Natural History
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
1990 |
| Besonderheiten/Stil: |
ArtPop |
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| Label: |
EMI Records |
| Durchschnittswertung: |
keine Wertung (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Mark Hollis |
vocals, keyboards |
| Lee Harris |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Today
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3:29
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| 2. |
Talk Talk
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3:18
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| 3. |
My foolish friend
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3:21
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| 4. |
Such a shame
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5:46
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| 5. |
Dum dum girl
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3:49
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| 6. |
It's my life
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3:54
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| 7. |
Give it up
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5:22
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| 8. |
Living in another world
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6:58
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| 9. |
Life's what you make it
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4:29
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| 10. |
Happiness is easy
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6:31
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| 11. |
I believe in you
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6:04
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| 12. |
Desire
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7:04
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| Gesamtlaufzeit | 60:05 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Today
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| 2. |
Talk Talk (Version 1 & 2)
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| 3. |
My Foolish Friends
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| 4. |
Such a Shame
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| 5. |
Dum Dum Girl (Takes 1 & 2)
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| 6. |
It`s my Life
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| 7. |
Life`s What You Make It
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| 8. |
Living In Another World
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| 9. |
Give It Up
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| 10. |
I Believe In You
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Rezensionen

Der EMI gefiel das 1988er Album "Spirit of eden" nicht, da keine potentielle Hitsingle dabei war. Dabei hatten sie Talk Talk freie Hand und künstlerische Kontrolle gelassen. Sollte man auch nicht machen, sowas... - da muss ja so etwas Merkwürdiges bei rauskommen. Das Label ließ die Band fallen, die klagte gegen das Label, das Label reichte eine Gegenklage ein wegen Vertragsbruchs - so ging eine innige Freundschaft in die Brüche. Um den finanziellen Verlust etwas auszugleichen, hat die EMI dann dieses "Best of"-Album hinterhergeschoben und kurze Zeit später auch noch "History revisited".
Auf dieser Zusammenstellung sind die Singleauskopplungen der ersten vier Scheiben vereint. Angefangen vom synthie-poppigen "Today", über das bis dahin noch nicht veröffentlichte "My foolish friend" bis zu dem editierten "Desire". Auf der amerikanischen Fassung gibt noch zwei Livestücke: "Life's what you make it" und "Tomorrow's started".
Diese Zusammenstellung gibt in erster Linie einen Überblick über die Hitfabrikanten Talk Talk. Auf die progessive Spätphase wird nur am Rande eingegangen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.4.2006 |
| Letzte Änderung: |
26.4.2006 |
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"Natural History" war das erste Talk Talk BestOf-Album und vereint auf sich die Hitsingles der ersten 4 Studioalben. Ein Kaufanreiz war damals sicher das zuvor lediglich auf dem limitierten, in Italien veröffentlichten, Album "It`s My Mix" zu findende "My foolish friend". Da ich dieses Album besaß, habe ich mir "Natural History" erst viel später zur Komplettierung der Sammlung und wegen des Covers als LP zugelegt.
Was bietet dieses Album sonst noch? Eigentlich nicht genug, um die "regulären" Alben ersetzen zu können. Fehlen doch Stücke wie "Renée", "Call In The Night Boy" und "It`s You" von It's My Life, "Time It`s Time" von The Colour of Spring und "The Party Is Over" vom gleichnamigen Debutalbum.
Wie Thomas bereits erwähnt hat, wird in erster Linie die Pop-Phase der Band abgedeckt. Wer einen Überblick über das Talk Talk`sche Schaffen bis zum progressiven Wendepunkt Spirit of Eden haben möchte, dem empfehle ich nach wie vor das ausführliche Asides Besides, ergänzt allenfalls durch das 1997 veröffentlichte "The Very Best Of Talk Talk" (Cover: gelber Vogel im Käfig), welches noch etwas umfangreicher ausfällt als die vorliegende Langrille.
| Anspieltipp(s): |
Life`s What You Make It, Happiness Is Easy |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.4.2006 |
| Letzte Änderung: |
29.4.2006 |
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Anno 1990 wurden die Musikvideos der ersten knappen Decade auf Videokassette veröffentlicht. Im Jahre 2007 dann folgte ein dem digitalen Zeitalter gerecht werdendes Re-Release in Form einer Doppel-CD/DVD. Soweit ich das überblicke wurden die ursprünglichen 10 Musikvideos durch zwei alternative Versionen von "Talk Talk" und "Dum Dum Girl" ergänzt. Der Fan findet hier also eine recht umfangreiche audiophile und visuelle Rundumversorgung der Pop-/New Age-Phase der Band. Das Bildformat beträgt 4:3, der Ton ist in Stereo aufgenommen.
