666
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Vertigo |
| Durchschnittswertung: |
12.2/15 (5 Rezensionen) |
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Besetzung
| Vangelis Papathanassiou |
keyboards, flute, percussion, vibes, backing vocals, various others |
| Demis Roussos |
lead vocals, bass, backing vocals |
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| Lucas Sideras |
drums, backing vocals, lead vocals |
| Silver Koulouris |
guitars, percussion |
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Gastmusiker
| Harris Halkitis |
bass, tenor sax, congadrums, backing vocals |
| Michel Ripoche |
trompone, tenor sax |
| John Forrest |
narration |
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| Yannis Tsarouchis |
greek text |
| Irene Papas |
lead vocals on "oo" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The System
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0:23
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| 2. |
Babylon
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2:47
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| 3. |
Loud, Loud, Loud
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2:42
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| 4. |
The Four Horsemen
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5:54
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| 5. |
The Lamb
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4:33
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| 6. |
The Seventh Seal
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1:30
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| 7. |
Aegian Sea
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5:22
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| 8. |
Seven Bowls
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1:29
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| 9. |
The Wakening Beast
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1:11
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| 10. |
Lament
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2:45
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| 11. |
The Marching Beast
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2:00
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| 12. |
The Battle of the Locusts
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0:56
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| 13. |
Do it
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1:44
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| 14. |
Tribulation
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0:32
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| 15. |
The Beast
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2:26
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| 16. |
Ofis
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0:14
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| Gesamtlaufzeit | 36:28 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Seven Trumpets
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0:35
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| 2. |
Altamont
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4:33
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| 3. |
The Wedding of the Lamb
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3:38
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| 4. |
The Capture of the Beast
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2:17
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| 5. |
oo
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5:15
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| 6. |
Hic and nunc
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2:55
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| 7. |
All the seats were occupied
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19:19
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| 8. |
Break
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2:58
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| Gesamtlaufzeit | 41:30 |
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Rezensionen

Ein Meisterwerk liefern hier die Griechen ab. Das ganze Werk basiert auf der Apocalypse des Johannes.
Was diese Platte so gut macht, ist die Stilvielfalt, die Vangelis als Komponist mit den einzelnen Songs schafft, es gibt beatlesähnliche Songs, weihevolle Balladen, eindringliche Rocksongs, folkloristisches neben Soundmalereien, und das manchmal innerhalb von 10 Minuten! Dazu hat er gute Mitmusiker, es gibt schöne Gitarrensoli (nie zu lang), Roussos singt in seinem unnachahmlichen Falsett, eine erste Zusammenarbeit mit Irene Papas (Sex sells ?;-)
und Vangelis himself an allerlei Keyboards. Im Longtrack werden die einzelnen wichtigen Songs des Albums noch einmal in ein wunderbares Instrumental eingebunden.
Kurz und gut, wer die Platte findet: kaufen
| Anspieltipp(s): |
durchhören, wie Oliver schon schrieb |
| Vergleichbar mit: |
Vanglis' "EARTH" |
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| Veröffentlicht am: |
4.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
4.5.2002 |
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Von: Fix Sadler @ (Rezension 2 von 5)

Das Album hat seine Momente..........gilt in manchen Progkreisen als Kult und Vangelis überrascht mit weniger Keyboard-Brimborium als auf seinen (natürlich auch späteren) Soloalben.
CD 1 ist stimmig und hat tolle Musik zu bieten.
CD 2 flippt (für meine Verhältnisse zu sehr) aus
Die Story zum Album geht wohl so:
Nachdem man der Band nachsagte, dass sie geradezu was schlagerhaftes habe (was bei den wohl zwei Vorgängeralben auch nicht ganz von der Hand zu weisen ist), wollten es Aphrodite's Child der Welt mal zeigen, zu welch komplexen Ausflügen sie in der Lage sind...............
...........was dazu führt, dass man (wie bei so vielen Doppelalben) es ein bisschen übertrieben hat.
