
| Richard Chadwick |
Drums (7,11) |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Angel Voices
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1:21
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| 2. |
Nuclear Drive
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3:39
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| 3. |
Star Cannibal
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5:32
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| 4. |
The Phenomenon of Luminosity
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2:40
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| 5. |
Fall Of Earth City
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3:24
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| 6. |
The Church
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1:32
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| 7. |
Identimate
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3:46
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| 8. |
Some People Never Die
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3:53
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| 9. |
Damage Of Life
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5:50
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| 10. |
Experiment With Destiny
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2:32
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| 11. |
Mists Of Meridin
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5:13
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| 12. |
Looking In The Future
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4:04
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| 13. |
Joker At The Gate
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1:51
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| 14. |
Light Specific Data
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3:49
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| 15. |
The Last Messiah
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1:27
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| Gesamtlaufzeit | 50:33 |
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Rezensionen

"Church of Hawkwind" ist unverständlicher Weise wohl eines der unbekanntesten Studio-Alben der Band.
Als Hawkwinds zweite Veröffentlichung auf RCA, und somit zwischen Sonic Attack und Choose Your Masques gelegen, unterscheidet sich das Album doch stark von Vorgänger und Nachfolger.
"Church of Hawkwind" ist sehr ruhig gehalten, mit vielen gesprochen von Keys untermalten Passagen. Ebenfalls ist es bei weitem nicht so überproduziert und den Achtzigern verfallen wie die beiden anderen RCA Scheiben.
Das mag wohl daran liegen, dass es sich im Wesentlichen um Songs handelt, die eigentlich für ein Brock-Soloalbum gedacht waren. Zum Jahreswechsel '81 zu '82 aufgenommen, hatte die Band wohl einigen zeitlichen Druck, zudem auch Drummer Griffin an den Masern erkrankt war.
Die CD Veröffentlichung wirft die ursprüngliche Reihenfolge der Tracks ab der 2. Seite der LP ziemlich durcheinander (die Orginalreihenfolge habe ich oben vermerkt). Zusätzlich gibt es noch drei Bonustracks, davon sind jedoch zwei erst 1993 aufgenommen worden.
Leider schaffte es keiner der Songs dauerhaft ins Live-Repertoire der Band, wohl auch ein Grund, warum die Scheibe bis heute oft übersehen wird.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.12.2005 |
| Letzte Änderung: |
26.12.2005 |
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Soviel also zur Kontinuität: Obwohl "Church Of Hawkwind" praktisch in der gleichen Besetzung wie noch "Sonic Attack" aufgenommen wurde und damit der kreative Kern Brock-Lloyd-Langton-Bainbridge vom "Levitation"-Album damit immer noch am Ruder ist, klingt das Album doch nochmals eine ganze Ecke gewöhnungsbedürftiger. Das liegt möglicherweise am kuriosen Aufbau von "Church Of Hawkwind": Intros bzw. Zwischenstücke ziehen sich durch das gesamte Album und rahmen damit die eigentliche Songs ein. Das ist insofern ungewöhnlich, dass derartiges Material hier nicht mehr aus netten Instrumentalnummern besteht, sondern neuerdings aus Collagen aus elektronischen Soundeffekten und vielfach geschichteten Samples sowohl aus der Raumfahrt als auch aus der Politik. Hier gibt es sowohl John Glenns Bericht über die um die Friendship-7-Kapsel schwirrenden ominösen fireflies zu hören ("The Phenomenon Of Luminosity") als auch Berichte über das Attentat auf Robert F. Kennedy ("Some People Never Die"). Na ja, teilweise ("The Phenomenon...") ist das ganz nett, aber der Großteil dieser Stücke verursacht eher Kopfschütteln, anstatt gekonnte Überleitungen zu schaffen.
Die Songs an sich sind dagegen wieder eine Spur simpler ausgefallen als noch auf den beiden Vorgängeralben. "Nuclear Drive" ist eine äußerst einfache Nummer, die musikalisch kaum ergiebiger ist als das selige (?) "Orgone Accumulator", wenn auch den spieltechnischen Standard der Calvert-Jahre hält. "Star Cannibal" erinnert in fast jeder Hinsicht an "Uncle Sam's On Mars" (die Textzeile "America has left the Moon" erwarte ich jede Sekunde), verharrt aber über die gesamte Spielzeit ebenfalls auf seinen paar recycleten Ideen und wagt gerade mal eine halbe Minute vor dem Ende den Ausbruch. Besser ist da das rhythmisch überzeugende und mit netter Gitarrenarbeit unterlegte "Fall Of Earth City", das angesichts der Textrezitation anstelle von Gesang ein bisschen wie die Hawkwind-Variante von zeitgenössischen King-Crimson-Nummern wie "Neurotica" wirkt.
Der echte Klopper ist dann die B-Seite der Orignal-LP: Erstmal zwei Zwischenstücke, bis es mit "Light Specific Data" weitergeht. Und das ist auch noch eine jam-artige Instrumentalnummer. Hmpf. "Experiment With Destiny" ist dann insofern bemerkenswert, dass die wunderschöne "Sonic Attack"-Schwelgerei "Virgin Of The World" wieder aufgegriffen wird, und "The Last Messiah" ist ein weiteres Zwischenspiel. Das abschließende "Looking For The Future" ist dann sage und schreibe der dritte "richtige" Song auf "Church Of Hawkwind". Als ob das nicht genug wäre, wird hier auch noch der Text von "Assault & Battery" zitiert. Na ja, ansonsten passt diese Nummer zu den ganzen straighten Stücken von "Sonic Attack". Hier, auf "Church Of Hawkwind", beschließt sie eine recht kuriose LP.
Fazit also: "Church Of Hawkwind" ist ein reichlich zerfahrenes Album. Die ganzen kurzen Stücke können kaum eine nennenswerte und stringente Stimmung aufbauen, sondern wirken dem Zusammenhang des Albums eher entgegen. Und abseits davon fällt noch auf, dass gleich mehrere Songs ein- und ausgefadet werden. "Star Cannibal" und "Fall Of Earth City" beginnen und enden damit jeweils im Nichts und tragen einen gewissen skizzenhaften Charakter. Das passt zwar zum restlichen Charakter des Albums, ändern aber nichts daran, dass "Church Of Hawkwind" als Ganzes kaum überzeugen kann.
Anmerkung: Ich habe mich hier an der Originalreihenfolge der Stücke orientiert. Womit dann angesichts der Tracklist noch mehr zur Verwirrung beigetragen wäre...
| Anspieltipp(s): |
Fall Of Earth City, The Phenomenon Of Luminosity |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
15.3.2013 |
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