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Fishmoon

Two Moon Music

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007
Besonderheiten/Stil: Jazz; Moderne Electronica; Psychedelic
Label: Herzberg Verlag
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Axel Manrico Heilhecker all other instruments

Gastmusiker

Bently Spangs words (5)
H.P. Salentin trumpet (5)
Orin Elyan drums (6)
Nippy Noya percussion and sheng (7)
Harald Großkopf trashdrums (1, 4)
Tirana String Ensemble strings (1, 2, 6)
Latha Vegantha drums (2)
Shawn Berid bass (3, 6)
Steve Baltes programming (3, 5)

Tracklist

Disc 1
1. twomoon 9:18
2. western electric suite 9:28
3. lys primeur 12:52
4. als der könig die schönheit vergaß 3:07
5. sniff 10:40
6. sterntaucher 11:42
7. wo - man 7:54
Gesamtlaufzeit65:01


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Deutschlands jährlich im Juli stattfindendes großes Hippie-Festival in der Tradition von Woodstock hat jetzt auch ein eigenes Label. Die Rede ist natürlich von dem Burg-Herzberg-Festival und dem Herzberg Verlag. Die Produktion mit der Nummer 008 stammt von einem Projekt mit dem poetischen Namen „Fishmoon“. Dahinter steckt der in der deutschen Rockmusik vielseitig vorbelastete Multi-Instrumentalist Axel Manrico Heilhecker, der u.a. für Wolf Mahn, Herbert Grönemeyer, Westernhagen und Harald Schmidt tätig war.

Von irgendwelchem Deutschrock ist auf dem fast gänzlich instrumental gehaltenen Album „Two Moon Music“, dem zweiten Album von Fishmoon, aber nichts zu spüren. Dafür gibt es jede Menge elektronische Grooves, die in der Regel recht entspannt durch den Raum vibrieren, und der Veranstaltung einen gewissen Chill-out-Charakter verleihen. Bei aller rhythmischen Hypnotizität und Entspanntheit gibt es bei den Stücken, die sich meist um die 10 Minuten ausdehnen – und Stücke dieser Art brauchen einfach diese Länge um ihre hypnotische Wirkung zu entfalten -, ungeheuer viel im Detail zu entdecken. Dafür sorgen nicht zuletzt die zahlreichen Gastmusiker, u.a. ein orientalisches Streicherensemble aus Tirana (auf "Twomoon" etwa). Aber auch Heilhecker selbst versteht es, seiner Gitarre nicht nur sphärische Klänge zu entlocken, sondern setzt gelegentlich auch durchaus rockige bis bluesige Akzente. Diese sind v.a auf der "Western Electric Suite", aber auch bei "Sniff" im fesselnden Wechselspiel mit dem abgründigen, nahezu jenseitigen Trompetenspiel H.P. Salentins zu hören.

Diese Kontraste tun der Scheibe insgesamt gut. Denn die vielfältigen und zugleich doch wohldosierten Akzente sind es, die „Two Moon Music“ zu einer verspielten Entdeckungsreise machen, bei der, wenn man die Augen schließt, ein ganz eigener Film ablaufen kann.

Anspieltipp(s): Western Electric Suite, Sniff
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.7.2007
Letzte Änderung: 7.7.2007
Wertung: 11/15

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