Fazit: rund 45 Minuten sehr interessante und gute Mucke, aber auch viel Füllkrams - irgendwie sollte man das Album zumindest mal gehört haben
| Anspieltipp(s): |
The Four Horseman |
| Vergleichbar mit: |
sehr eigenständig, kein Vergleich zu anderen 70er Proggrößen |
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| Veröffentlicht am: |
5.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
5.6.2002 |
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Mal ehrlich, wer von Euch weiß, daß der heutige Instrumental/Soundtrack/New Age-Musiker Vangelis und der Schlagerbarde Demis Roussos (genau jener Sänger, der in den Siebzigern mit wallenden Gewändern und Barfuß Lieder wie 'Goodbye my Love goodbye' oder 'Mona Lisa' trällerte) eine gemeinsame Vergangenheit hatten? Tatsache! Aber jetzt mal ganz von vorne:
Anfang der 60er Jahre formierte der talentiere Vangelis Papathanassiou mit Freunden in Griechenland seine erste Band Formynx und füllte griechische Sportstadien mit tausenden musikbegeisterter Fans. Vangelis galt als einer der ersten "Popstars" in seinem Land. Im Laufe der Zeit stellte er allerdings fest, daß er in Griechenland nicht die technischen Vorraussetzungen hatte um seine musikalischen Ideen zu verwirklichen. Hinzu kamen die durch die Militärdiktatur veränderten politischen Verhältnisse in seiner Heimat. So zog Vangelis 1968 nach Paris und gründete zusammen mit Demis Roussos (Bass, Vocals), Lucas Sideras (Drums, Vocals) sowie Silver Koulouris (Guitars, Percussion) die Gruppe Aphrodite's Child. Vangelis selber übernahm die Tasteninstrumente, Flöte und Percussion. Gleichzeitig war er der kreative Kopf der Band und zeichnete überwiegend für die Kompositionen verantwortlich. Gleich ihr erster Song 'Rain and Tears' (ein Hammerstück mit Flöte und Streichern) wurde ein weltweiter Hit. Einige weitere erfolgreiche Stücke folgten (z.B. It's five o'clock, End of the World). Ihr Stil kann als romantischer Softrock bezeichnet werden. Schon hier konnte man erahnen, welches Potential in der Band steckte.
Im Jahr 1971 war es dann endlich soweit: Die musikalischen Grenzen wurden gesprengt und ein Konzeptalbum der kontroversen Art erblickte das Licht der Erde: 666. Thematisch dreht sich das gesamte Werk um Passagen aus der Offenbarung des Johannes. Auszüge aus der Bibel, die von der Geburt des Antichristen berichten. Die Songtexte hierfür lieferte Costas Ferris und die gesamte Musik stammte aus der Feder von Vangelis. Musikalisch passt das Werk in keine Schublade. Es ist vielseitig, abwechslungsreich und immer wieder überraschend. Gängiges, melodiöses (The Four Horsemen, Hic et Nunc) wechselt sich mit schrägem Material () ab. Insbesondere bei letztgenanntem Song schreit sich als Gast die Sängerin und Schauspielerin Irene Papas (u.a. zu sehen in Alexis Sorbas) die Seele aus dem Leib, als wäre der Beelzebub persönlich in sie gefahren.
Die besonderen Vangelis-Fähigkeiten kommen besonders gut in den häufigen Instrumentalpassagen zur Geltung: Beispiele hierfür sind das geniale 'Aegian Sea' und der Longtrack 'All the Seats were occupied', bei dem auf einem gekonnten Klangteppich immer wieder Auszüge aus den zurückliegenden Stücken eingespielt werden.
Neben Vangelis' Einfallsreichtum brilliert die gesamte Band: Hier und da rockige und teils frickelige Gitarrenparts ('The Battle of the Locusts') und eine jederzeit stimmige Rhythmussektion. Überhaupt werden den Drums und Persussion viel Bedeutung beigemessen und dominieren in einigen Songs z.B. in 'The Battle of...' und 'Do it' (bei diesen beiden Tracks geht im wahrsten Sinne des Wortes die Post ab!). Es gibt so vieles auf den zwei Scheiben zu entdecken, daß ich hier nur noch ein paar Auszüge darstelle und jedem ans Herz lege, dieses Meisterwerk und Stück Musikgeschichte zu erwerben und in die musikalische Welt der Kinder Aphrodites einzutauchen.
Hier noch einige weitere Schmankerl: Orientalisches gibt es bei 'The Lamb' zu hören. Ein Song, bei dem sämtliche Musiker ihre Fähigkeiten voll ausfahren. Lustiges gibt es bei 'The Beast'. Lustig im Sinne der verstellten Stimmen. Mystisch/psychedelisch geht es bei 'Lament' zu. Hier kann Demis Roussos seine weinerliche und hohe Stimme voll zur Geltung bringen (göttlich!).
Unterbrochen bzw. übergeleitet werden die einzelnen Stücke durch kleinere Erzählungen, Geräuschkulissen oder sonstige Soundeffekte. Insgesamt ein Konzeptalbum der interessanten Sorte: seiner Zeit um Jahre voraus. Nach '666' trennten sich die Wege der Musiker (zu groß waren die musikalischen Unterschiede) und Vangelis wurde ein gefeierter Solo-Künstler der kurzzeitig sogar als Ersatz für Rick Wakeman bei Yes vorgesehen war. Die musikalischen Ziele lagen aber zu weit auseinander und so erhielt Patrick Moraz den Job. Allerdings bildete sich hier die Freundschaft zwischen Jon Anderson und Vangelis, die uns in der Zukunft mit vier hervorragenden Alben beglücken.
