Silence
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Inside/Out |
| Durchschnittswertung: |
6/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Herman Saming |
Lead & Backing Vocals |
| Jerry Sahlin |
Keyboards, Vocoder, Lead & Backing Vocals |
| Peter Asp |
Bass, Synths Bass, Pedals |
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| Ola Andersson |
Guitars, Lead & Backing Vocals |
| Thomas Lejon |
Drums & Percussion |
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Gastmusiker
| Tomas Ebrelius |
Violin |
| Hanna Hajslund Hansen |
Violin |
| Catharina Holm |
Viola |
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| John Löfgren |
Cello |
| Kenny Sahlin |
Additional Lead Vocals on #2 |
| Martin Hedin |
"Angry Customer" on #10 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Truth Is Pain
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4:09
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| 2. |
Puppeteers
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4:13
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| 3. |
This Wonderful World
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4:21
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| 4. |
Out Of Ideas
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4:47
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| 5. |
Hope
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4:30
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| 6. |
Into The Unknown
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3:56
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| 7. |
No Longer Touching Ground
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4:12
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| 8. |
Useless Argument
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4:49
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| 9. |
The Voice Within
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3:55
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| 10. |
Call In Dead
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2:52
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| 11. |
Silent Screams
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1:59
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| 12. |
Introduction
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0:51
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| 13. |
The Millionaire
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2:11
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| 14. |
Joanna
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3:09
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| 15. |
A Father's Love
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2:33
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| 16. |
Memory To Flight
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2:44
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| 17. |
The Diary
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3:10
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| 18. |
A Wound That Won't Heal
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4:33
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| 19. |
The Final Silence
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1:31
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| 20. |
Landlord - Live
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5.59
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| Gesamtlaufzeit | 70:24 |
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Rezensionen

"Das hat aber lange gedauert"; mag man vermuten... Silence ist nach dem Last Epic Platte Nr. 4 der Fun-Progger aus Schweden, und es hat 3 Jahre bis zur Veröffentlichung bei Inside/Out gedauert... Halt, nicht ganz! Schon seit gut 1/4 Jahr gibt es die Scheibe als sauteuren Japan-Import. Das führt bei den A.C.T-Fans zu einem regelrechten Drama, bietet doch die Japsen-Version ein exklusives Stück, welches nun durch einen Multimedia-Teil ersetzt wurde... Immerhin muss man auf die CDs der Band zukünftig wohl nicht mehr Jagd machen, bei I/O sind die Jungs in vertriebstechnisch güldenen Händen. Einer Wiederveröffentlichungen der gesamten Diskographie steht wohl wenig im Wege.
Die Japsen-Edition ist im Internet schon hinreichend beschrieben worden. Meist liest man sowas wie; "dauert ein bisschen, setzt sich dann aber nachhaltig durch". Also habe ich das Teil 20-30 Mal dudeln lassen, immer auf der Suche nach dem kick, und ich mag die Combo ja auch... Es kickt aber nicht, sollte es doch noch mal dazu kommen, bin ich gerne bereit alles folgende zu revidieren.
Die Platte ist voll von hübschen, kleinen, nett arrangierten, hüpfenden PopProck-Stücken. Wandlungsfähiger Gesang (Saming, Sahlin, Andersson) und professionelle Orchestertupfer setzen Ausrufezeichen, das "Long One" ist namentlich erwähnt, wirkt aber nur wie weitere hübsche, kleine, nett arrangierte, hüpfende PopProck-Stücke. Es gibt Mellotron-Anklänge, Vocoder-Einsatz, manchmal bratzt es gen Hardrock, die Band ist tight und alles ist im Grunde gut und so... Aber; das hammwa alles doch schon gehört und; das hammwa alles doch schon besser gehört. Die besondere Stärke der ersten drei Alben der Combo findet inzwischen kaum noch Berücksichtigung (dieses Queen/Beatles-Chor-Gedöns, die irrwitzigen Umpta-Bubblegum-Stimmungen, dieses fröhliche, an Saga meets It Bites erinnernde Abrocken), die Stücke klingen immer austauschbarer und hängen bleiben höchstens noch Fetzen von Ideen... Irgendwie hat das Album auch einen störenden 80er Jahre Sound. Eigentlich sollte das ja zu der sicherlich durch die 80er Jahre geprägte Mucke passen, tut es hier aber nicht, weil es einfach nur dünn klingt.
Ich setze mich also hin und freu mich wie ein Schneekönig über diese nette, neue Scheibe von A.C.T, höre sie einmal, denke "jo, stimmt, bleibt erstmal nicht viel hängen, wusste ich ja schon", höre das Album noch mal, denke noch mal das Gleiche, höre sie noch mal und stell sie erstmal gelangweilt zur Seite. Tage später wiederholt sich das Spielchen so ähnlich, und noch ein paar Tage später wieder und irgendwann denke ich gähnend; "irgendwie hörst Du den Kram nur noch, damit Du auf den BBS eine Rezi schreiben kannst, die in gewisser Weise inhaltsvoll daher kommt" (hämische Bemerkungen dazu können Sie gerne denken, aber verschonen Sie mich doch mit Mails dazu, bitte!).
Die Rezension ist aber genauso geraten, wie sie sich jetzt liest, weil es einfach nichts gibt, was man zu diesem Album "inhaltsvoll" schreiben könnte. Der Inhalt ist nämlich nur leidlich gefüllt mit hübschen, kleinen, nett arrangierten, hüpfenden PopProck-Stücken, die ich schon wieder vergessen habe... Das faszinierendste ist noch, dass in Teilen des "Long Ones" bewusst oder unbewusst verschiedene Parts auftauchen, die mich überdeutlich an irgendwelche Pop-Stücke erinnern (vornehmlich das Leit-Thema, welches einem Song namens "All Out Of Love" - wenn er denn so heisst, und ich weiss gar nicht mal wer das gespielt hat... [das "thebearded" Forum hat für uns herausgefunden, dass es sich bei dem Stück um eine "Anlehnung" an die Hitsingle von Air Supply handelt; darüber hinaus haben die Jungs eine weitere "Cover-Andeutung" mit "No More Lonely Nights" vom McCartney Paule entdeckt - Danke!] - entliehen wurde). Ist das jetzt schlecht? Nein - nicht schlecht, aber egal! Es sei denn, man mag die Jungens so sehr (was ich von mir gedacht hätte), dass man alles von Ihnen unkritisch konsumiert. Es spricht für sich, dass die Live-Aufnahme von "Landlord" der Höhepunkt des Albums ist...
Fazit: professionelle, routinierte Langeweile aus dem Hause A.C.T - oder: wrong way, guys!
| Anspieltipp(s): |
egal |
| Vergleichbar mit: |
Saga und deren Versuchen es allen Recht zu machen... |
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| Veröffentlicht am: |
15.9.2006 |
| Letzte Änderung: |
9.10.2006 |
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