SUCHE
Erweiterte Suche
NEUER LESESTOFF
Tangerine Dream. Force Majeure (20.1.2018)
ARCHIV
NEUE REZENSIONEN
22.1.2018
Psion - EP
3rd World Electric - Kilimanjaro Secret Brew
417.3 - _(-_-)_
21.1.2018
Pell Mell - The Entire Collection
Isis - Oceanic
20.1.2018
Broekhuis, Keller & Schönwälder - Wolfsburg
Spyra - Staub
19.1.2018
Pell Mell - Moldau
Iris Divine - The Static And The Noise
Colossus Projects (Finnland) - The Spaghetti Epic 2: The Good, The Bad And The Ugly
Malady - Malady
18.1.2018
The Rome Pro(g)ject - III: Exegi Monumentum Aere Perennius
17.1.2018
Melanie Mau & Martin Schnella - Gray Matters - Live in Concert
Gustavo Jobim - Dezoito
Tree of Life - Awakening Call
Tori Amos - Unrepentant Geraldines
16.1.2018
Pell Mell - Only A Star
ARCHIV
STATISTIK
24292 Rezensionen zu 16603 Alben von 6471 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

EF

Give Me Beauty...Or Give Me Death!

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: Postrock
Label: And the Sound
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mikael
Niklas
Jonatan
Daniel
Tomas

Tracklist

Disc 1
1. Ett 4:01
2. Hello Scotland 12:19
3. Final Touch / Hidden Agenda 11:15
4. He Came, He Stayed, He Fell 3:58
5. Tomorrow My Friend... 14:05
6. ...We'll Meet In The End 4:25
Gesamtlaufzeit50:03


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


EF nennt sich eine neue Formation aus dem schwedischen Göteborg, die mit Give Me Beauty...Or Give me Death! ihr Debüt vorlegt. Die fünf Musiker, von denen wir nur die Vornamen erfahren, bedienen eine ganze Menge Instrumente - neben Gitarre, Bass, Schlagzeug und (wenigen) Keyboards werden noch Cello sowie gelegentlich Trompete, Akkordeon und Melodika eingesetzt. Wer genau was macht, bleibt wiederum im Dunkeln.

Die Musik von EF lässt sich am besten als "klassischer Postrock" beschreiben. In den drei langen Stücken (Nr. 5 und 6 gehen direkt ineinander über und bilden eigentlich ein 20-minütiges Stück) bieten die Schweden wunderbar ausladende Klanglandschaften, die meist mit filigranen Gitarren und klagendem Cello beginnen, sich langsam in ihrer Intensität steigern und dann abrupt in gewaltigen Lärmorgien die aufgebaute Spannung entladen. Diese Entladungen sind bei EF um einiges heftiger als bei vielen anderen Postrockern, was daran liegen dürfte, dass EF ursprünglich mal eine "Hardcore-Band" waren.

Dazu kommen noch zwei kürzere Stücke, das langsam auf und ab schwellende Ett sowie das ruhige, melancholische, überwiegend akustische He Came, He Stayed, He Fell.

In einigen leiseren Stellen wird auch mal gesungen, eher unauffällig, wie es zu dieser Musik halt passt. Es überwiegen aber eindeutig die instrumentalen Teile.

Fraglos bieten EF gut gemachten Postrock. Es gibt aber mittlerweile doch eine ganze Reihe Bands, die genau diese Art von Postrock bieten. Braucht man wirklich noch eine? Nun, im Gegensatz zu den etwas zahm gewordenen Tortoise oder Mogwai besitzen EF deutlich mehr Dynamik, die krachenden Passagen (die live noch viel besser rüberkommen, wie ich schon feststellen konnte) bilden einen schönen Kontrast zur sonst vorherrschenden filigranen Elegie. So richtig neuartig ist diese Musik aber nicht, was sich in einer etwas zurückhaltenden Bewertung ausdrückt.

Wer nicht genug von Bands wie Godspeed You Black Emperor! oder Explosions In The Sky bekommen kann und sich an solchen Ähnlichkeiten nicht stört, liegt mit EF goldrichtig.

Anspieltipp(s): Hello Scotland
Vergleichbar mit: GYBE usw.
Veröffentlicht am: 6.10.2006
Letzte Änderung: 23.12.2006
Wertung: 9/15
Postrock-Fans addieren noch 1-2 Punkte

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum