It's all about delay
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Sebastian |
guitars |
| Søren |
drums |
| Michael |
bass |
| Mogens |
synthesizers |
|
| Dr. Space |
synth, ola-synths |
| Magnus |
guitars, kasper-congas |
| Jocke |
bass |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Rolling..
|
12:13
|
| 2. |
Cirkus Yoda I
|
8:25
|
| 3. |
Cirkus Yoda II
|
7:55
|
| 4. |
Nebula 4747
|
10:24
|
| 5. |
Isle of Mogens
|
6:28
|
| 6. |
Shaved Cortex
|
15:21
|
| 7. |
Pink jumps in the Ring
|
4:59
|
| 8. |
In Her Majesty's Secret Saucer
|
10:20
|
| Gesamtlaufzeit | 76:05 |
|
| Disc 2 |
| 1. |
Jupiter Flyby (in memory of Doug Walker)
|
25:43
|
| 2. |
Alien Strip Club
|
17:54
|
| 3. |
Chris Ice Sack
|
20:08
|
| 4. |
The Tony Blair Witch Crocket Project
|
15:06
|
| Gesamtlaufzeit | 78:51 |
|
Rezensionen

Das Oresund Space Collective ist wieder da und zaubert wahlweise ein breites, entrücktes Grinsen oder ein ebenso breites, bedrücktes Gähnen ins Gesicht des Zuhörers. Denn für den einen ist es ein verdammt relaxter Spacerock-Trip, für den anderen monotones kosmisches Hintergrundrauschen bzw. –blubbern.
Soundmäßig hat sich seit dem Debut nicht viel und doch so einiges geändert. Nach wie vor spielt das Oresund Space Collective rein instrumentalen, improvisierten Spacerock. Auf der ersten CD finden sich „kürzere“ Songs, d.h. unter der 15-Minuten-Grenze, die mehr rockigen Groove aufweisen als das Debut. Auf der zweiten CD sind die Improvisationen noch ausufernder geraten. Die Jams strahlen auch mehr Live-Atmosphäre aus und steigern sich schon mal orgiastisch. Dies liegt sicher auch daran, dass die Stücke an nur zwei Tagen im März 2006 aufgenommen worden sind. Dabei hat man keineswegs das Gefühl, dass die Musik unstrukturiert klingen würde. Ein sich steigernder Aufbau und stark repetetive Strukturen geben auch den langen Stücken Form und laden dazu ein, den Geist einfach im Strom der Musik fließen zu lassen. Erfreulich ist auch, dass das Collective immer wieder psychedelische Momente in ihren spacigen Sound einfließen lässt. Und wenn hier und da Bekanntes anklingt, dann liegt das nach einem Bonmot von John Cage durchaus im Wesen improvisierter Musik begründet.
Nun stellt sich aber schon die Frage, ob es denn nach so kurzer Zeit eine Doppel-CD gebraucht hat. Die Antwort ist einfach: Wer dem Space Collective gerne bereits auf die erste, im Ganzen meditativere Reise gefolgt ist, wird auch diesmal keineswegs enttäuscht sein. Im Gegenteil. Die längeren, sich langsam entwickelnden Jams erlauben gegenüber dem Debut durchaus ein höheres Maß an Detail- und Entwicklungsreichtum. Und die „kürzeren“, rockigeren Stücke stellen einen gewissen „Gegenpol“ zu den ruhigeren Nummern des Debuts, aber auch zum relaxteren letzten Viertel der Doppel-CD dar. Wer jedoch bereits vom Debut gelangweilt war, fängt sich hier möglicherweise die doppelte Portion des ungeliebten Sedativs ein. Aber vielleicht sollte der vom Debut Enttäuschte angesichts der klanglichen Wandlungen doch noch mal ein Ohr riskieren!
| Anspieltipp(s): |
Rolling.., Alien Strip Club |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
17.3.2007 |
| Letzte Änderung: |
18.3.2007 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Øresund Space Collective
Zum Seitenanfang
|