Das Bild ist scharf, die Farben kräftig und satt. Auch der Ton überzeugt. Sowohl in Stereo wie auch in (Pseudo)surround über die 5.1-Anlage ist der Klang sauber und differenziert.
In den 80ern waren Musikvideos mitunter noch Kunstwerke. Man hat zum Beispiel Geschichten erzählt, statt mit vierunzwölfzig Backgroundtänzern/-innen und coolen Posen von der Musik abzulenken.
In "Talk Talk" sind die Jungs um Mark Hollis allerdings immer noch eine Teenieband, die sich optisch kaum vom Hitparadenmainstream der frühen 80er unterscheidet. Version 1 zeigt die Band in weissen Anzügen in einem etwas klaustrophobisch wirkenden Käfig spielen. Version 2 ist beinahe avantgardistisch, überzeugt mit schwarz-weiss-Kontrasten und der Umsetzung des Titel-Themas durch Schauspieler, die mit Gebärden- und Zeichensprache aufeinander ein-"talken".
"My Foolish Friend" handelt wohl von Jobverlust und spielt in einer Industrie- bzw. Arbeiterviertelkulisse. Ich liebe diese Optik von rauchenden Schornsteinen, trostlosen Vorortstrassen und wolkenverhangenem, weitem grauen Himmel.
Es folgt eines der perfektesten Musikvideos der Gechichte: "Such a Shame". Es kann so einfach sein. Man nehme ein Gesicht, in diesem Fall das von Mark Hollis ("was für ein Gesicht!"), setze ihn vor einen schwarzen Hintergrund und lasse ihn dann das Lied mit wechselnden Mützen und Schals bekleidet singen. Dabei setzt man immer wieder interessante Schnitte, nach denen sich die Mimik, der Ausdruck des Sängers verändert. Mal lacht er, mal ist er ernst, dann wütend oder gleichgültig, schliesslich traurig oder verzweifelt. Dazu dreht sich die ganze Zeit ein transparenter Spielwürfel mit verschiedenenfarbigen "Augen" in der unteren Bildschirmecke. Im Hintergrund werden hin und wieder Strassenzüge oder die Band eingeblendet. Zusammen mit dem starken Lied wird dieser Film zum grossen Gesamtkunstwerk.
"This film was made on Sparrow Hall Farm, Eddlesborough, Bedfordshire, England, at 7:02 p.m., wednesday june 13, 1984." Es folgt "Dum Dum Girl" (take one). Hier beweist die Band viel Humor. Hollis singt das Video live auf einer Wiese ein, eine Kamera fährt auf Schienen im Kreis um ihn herum, dauernd kommen Bandmitglieder, Kameraleute und Techniker ins Bild, man amüsiert sich köstlich. Take two um 7:13 p.m. ist dann, ebenfalls live eingesungen, ernst..., zumindest bis zum Schluss. Was für eine Stimme! Gäbe es sie nicht, man müsste sie erfinden.
In "It`s my Life" nehmen sich die Musiker dann fast komplett zurück. Das Video glänzt durch grandiose Wildlife- und Wildtieraufnahmen in satten Farben und grossartigen Bildern. Hollis steht mitunter im Zoo, singt aber nicht. "Stars" werden hier zu Nebendarstellern. Irgendwie wird hier bereits die baldige Abwendung vom Kommerziellen vorweggenommen.
"Life`s what you make it" führt den Weg fort. Zwar sind die Musiker nun wieder vermehrt zu sehen, wie sie im nächtlichen Wald musizieren, die Stars des Films sind aber die Waldtiere: Tausendfüssler, Fuchs, Käfer, Eule.
Das abschliessende "I believe in you" ist dann ein absolutes Un-Video. Mark Hollis sitzt leicht schräg zur Kamera, wird im Profil mit sanfter, die Farbe wechselnder Beleuchtung angestrahlt und singt. That`s it. Minimalistische Optik zu minimalistischer Musik. Am Ende schenkt er uns ein Lächeln, das jeder für sich selbst deuten kann.
Talk Talk waren eine der grössten Bands der 80er Jahre. Sowohl des New Wave, wie auch des Postrock. Diese Videocompilation unterstreicht dies eindrücklich.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
4.7.2012 |
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