Lost in the woods
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Annot Rhül |
guitars, keyboards, vocals, |
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Gastmusiker
| Burt Rocket |
keyboards, drums, guitars |
| Halvor William Sanden |
Drums |
| Jürgen Kosmos |
Vocals |
| Lene Stakset |
Vocals |
| Organ Morgan |
Nordelectro and SpaceEcho, Mellotron M400s, MiniMoog, Farfisa Compact |
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| Stian Gjelvold |
Harp, Chanting, Vocals, Organ and Mellotron,Percussion |
| Sven Arne Skarvik |
Gretsch Lapsteel,Percussion, |
| Håkon Marius Pettersen (auf "Who Needs Planes or ") |
Organsolo (3), Piano (5), Organ(5), Rhodes (5), Minimoog (5) |
| St. No (auf "Who Needs Planes or ") |
Drums (5, 6, 8) |
| Linda Sæther (auf "Who Needs Planes or ") |
Trombone (11) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Lost in the Woods
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6:46
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| 2. |
Ghost children (The Haunted Mansion part II)
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4:03
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| 3. |
Deadly Nightshade
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1:20
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| 4. |
Roses Blue
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4:54
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| 5. |
Sailing on the River Styx
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1:13
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| 6. |
The dark Lord
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4:50
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| 7. |
Mirage
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1:42
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| 8. |
Evergreen Forest
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3:17
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| 9. |
Planes or Time machines
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3:49
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| 10. |
Light
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2:48
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| 11. |
Carlos Brothers
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4:02
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| 12. |
Sans Souci
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2:12
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| 13. |
King Arthur
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2:25
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| 14. |
Knife Valley
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4:05
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| 15. |
Haunted mansion
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3:50
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| 16. |
Arora Borealis
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6:47
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| 17. |
Stung by a cactus
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2:27
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| Gesamtlaufzeit | 60:30 |
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Rezensionen

Die neue CD des norwegischen Projektes Annot Rhül besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Teilen. Die ersten sechs Titel ergeben die bisher unveröffentlichte "Lost in the Woods"-EP vom September 2007, die restlichen elf die "Who Needs Planes or Time Machines, When There's Music and Daydreams?"-CD, aufgenommen im März 2006. Entsprechend unterscheiden sich auch die Mitwirkenden geringfügig.
"Lost in the Woods" ist inspiriert von Horrorfilmen, entsprechend getragen wird hier musiziert. Die Melodien sind elegisch-düster, die Texte gruselig. Die ersten paar Takte lassen einen unwillkürlich an PINK FLOYDs Meddle denken,wenn der Gesang einsetzt kommen mir die frühen ELOY in den Sinn. In diesem Stilmix spielen sie fünf Stücke lang. Dabei treffen sie eine Filmatmosphäre sehr gut, es gibt klangliche Reminiszenzen an entsprechende Filme wie weiblich-geisterhafte Chöre, Mellotronstreicher oder Kinoorgelklänge. Mit dem "dunklen Lord" verlassen sie diese Richtung und bieten brachialere Gitarrenriffs, erhöhtes Tempo und rauen Gesang.
Diese EP ist für Freunde floydscher Klänge zu empfehlen, mir persönlich insgesamt etwas zu eintönig.
Deutlich besser für meine Ohren wird es mit den restlichen Tracks. Die rein instrumentalen Stücke beginnen mit wunderschönsten FRIPPERTRONICS bei "MIRAGE" und danach variieren sie in den Stücken CAMEL, TANGERINE DREAM oder PINK FLOYD mit dem 60s-Sound der ersten EP The Annot Rhül Surf Experience. Dies wird durch den Einsatz alter, analoger Geräte noch verstärkt. Fazit hier: sehr abwechslungsreich, schöne Melodien und trotzdem auch genug "Verstecktes" für Entdecker - gelungen.
Insgesamt also eine gelungene Veröffentlichung, wobei meinem Geschmack die Stücke 11- 17 eher zusagen.Auf http://www.archive.org/details/OSC2007-12-01]kann man sich kostenfrei ein Konzert des Øresund Space Collective in diversen Formaten laden, bei dem neben Annot Rhül auch Sulatronchef Dave Schmidt und Organ Morgan mitmischt. Schöne Geste und gutes Konzert.
| Anspieltipp(s): |
Ghost children, Carlos brother |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.3.2008 |
| Letzte Änderung: |
2.3.2008 |
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Komisch, was einem das Gehirn manches Mal für Assoziationen vorgaukelt. Keine Ahnung, warum aus Annot Rhül in der eigenen Vorstellung auf einmal Amon Düül wurde. Musikalisch ist diese Verbindung doch eher irritierend, denn während die deutsche Band tief im Krautrock verwurzelt ist, ist das norwegische Pendant mehr im 60s Psychedelic Rock unterwegs. Dabei sind die Nordländer vor allem tief in skandinavischer Melancholie mit Breitwand Mellotronsounds, sowie ebenso in der progressiven Vergangenheit, bisweilen im Space Rock Kosmos verwurzelt.
„Lost in the woods“ ist wie ein souveräner Sprung in eine Zeitmaschine, denn Annot Rhül sind komplett in den späten 60ern und frühen 70ern zu Hause. Doch wird hier gänzlich auf den pathetischen Einschlag verzichtet, der in den späten 70ern dem Progressive Rock das Genick brach, vielmehr geht es hier erdig, aber dennoch typisch skandinavisch und etwas verschroben zur Sache. Eindeutige Pink-Floyd-Zitate dürfen aber ebenso nicht fehlen. Psychedelic- und Space-Rock-Zutaten sorgen für die nötige Abgehobenheit, etwas Sitar darf es gerne auch mal sein, ansonsten wird von der Band aus Trondheim vor allem mit analogem Instrumentarium der Vergangenheit (Synthesizer, Mellotron, Orgel) gehuldigt und eben genau jene Sounds erzeugt, den man von einem Retroprojekt erwartet. Doch trotz zeitlicher Rückbesinnung und floydigem Psychedelic Einschlag sind die 17 Songs/Fragmente kein laues Aufkochen von allseits Bekanntem, es ist vor allem die eindringliche Stimmungstiefe, die den unverwechselbaren Zauber dieses Albums ausmacht.
Somit eine weitere beachtenswerte und überaus gelungene Veröffentlichung von Sulatron Records, dem kleinen, aber sehr feinen Label von Dave Schmidt (aka Sula Bassana).
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.4.2010 |
| Letzte Änderung: |
25.4.2010 |
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