A Time Of Day
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virta |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Nordins |
drums, cymbals, percussion, vibes |
| Anna Sofi Dahlberg |
mellotron, organ, moog, rhodes, cello, piano, voice |
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| Nicklas Barker |
voice, guitar, mellotron, moog, vibes |
| Jan Erik Liljeström |
voice, bass |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Great Unknown
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6:22
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| 2. |
30 Pieces
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7:14
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| 3. |
King Oblivion
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5:02
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| 4. |
A Sky About To Rain
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6:29
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| 5. |
Every Step I Take
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3:06
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| 6. |
Stardust And Sand
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4:30
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| 7. |
In For A Ride
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6:47
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| 8. |
Prince Of The Ocean
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5:30
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| Gesamtlaufzeit | 45:00 |
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Rezensionen

Die Melancholie-Progger aus Schweden, die Anekdoten, lassen sich Zeit mit ihren Studio-Veröffentlichungen. Das ist möglicherweise durchaus gut für deren Qualität. Nachdem man mit dem umstrittenen Vorgänger "Gravity" tief in den psychedelischen Alternative Rock eingetaucht war, stellt das 2007er Werk "A Time Of Day" wieder eine kleine Kehrtwende dar.
Schon der Opener "The Great Unknown" gibt ordentlich Gas und rockt mit heftig viel 'Eiern' los. Das 'Große Unbekannte' gibt es zwar nun nicht zu hören, aber sehr wohl eine gelungene Mischung aus frühen Anekdoten-Trademarks wie dominanter, druckvoller Bass und ein fast omnipräsentes Mellotron, aber gepaart mit den zuletzt immer deutlicher hervortretenden leicht schrammeligen Alternative-Gitarren. Noch einen Schritt weiter zurück in die RetroProg-Ecke machen die Schweden dann mit dem zweiten Song, "30 Pieces", in dem Gast Bergsten schöne Flötentöne beisteuert. Gegen Ende des Albums wird dann speziell mit "In For A Ride" gar ein Kracher vemod'schen Ausmaßes ausgepackt. Überhaupt spielt Peter Nordins durchweg ein treibendes Schlagzeug, packt Nicklas Barker immer mal wieder richtig krachige Gitarrenparts in die Songs und neben Mellotron satt gibt es auch wieder gelegentliches Cello-Kratzen zu hören.
Vielleicht haben es die Schweden nun gepackt, einen gelungenen Mittelweg zwischen alter RetroProg-Rauheit und 'modernem' Alternative Rock-Geschrammel zu finden. "A Time Of Day" klingt auf jeden Fall ganz so und paart die nordische Melancholie sehr schön mit kleinen, fast gewalttätigen Eruptionen. Das macht Spaß. Grenzwertig ist natürlich noch immer der dünne Gesang. Da ändert sich nichts, aber das ist ja nun auch schon wieder fast ein typisches Trademark von Anekdoten.
"A Time Of Day" ist ein gelungenes Album geworden, ohne einen wirklich herausragenden Song, aber vor allem ohne Ausfälle. Die schwermütige Tiefe, die diese typisch skandinavische Produktion begleitet, dürfte für nachhaltigen Genuss sorgen (auch wenn der Veröffentlichungszeitpunkt im angehenden Sommer für diese typische Herbstmusik nicht unbedingt perfekt gewählt ist... aber es gibt ja Nächte).
| Anspieltipp(s): |
The Great Unknown, In For A Ride |
| Vergleichbar mit: |
"From Within" |
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| Veröffentlicht am: |
21.5.2007 |
| Letzte Änderung: |
21.5.2007 |
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Es gibt ja Bands aus dem hohen Norden, die werfen so ziemlich jedes Jahr eine randvolle Doppel-CD auf den Markt. Anekdoten fallen da eher ins andere Extrem, da gibt es mittlerweile nur noch alle Jubeljahre mal was neues. Nun also nach vier Jahren Pause (eine Live-CD kam zwischendrin noch) endlich ein neues Studioalbum.
Mit dem Vorgänger Gravity hatten die Schweden einige ihrer alten Fans ziemlich verprellt; statt druckvollem, Crimso-inspiriertem Retro-Prog war nun Alternative Rock mit starkem 60s-Psychedelik-Einfluss angesagt. Die neue Scheibe greift nun wieder stärker auf den frühen Anekdoten-Sound zurück (auch das Cello kommt wieder zu Ehren), ohne auf die Alternative- und Psychedelik-Elemente zu verzichten. Also gibt es neben schrammelnden Gitarren und mellotrongetränkter Melancholie auch wieder ein paar kantigere Stellen.
