SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
17.7.2018
Deafening Opera - Let Silence Fall
Ihsahn - Àmr
16.7.2018
Twelfth Night - Fact and Fiction
The Sea Within - The Sea Within
Mystery - Lies and Butterflies
15.7.2018
Ragnar Grippe - Sand
Klaus Schulze - Silhouettes
Malaavia - Frammenti Compiuti
14.7.2018
Pixie Ninja - Ultrasound
Jonathan - Jonathan
12.7.2018
Robert Reed - Sanctuary III
42DE - EP
Manfred Mann's Earth Band - Watch
11.7.2018
Hollowscene - Hollowscene
Seasons Of Time - Welcome To The Unknown
10.7.2018
Robert Reed - Sanctuary III
Space Debris - Mountain Ultimate
9.7.2018
3RDegree - Ones & Zeros : Volume 0
ARCHIV
STATISTIK
24781 Rezensionen zu 16966 Alben von 6608 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Nell James

Tempus

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: Folk; RetroProg
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nell James lead vocals, background vocals, electric guitars, steel and nylon string acoustic guitars, electric bass guitar, keyboards, drums, percussion, glockenspiel, recorder

Tracklist

Disc 1
1. End of Yesterday 4:30
2. Images 3:49
3. Hunger to know 8:17
4. Cast away 4:13
5. Day by day 3:35
6. Tempus 7:02
7. White Lies 4:21
8. Fossil 4:32
Gesamtlaufzeit40:19


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Nell James macht seit knapp 5 Jahren Musik und dies ist ihre erste CD. Die mittlerweile 18-jährige hält dabei alle Fäden in der Hand: sie komponiert die Songs, spielt sie im Alleingang tadellos an allen Instrumenten ein und kümmert sich auch selbst um Artwork und Marketing. Aber all diese gewiss beachtlichen Dinge sollen nicht vom Wesentlichen ablenken: der Musik.

Mit Tempus bietet Nell James nämlich ein musikalisch höchst stimmiges Album im Schnittpunkt zwischen klassischem Prog, wie man ihn von Yes, Gentle Giant oder Renaissance her kennt, und amerikanischem Folkrock a la Aimee Mann oder Joni Mitchell. Von den genannten klassischen Progbands her hat sie auch ein Faible für barocke, kammermusikalische Klänge.

Die Stimme der jungen Amerikanerin bewegt sich meist in angenehm mittlerer Tonlage. Akustisch-folkige Teile wechseln mit leicht symphonischen, die mit weichen, flächigen Keyboardsounds unterlegt sind. Beim Titelstück überzeugt sie auch mit Gentle-Giant-angelehntem mehrstimmigem Gesang. Auf ihrer Homepage http://www.nelljames.com kann man auch das Gentle-Giant-Stück On Reflection herunterladen, das sie diesen Herbst auf dem Prog in the Park Festival gespielt hat.

Manchmal sind die Stücke deutlicher im Prog (Hunger to know, Tempus), manchmal mehr im Folk (Images, Fossil) beheimatet. Immer aber strahlen die Songs eine zarte, warme Stimmung voll harmonischer Komplexität aus. Ein außerordentlich vielversprechendes Debut, das ich jedem Proggie, der für folkigen Retroprog etwas übrig hat, nur wärmstens empfehlen kann. Zu beziehen über die Homepage von Nell James.

Anspieltipp(s): Hunger to know, Tempus
Vergleichbar mit: Yes, Gentle Giant, Renaissance
Veröffentlicht am: 5.12.2006
Letzte Änderung: 13.3.2012
Wertung: 12/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum