Trans Europa Express
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
EMI |
| Durchschnittswertung: |
13/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Ralf Hütter |
Stimme, Elektronik |
| Florian Schneider |
Stimme, Elektronik |
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| Karl Bartos |
Elektronisches Schlagzeug |
| Wolfgang Flür |
Elektronisches Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Europa Endlos
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9:35
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| 2. |
Spiegelsaal
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7:50
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| 3. |
Schaufensterpuppen
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6:10
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| 4. |
Trans Europa Express
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6:40
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| 5. |
Metall auf Metall
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2:10
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| 6. |
Abzug
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4:42
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| 7. |
Franz Schubert
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4:25
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| 8. |
Endlos Endlos
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0:46
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| Gesamtlaufzeit | 42:18 |
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Rezensionen

Thematisch knüpft "Trans Europa Express" an den Vor-Vorgänger "Autobahn" an, indem wieder ein (damals) modernes Transportmittel musikalisch beschrieben wird. Damit kontrastiert wieder das altmodisch wirkende Cover.
"Trans Europa Express" setzt den auf "Radio-Aktivität" eingeschlagenen Weg fort und bewegt sich noch stärker in Richtung einer Synthese aus avantgardistischer Elektronik und Pop. "Europa Endlos" eröffnet das Album mit einer fast schon fröhlichen Melodie. "Spiegelsaal" wirkt durch seinen schleppenden Rhythmus und den gewollt tonlosen Gesang dagegen deutlich introvertierter. "Schaufensterpuppen" ist ein echtes Synthie-Pop Stückchen, dessen leicht bizarrer Text (die Puppen werden lebendig und steigen aus den Schaufenstern heraus) durch einige schräge Einlagen passend untermalt wird.
Der Titelsong, der mit den beiden darauffolgenden Titeln "Metall auf Metall" und "Abzug" eine Art Suite bildet, weist in den Anfangsmomenten eine verblüffende Ähnlichkeit mit David Bowies "Station to Station" (1976) auf, und in der englischen Version sollen auch die Worte "Station to Station" im Text vorkommen. In der Tat gab es damals auch rege Kontakte zwischen Bowie und Kraftwerk, u.a. wollte Bowie Kraftwerk als Vorgruppe für seine damalige Tournee gewinnen. Der treibende Rhythmus des Stücks erweckt tatsächlich Assoziationen zu einer Eisenbahnfahrt und verleiht dem Titel eine enorme Dynamik. Bei "Metall auf Metall" kommen noch Geräusche, die aus einem Stahlwerk stammen könnten, hinzu, so dass man dieses kleine Stück als den ersten Prototyp der "Industrial" Musik bezeichnen könnte, die durch Gruppen wie Einstürzende Neubauten weitergeführt wurde. Wieder einmal zeigt sich hier, in welchem Maße Kraftwerk stilbildend für die Achtziger und Neunziger Jahre waren.
Man kann natürlich streiten, inwiefern diese Musik das Etikett "progressiv" verdient. Komplexe rhythmische Strukturen beispielsweise findet man hier nicht unbedingt. Progressiv ist hier mehr das musikalische Konzept, die völlige Neuartigkeit dieser Musik, die auch nach über zwanzig Jahren das Album noch futuristisch klingen lässt. Für mich ist "Trans Europa Express" das gelungenste Kraftwerk-Album.
| Anspieltipp(s): |
Spiegelsaal, Schaufensterpuppen, Trans Europa Express |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
5.5.2002 |
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