Live at Burg Herzberg Festival 2006
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| J.C. Cinel |
vocals |
| Lucio Calegari |
guitar |
| Paolo "Apollo" Negri |
hammond organ |
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| Enrico Carilli |
bass |
| Andrea Concarotti |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
From the Purple Skies
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6:28
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| 2. |
Witchflower
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4:44
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| 3. |
The Elephant Stone
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11:45
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| 4. |
Drifting
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7:18
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| 5. |
Before the Morning Light
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8:35
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| 6. |
Through my Love
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10:26
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| 7. |
Return to Uranus
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19:53
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| 8. |
Shadows Train
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6:09
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| Gesamtlaufzeit | 75:18 |
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Rezensionen

Was zu den Studioalben der Wicked Minds auf diesen Seiten geschrieben worden ist, gilt für die Live-Scheibe „Live at Burg Herzberg Festival 2006“ in potenzierter Form. Denn die Wicked Minds sind eine grandiose Liveband.
Kollege Günther hat ja bereits an dem ebenfalls im Jahr 2006 aufgenommenen Studioalbum Witchflower herumgemäkelt, dass der progressive Faktor der Band nicht mehr so recht zum Tragen käme. Auch dies gilt hier in potenzierter Form. Denn die Wicked Minds spielen live als reinrassige Psychedelic Hardrock Band um 1970 rum auf. Der Sound reicht von den Deep Purple – Alben „Deep Purple“ (1969) bis „Made in Japan“ (1972). Das Intro von „The Elephant Stone“ etwa erinnert mit seinem nervösen Rhythmus deutlich an die Vor-Gillan-Phase, während manche Live-Improvisationen unwillkürlich Erinnerungen an den Sound von „Made in Japan“ wecken, ohne allerdings dessen exzessiven Charakter wirklich zu erreichen.
Die verstärkte Hardrockorientierung spiegelt sich auch in der Instrumentenliste wieder, denn für Exotisches wie Flöte oder Saxofon ist da kein Platz. Live kommt dafür besonders gut das beeindruckende Spiel von Paolo „Apollo“ Negri rüber, der an seiner Hammondorgel die erstaunlichsten Töne produziert. Ein Fest für den Hammond-Fan! Die Nähe zu Deep Purple liegt ja denn auch im packenden Wechselspiel von Hammond und E-Gitarre, die riffstark auch ausführlich zu Worte kommt.
Aber die Wicked Minds sind keine Purple-Coverband, sondern sie bringen einfach die Stimmung des frühen psychedelischen Hardrocks mit einer unglaublichen Intensität rüber, die großen Spaß macht. Daher denke ich beim Sound der Wicked Minds neben Deep Purple auch an die frühen Uriah Heep sowie Jimi Hendrix – der bei „Through my Love“ eindrucksvoll imitiert wird -, aber auch an amerikanische Bands jener Jahre wie Iron Butterfly.
Das Gesicht jedes Proggies – egal ob Traditionalist oder Avantgardist – müsste mittlerweile aschfahl geworden sein. Aber mir ist das bei so einem phantastischen Livealbum egal und ich leg jetzt erst mal meine alte „Made in Japan“-LP auf: Space Truckin’ – da müssen sich bei aller Einfindung in den damaligen Zeitgeist auch die Wicked Minds noch anstrengen, um das zu toppen...
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
mh, schwer zu sagen... |
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| Veröffentlicht am: |
13.7.2007 |
| Letzte Änderung: |
13.7.2007 |
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