Bardo
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
12.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Bill Denison |
Accoustic and electric stringed instruments,Keyboards,Vocals,Flute |
| Michael James |
Piano,Keyboards |
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| Ken Pfeifer |
Vocals,Keyboards |
| Carl Puglisi |
Drums,Percussion |
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Gastmusiker
| Bridget Murphy |
Background Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Solar Circles
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4:35
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| 2. |
In this World
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5:58
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| 3. |
Blindness
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7:34
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| 4. |
Coax
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5:36
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| 5. |
Half awake
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4:28
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| 6. |
Shadows speak
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5:27
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| 7. |
The Gate
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2:12
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| 8. |
Pins and Needles
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10:26
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| 9. |
Beneath White
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6:04
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| 10. |
Zeitgeist
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4:43
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| 11. |
Evening of Our Days
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7:56
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| 12. |
Coda
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2:16
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| Gesamtlaufzeit | 67:15 |
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Rezensionen

Manchmal ist es schon merkwürdig mit Rezensionen: Ich kannte das Debüt von Zen Carnival nicht, wurde durch die Rezis der Kollegen Selm und Schüßler zu "Inheritance" (ja, auch die Rezensenten lesen die Babyblauen Seiten!) aber schon recht neugierig auf die Band und beschloss daher, mir ihr neues Werk zuzulegen.
Da ich beider Rezensenten Geschmack in weiten Bereichen teile, glaubte ich in etwa zu wissen was mich hier erwartet. Pustekuchen! Meine Vorstellungen hinsichtlich der Musik von Zen Carnival waren völlig andere. Allerdings sehe ich nach dem Hören von "Bardo" auch die Rezensionen von "Inheritance" in einem anderen Licht und muss sagen: sie beschreiben die Musik der Bostoner richtig, aber nur zum Teil.
Nie war ich mir der Unzulänglichkeit von Worten, mit denen wir Gehörtes dem Leser zu verdeutlichen versuchen, derart bewusst wie bei dieser CD.
"Inheritance" kann man schlecht beschreiben, vielleicht am besten so, wie die Band es getan hat: "God steps down for a day and really lives to regret it!" Eine einzige große Apokalypse mit allem, was des Proggers Herz höher schlagen läßt.", schreibt Thomas. Das kann man getrost auch auf dieses Album anwenden.
Neben den musikalischen Inspirationen, die zu "Inheritance" bereits genannt wurden, höre ich hier noch recht deutliche Canterbury-Einflüsse, etwa "Hatfield & the North" oder spätere Alben von Richard Sinclair oder Rick Biddulph, heraus. Und ich bin sicher, dass jeder regelmäßige Prog-Konsument andere Versatzstücke seiner Lieblingsbands erkennen kann.
In seiner Intensität und stilistischen Vielfalt wird "Bardo" in den letzten zwei, drei Jahren allenfalls von Fission Trip´s "Volume One" erreicht.
Es ist völlig sinnlos, hier einzelne Songs detailliert unter die Lupe zu nehmen, weshalb ich dies entgegen meiner sonstigen Gewohnheit auch nicht mache.
"Bardo" bietet ein wahnsinniges Mosaik von Klängen und allem Guten, von dem man sich in der Musik beeinflussen lassen kann. Mein persönlicher Top-Kanditat für das Album des Jahres 2006.
| Anspieltipp(s): |
Alles (der nächste Song klingt sowieso völlig anders) |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.8.2006 |
| Letzte Änderung: |
19.8.2006 |
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Da kommt man aus dem Urlaub nach Hause, nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der Briefträger das Päckchen vom Musikversender meiner Wahl mit der erwarteten zweiten CD von Zen Carnival bereits abgeliefert hat, schaltet den Rechner ein, um zu schauen, was sich auf den BBS in der Zwischenzeit so getan hat und muss feststellen, dass genau zu dieser CD ein Kollege bereits etwas geschrieben hat, noch ehe ich sie mir selbst überhaupt anhören konnte. Und nicht nur das, er bewertet sie mit 14 Punkten, was die Erwartungshaltung natürlich ins Unermessliche steigert. So ähnlich erging es mir neulich schon einmal mit der neuen Areknamés!
2002 schrieb ich zu Zen Carnivals 1999 erschienen Debut "Inheritance", dass sie bereits am Nachfolger arbeiten würden und er womöglich dieses Jahr noch erscheint. Das war insofern richtig, als die Songs zu diesem Zeitpunkt bereits alle geschrieben waren. Dann haben sich die Jungs aber noch einmal vier Jahre Zeit gelassen, um sie fein säuberlich auszuarbeiten und sie, ähnlich wie ihr Debut, in Eigenregie einzuspielen. Wer dieses Debut kennt, dem sei gesagt, dass die Soundqualität diesmal absolut in Ordnung geht.
Zur Musik, die Dirk als unkategorisierbar eingestuft hatte. Das markanteste ist sicherlich der Gesang von Ken Pfeifer, der andernorts gerne mit Marillions Steve Hogarth verglichen wird. Da ich mich mit Marillion in dieser Phase nicht mehr näher beschäftigt habe, kann ich diesen Vergleich nicht nachvollziehen. Pfeifers Stimme ist jedoch leicht heiser und wirkt, gerade wenn sie in die höheren Lagen hinauf muss, angestrengt. Da sie aber sehr markant ist, geht das schon in Ordnung.
Trotz der Bezüge zum Zen-Buddhismus im Bandnamen und auf dem Cover, werden lediglich auf dem Song "Pins and needles" fernöstliche Klänge in Form einer als Sitar verfremdeten Gitarre aufgenommen.
Ansonsten würde ich die Musik vielleicht folgendermaßen versuchen einzuordnen: das Schlagzeug legt ein Grundgerüst, das dem New Artrock entliehen ist. Keyboards und Gitarre liegen darüber in häufig typisch neoproggiger Manier. Gelegentlich dürfen diese beiden Instrumente solieren, wobei sie dann fast in Fusion-artige Gefilde geraten. Diese Momente sind eigentlich die besten auf der Platte, werden aber viel zu selten ausgereizt. Vermutlich sind sie es, die Dirk an Canterbury denken lassen. Im großen und ganzen setzen Zen Carnival jedoch eher auf Atmosphäre, die sie gut rüberbringen. Das Highlight ist, mal wieder, der längste Track, "Pins and needles".
Leider kann ich Dirks Begeisterung nicht in letzter Konsequenz teilen. Mit "In this world" findet sich nämlich ein, ich möchte nicht sagen schlechter, aber für meinen Geschmack viel zu straighter Song, der mich schnell nervt und daher immer geskippt wird. Den restlichen Songs merkt man aber schon an, dass sich Zen Carnival viel Mühe mit ihnen gemacht haben. Aber obwohl die Produktion hier wesentlich besser ist als auf ihrem Debut, ziehe ich dieses vor, da es einfach mehr Charme besitzt.
| Anspieltipp(s): |
Pins and needles, Coax |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.8.2006 |
| Letzte Änderung: |
26.8.2006 |
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