Schizotrope - Le plan
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
sub rosa |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Richard Pinhas |
Guitar, Electronics |
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| Maurice D. Dantec |
Voice, Electronics |
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Gastmusiker
| Norman Spinrad |
Voice (Track 5) |
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| Antoine Paganotti |
Human Drums (Track 6) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
La Schizosphère
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12:51
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| 2. |
Anti-Oedipus Rex
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13:49
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| 3. |
Machines de Troisième Espèce
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7:01
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| 4. |
The Life & Death of Marie Zorn
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13:01
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| 5. |
Passing through the Flame
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4:20
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| 6. |
Les Racines du Mal - Primitive version, The ballad of Schaltzmann
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5:45
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| 7. |
Folds & Rhizomes N°1
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3:08
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| 8. |
Le Meilleur des Mondes Possibles
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13:11
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| Gesamtlaufzeit | 73:06 |
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Rezensionen

Streng genommen ist dieses Album kein Soloalbum von Richard Pinhas. Pinhas und Maurice Dantec nannten ihr Duo-Project Schizotrope, oder länger "The Richard Pinhas & Maurice Dantec Schizospheric Experience". Das Album heißt eigentlich "Le plan" und ist von der Band Schizotrope. Da aber Pinhas die gesamte Musik komponiert und auch den Grossteil der Musik eingespielt hat, sei das Album unter seine Soloscheiben eingeordnet. Zudem ist auch die Live-Version des Ganzen (siehe "Schizotrope") hier zu finden.
Was den Hörer auf "Le plan" erwartet, ist hinten auf dem Einlegeblatt der CD angeben: "French readings of Gilles Deleuze's philosophy with Metatronic music and vocal processors". Übersetzt: Dantec liest Texte des Philosophen Gilles Deleuze vor und Pinhas erzeugt dazu seine typischen Gitarren- und Synthesizersoundscapes. Allerdings sind nicht alle Texte von Deleuze. "Passing through the Flame" ist von Norman Spinrad, und wird auch von ihm in Englisch vorgetragen. Der französische Text von "Les Racines du Mal" stammt dagegen von Dantec selbst. Nicht alle Nummern von "Le plan" sind mit Text versehen. "Anti-Oedipus Rex", "The Life & Death of Marie Zorn" und "Folds & Rhizomes N°1" sind instrumentale Solostücke von Pinhas.
In musikalischer Hinsicht unterscheidet sich das hier Gebotene natürlich nicht von den Klängen, die Pinhas seit seiner Kunstpause in den 80er Jahren auf die Musikwelt loslässt. An- und abschwellende Gitarrenflächen, unendlich lang gezogene E-Gitarrentöne, repetitiv dahin mäandernde Klänge, eingebettet in allerlei elektronisches Gewölk und selten rhythmisch gefügt von dezenter Sequencer-Perkussion. Nur in "Les Racines du Mal" gibt es ein richtiges Schlagzeug zu hören (Antoine Paganottis "human drums"). Die Nummer, mit ihren kernig dahingleitenden Gitarrenlinen, ist auch fast das beste Stück dieser Sammlung.
Dazu kommen in den meisten Titeln die Textrezitationen Dantecs, die recht geheimnisvoll, halblaut gesprochen, sehr monoton und emotionslos, wie über ein Funkgerät übertragen erklingen, und sich nach einiger Zeit wie hypnotische Einflüsterungen in das dröhnende und klangwabernde Ganze einfügen.
Stellenweise ist das klangliche Ergebnis durchaus beeindruckend. Über mehr als 70 Minuten ausgedehnt nutzt sich das kompositorische Konzept aber doch sehr schnell ab. Langweile macht sich breit, bzw. die Töne geraten zu einem kaum noch wahrgenommenen Hintergrundrauschen. Wer allerdings formlose, rein elektronische Klänge und gleichförmige Soundscapes schätzt, der kommt hier vielleicht auf seine Kosten!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.4.2007 |
| Letzte Änderung: |
4.5.2007 |
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