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Quantum Fantay

Agapanthusterra

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Psychedelic; Spacerock
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Pete Mush (Pieter van den Broeck) Synthesizer
Jaro Bass
Gino Bartolini Schlagzeug
Charles Sla Flöte

Gastmusiker

Dario Frodo Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. T.N.S.F.P. 3:48
2. Lantanasch 7:34
3. Spiral Flame 5:44
4. Agapanthusterra 8:00
5. Winttershades 6:19
6. Trip Escape 4:46
7. Wais Dame Dilamp 4:31
8. Chase The Dragon 6:28
9. - 4:41
Gesamtlaufzeit51:51


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Quantum Fantay nennt sich ein aus Belgien stammendes Quartett um den Keyboarder und Komponisten Pieter van den Broeck, der hier das Pseudonym Pete Mush benutzt. Die Webseite der Band enthält eine ausführliche Biographie, allerdings nur auf Flämisch.

Das 2005 als Privatpressung erschienene Debüt Agapanthusterra weist die Band als Vertreter der Neo-Psychedelic/Spacerock-Szene aus. Die komplett instrumentalen Stücke (nur im ersten hört man kurz eine Vocoder-Stimme) sind meist, ganz Spacerock-typisch, auf einfachen Rhythmen aufgebaut, über denen ausgiebig soliert wird. Neben Gitarre und Synthies spielt dabei die Flöte eine prominente Rolle.

Komplexitätsmäßig ist bei solcher Musik bekanntlich nicht viel los, trotzdem wird es dank der farbigen Arrangements nicht langweilig. Da stehen schwebende Synthie-Klangflächen in bester 70er-Jahre Elektronik-Tradition neben psychedelischen Gitarrenattacken, die in Chase The Dragon bis in metallische Gefilde reichen. Ergänzt wird das Ganze durch ein paar Ethno-Einsprengsel.

So weit, so gut. Was man den vieren vorwerfen kann, ist eine allzu große Nähe zu den offensichtlichen Vorbildern. Insbesondere Ozric Tentacles grüßen an allen Ecken und Enden. Allerdings scheinen mir Quantum Fantay insgesamt abwechslungsreicher und dynamischer als die Ozrics.

Empfehlenswert für Spacerock-Liebhaber.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Ozric Tentacles
Veröffentlicht am: 18.3.2007
Letzte Änderung: 18.3.2007
Wertung: 10/15

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Von: Jürgen Gallitz-Duckar @ (Rezension 2 von 2)


Im Spacerock gibt es überwiegend zwei Strömungen, von denen alles andere bisher abzweigt – HAWKWIND und die OZRIC TENTACLES. QUANTUM FANTAYs Musikfluß mäandert aus letzterer Richtung seinen Weg. Ganz wie die Vorbilder suchen auch die vier Belgier aus der Stadt Lokeren ihr Heil im Instrumental. Ebenso firmieren die Musiker nicht alle unter ihrem realen Namen und ebenso benutzen sie für den einen oder anderen Songtitel Phantasieworte. Ist das irgendwie ein ungeschriebenes Gesetz in diesem Genre? Seltsam dieses Kleben an den Spuren der Helden.

Hauptunterschied zu diesen ist ein nicht gar so arg hektischer Sound, der mit symphonischen oder orientalischen Momenten zu gefallen weiß und allgemein atmosphärischer ist als das jüngere Klangbild der fünf Londoner Tentakel. Die üblichen Ingredienzien, wie blubbernde, wabernde, flirrende Keyboards oder Dub/Reggae-Versatzstücke, z.B. in Form der Basslines gibt es aber selbstverständlich. Leider verfallen sie auch (wenigstens nur) einmal dem phantasielosen Hartgedresche wie es Ed Wynne und seine OZRIC TENTACLES hauptsächlich heutzutage praktizieren. Ganz in diese Niederungen begeben sie sich zum Glück nicht, so dass das hier alles in allem ein zwar unterhaltsames, aber auch sehr durchschnittliches Spacerock-Album geworden ist. Immerhin haben sie diese Unterhaltsamkeit ihren Vorbildern inzwischen voraus.

Ich hätte gerne dieses typische Ozrics-Konzept einmal mit einem passenden Sänger erweitert, das wäre wirklich etwas Neues in dieser Sparte des Spacerock. So läuft das Album Gefahr, wie alle Alben dieser Art, einfach vorbeizulaufen, da der Wiedererkennungswert einzelner Stücke doch eher gering ist. Wer also auf OZRIC TENTACLES, MELTING EUPHORIA, HIDRIA SPACEFOLK, TRIBE OF CRO oder die deutschen NOETICS (wo sind die eigentlich abgeblieben?) steht, kann das hier gerne mal ausprobieren. Schlechter wie all die anderen sind QUANTUM FANTAY keineswegs. Wirklich eigenständig allerdings auch längst noch nicht.

P.S.: Ihre zweite CD steht übrigens bereits in den Startlöchern.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.5.2007
Letzte Änderung: 1.5.2007
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Quantum Fantay

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 From Herzberg To Livingroom 10.00 1
2009 Kaleidothrope 9.00 1
2010 Bridges of Kukuriku 10.00 2
2011 Bridges Of The Old Fishingmine 10.00 1
2014 Terragaia 11.00 1
2015 Dancing In Limbo 10.00 1

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