Das alles ist recht angenehm zu hören, aber dennoch habe ich ein etwas ungutes Gefühl dabei: vier Jahre Pause, und dann kommt nur ein Eintopf aus den bewährten Zutaten der vorherigen Alben heraus? Gravity war eine Weiterentwicklung, auch wenn sie nicht jedem geschmeckt hat; das kann man von A Time of Day wahrlich nicht sagen. Ein nettes Wiederhören mit alten Bekannten, aber den Stellenwert, den vor allem ihre ersten beiden Alben haben, erreicht es nicht.
| Anspieltipp(s): |
A Sky About To Rain |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.5.2007 |
| Letzte Änderung: |
27.5.2007 |
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Von: Fix Sadler @ (Rezension 3 von 4)

Ich kann Jochens' ungutes Gefühl bei diesem Album absolut nachvollziehen, zähle mich dennoch tendenziell zu den Leuten, die dem neuen Anekdoten Album wieder positiver gegenüber stehen.
Kann es sein, dass die Band sich vor sich selbst erschrocken hat, ob ihrer "MTV-Ambitionen" mit Gravity? Auf jeden Fall weist A Time Of Day darauf hin, dass man sich im heimeligen, crimso-inspirierten, melancholischen Terrain wesentlich besser aufgehoben fühlt. Hier funktionieren die "schlechten" Stimmen von Nicklas Barker und Jan Erik Liljeström auch wieder besser, oder sagen wir; sie stören nicht so sehr... Dass dennoch eine Portion Psychedelic und auch Alternative-feeling im Grundgerüst der Kompositionen zu erfahren ist, macht das Album schon in gewisser Weise "besonders" und auch "anders", von gelungenen Flötenpassagen ganz zu schweigen.
Alles in allem ist die Platte ein "back for good" Programm, und gerade die Tatsache, dass uns Anekdoten nicht jedes Jahr damit "belästigen" lässt mich den Daumen heben. Alle Jubeljahre ein Album, was in bewährter Anekdoten-Tradition daher kommt, kann man schon verkraften... Innovation sieht freilich anders aus. Obwohl; einst war es eine Band namens Liquid Scarlet, die in gewisser Weise den Sound von Anekdoten aufnahm und entwickelte. Nun scheint es an Anekdoten zu sein, die verlorene Verknüpfung (Liquid Scarlet sind nicht mehr...) wieder aufzunehmen. Ich wiederhole meine Kritik aber gerne; mit einem richtig guten Sänger, wären Anekdoten die Speerspitze des IkeaProg!
| Anspieltipp(s): |
30 Pieces, In For A Ride |
| Vergleichbar mit: |
Liquid Scarlet |
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| Veröffentlicht am: |
14.10.2007 |
| Letzte Änderung: |
14.10.2007 |
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Einspruch Euer Ehren! Ich schrieb bei den ersten beiden Alben, dass die Stimme von Liljeström perfekt zu der "Vemod" bzw. der Grundstimmung der Musik passt. Eine wie auch immer anders geartete Färbung hätte dies für meinen Geschmack nicht getan, ja diese einmalige Stimmung gar ge- oder zerstört. Ob eine rockigere, dominantere, weniger zurückhaltende Stimme bei diesem Output anders gewirkt hätte, mag sein. Die Spitze des IKEA-Prog stellen Anekdoten für mich mit vorliegender Scheibe aber keinesfalls dar. Dazu habe ich wie Kollege Jochen einfach kein gutes Gefühl mehr bei dieser Musik. Von Bandhighlights wie Pendulum Swing sind die Kompositionen auf "A Time Of Day" meilenweit entfernt. Bereits das letzte Album ging für mich in die falsche Richtung. Dieses bleibt im Wesentlichen in der Alternative-Ecke stehen und beinhaltet kein einziges Stück, dass mich irgendwie begeistert oder berührt. Ich habe stets das Gefühl, dass der Band kompositorisch nichts mehr eingefallen ist und einfach im Stile der letzten Langrille weitergeschrammelt wurde. Vemod und Nucleus bleiben die Alben, die man haben muss. Dieses ist verzichtbar.
| Anspieltipp(s): |
Pendulum Swing |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.11.2009 |
| Letzte Änderung: |
8.11.2009 |
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