Wären Aphrodite's Child zusammen geblieben, eine ähnliche Karriere wie Genesis oder Pink Floyd hätte ihr Lohn sein können. Das Potential war vorhanden. Nun ja, wenigstens haben sie uns einen Meilenstein hinterlassen!
| Anspieltipp(s): |
in seiner Gesamtheit genial! |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
30.7.2002 |
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Aphrodite's Child lieferten mit "666" ihre Interpretation einer bombastischen Vertonung der Offenbarung des Johannes ab. Die Faszination dieses Album beruht vor allem auf den vielschichtigen Arrangements, dem Wechsel der Stile, die in sehr unterschiedlich langen Liedern verarbeitet wurden und dem hypnotischen Charakter, dem man sich kaum entziehen kann. Düstere Sprechpassagen mit Worten aus der Bibel ziehen sich durch das gesamte Werk.
Neben recht kurzen Liedern, die vor allem die erste CD bestimmen, und sogar mal bluesig klingen dürfen, verdient vor allem der zweite Teil, für die damalige Zeit, jederzeit das Prädikat progressiv. In teilweise sehr langgedehnten Instrumentalpassagen ist hier Platz für Jazz Rock, griechische Folk-Einflüsse und natürlich Progressive Rock aus den frühen 70ern. In ihrem Schwanken zwischen traumwandlerischer, ruhiger Schönheit und einem Spektrum, das auch die Grenzen des Experimentellen auslotet, stellen Aphrodite's Child einige Herausforderungen an den Hörer. Der Gesang ist mehr in den Hintergrund gedrängt und wird weitgehendst lautmalerisch eingesetzt, wenn Demis Roussos nicht gerade sein ausdrucksstarkes, leicht nasales Organ zu Gehör bringt. Gitarrist Silver Koulouris lässt sein Instrument in euphorischen Soli in immer neue Bereiche vorstoßen, während Vangelis schon die Einflüsse seiner späteren Werke erkennen lässt und somit aus seinen Tasteninstrumenten Panoramaskizzen für Phantasietrips malt.
Klingt alles irgendwie abgehoben, aber besser kann die Musik, wie sie in weiten Teilen zu hören ist, nicht beschrieben werden. Als Anspieltipps empfehle ich "The four horseman", den rhythmisch gestöhnten musikalischen Orgasmus von Irene Papas, dessen Titel das Unendlichkeitszeichen darstellt und das 19-minütige apokalyptische Soundspektakel "All the seats were occupied".
| Anspieltipp(s): |
The four horseman, All the seats were occupied |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
5.2.2008 |
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666 ist ein Doppelalbum, das besser ein "einfaches" geworden wäre. Oder um es mit Fix zu sagen (der es allerdings anders herum meinte): das Album hat seine Momente...
Ich ziehe die Trennlinie der besseren von den weniger gelungene Momenten nicht zwischen CD1 und CD2. Es gibt auf beiden tolle Kompositionen und unnötige Füller.
Diese lassen das Werk irgendwie uneinheitlich, unterbrochen und zusammenge"patchworked" erscheinen. Das was ich durchaus als stilistische Vielfalt und Vielseitigkeit empfinde, wirkt vor allem durch die zahlreichen "spoken intros" zerstückelt.
Absolute Highlights sind das erhabene "The four horseman", das für mich die Hitsingle des Albums darstellt (in einer gefühlten Reihe mit Kompositionen wie Deeps Purples "Child in Time" stehend), "Altamont" (stilistisch zum Teil an Magma erinnernd), das Vangelis-typische "Aegian Sea" mit schwebenden Keyboardsounds und prägnantem Bass, das mit orientalischen Flötentönen und treibend hypnotischem Schlagzeug glänzende "Wedding of the Lamb" oder auch der Beast-Zyklus (z.T. an Emerson, Lake & Palmer erinnernd). In "Battle of the Locusts" wird mit verzerrter Gitarre gefrickelt und die Felle massiert, was das Zeug hält, "Do it" steigert das Ganze dann nochmals. "Break" ist schliesslich ein z.T. floydiges, z.T. auch an Supertramp erinnerndes Ausspiel. Das Medley "All the seats were occupied" wurde bereits als Höhepunkt erwähnt.
Die übrigen Stücke stören die Intensität und Geschlossenheit der eben aufgelisteten Teile. "Babylon" ist einfach, straight, rockig und erinnert an die Beatles, "Loud, Loud, Loud" ist ein laues Lüftchen mit Refrain wie von einem schüchternen Schülerchor gesungen, "Hic and Nunc" erinnert mich (wie auch "Loud") an das Musical HAIR (welches ich zwar toll finde, was hier aber nicht reinpasst), "Lament" ist dünn und zieht kaum bemerkt an einem vorbei und "Ofis" und "Trumpets" sind einfach unnötiges "Talking".
Mein Tip: Die "Momente" rausprogrammieren und "Tataaa": eine dichte und intensive Platte ist entstanden.
| Anspieltipp(s): |
The Four Horsemen, Altamont |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.11.2009 |
| Letzte Änderung: |
8.11.2009 |
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