SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
4.2.2012
guess that mess! - dis-/order (a mind in mess)
Toundra - II
Cowboys From Hell - Monster Rodeo
Electric Light Orchestra - Balance of power
Obscura (Dt.) - Omnivium
Banco del mutuo soccorso - Canto di Primavera
3.2.2012
Aavikko - Derek!
Electric Light Orchestra - On the Third Day
Hawkwind - In Search of Space
Gerard - Irony of fate
Banco del mutuo soccorso - Banco del mutuo soccorso
Marillion - Recital Of The Script (DVD)
Secret Society of Starfish - Dark Reflections from the Waters Edge
Dead Heroes Club - A Time Of Shadow
Greylevel - Hypostatic Union
2.2.2012
Magical Power Mako - Jump
Gallery - Jas Gripen
Into Eternity - The Scattering of Ashes
ARCHIV
STATISTIK
17422 Rezensionen zu 11857 Alben von 4426 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Bruce Main

Elements

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006 (November 2006)
Besonderheiten/Stil: Folk; HardRock; Melodic Rock / AOR; RetroProg
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Bruce Main Keyboards, Guitars, Drums, Percussion, Harmony Vocals

Gastmusiker

Mark Phraner Vocals
Freddy Krumins Vocals
Don Freeborn Drums
Brian Phraner Bass, Harmony Vocals
Bruce Jones Piano
Matt Main Bass Clarinet

Tracklist

Disc 1
1. Before 7.56
2. The Heat 4.32
3. Feel The Rain 4.58
4. Arctic Toast 4.39
5. Things Of Earth 4.58
6. Red Flags

1. Preparation
2. The Waiting
3. The Storm

14.25
7. One Day 5.42
Gesamtlaufzeit47:10


Rezensionen


Von: Kristian Selm @


Das dritte Album des amerikanischen Künstlers Bruce Main hat sich komplett den Elementen verschrieben. Während das Cover noch eine direkte Verbindung zu den chemischen Elementen aufweist, sind Titel wie „The heat“ oder „Feel the rain“ eher den weitgreifenden, esoterischen Elementen Feuer – Wasser – Erde- Luft gewidmet. Dennoch handelt es sich bei diesem Album nicht um ein Konzeptwerk per se, sondern thematisch geht es vielmehr um die globale Erwärmung und die daraus resultierenden Klimaveränderungen.

Während Bruce Main Gitarre, Keyboards und Backgroundgesang beisteuert und eher gruppendienlich agiert, überlässt er meist seiner Band bzw. den Mitspielern das Feld. Der melancholische, träge Unterton des Albums wird dabei vor allem von den beiden Sängern Mark Phraner und Freddy Krumins unterstützt. Die meist im sinfonischen Progressive Rock / Sinfonic Rock angesiedelte Musik kommt weitgehend ohne große Gesten aus, sondern vertraut vielmehr auf die Kraft der leicht sperrigen Harmonien und geradlinige bzw. nicht zu komplexe Rhythmen. Der sehr melodiöse Sound sorgt trotzdem für sofortiges Zurechtfinden in der Musik, bietet er doch recht wenige Widerhaken, aber leider auch zu wenige Überraschungen für die Ohren.

„Elements“ hat unterschwellig einen typischen amerikanischen Touch, wirkt locker, ungezwungen eingespielt, kann sich aber auch einer Schlagseite hin zum Mainstream Rocksound nicht erwehren. Trotz einiger Blasinstrumente, dem Hang zu verspielten, elegischen Klängen, wirkt dieses Album irgendwie unfreiwillig verschlafen. So passt auch die Ankündigung ins Bild, dass dieses Album angeblich den Progressive Rock wieder für das Mainstream Publikum interessant machen könnte, auf recht ungewollte Weise. Denn einige balladenhafte Passagen und eher geradliniger Songaufbau entfernen sich doch zuweilen recht weit weg von ihren progressiven Ursprüngen und tendieren eindeutig hin zu einem ganz anderen musikalischen Bereich. Jedoch können vor allem einige spannende Instrumentalteile, wie auch eine eigenartige, unbestimmte Atmosphäre, die über dem Album liegt, einiges wieder musikalisch „geradeziehen“.

„Elements“ gefällt als ordentliche, solide Sinfonikscheibe mit einigen komplexeren Schlenkern, ohne zu viele Wagnisse eingehen zu müssen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.4.2010
Letzte Änderung: 9.4.2010
Wertung: 8/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2011; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum