Between Leaves | Forestal
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| David Grüner |
Bass |
| Martin Fischer |
Stimme, Gitarre |
| Dominik Baur |
Gitarre |
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| Maximilian Nieberle |
Gitarre, Piano |
| Jakob Mader |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Towers | Trees
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10:44
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| 2. |
Trap | Black Kite
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3:27
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| 3. |
Aventiure | Pearly Gates
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5:35
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| 4. |
Clearing | Leaving
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11:01
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| 5. |
In The Sticks | Between Leaves
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6:33
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| 6. |
Annual Ring | Enclosure
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8:56
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| Gesamtlaufzeit | 46:16 |
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Rezensionen

„Between Leaves | Forestal“ ist der erste Full-Time-Long-Player der jungen Augsburger Combo Dear John Letter. Allerdings machen sich die Jungs nach wie vor ziemlich rar, allzuviel mehr Musik wie auf der letztjährigen EP ist hier nicht enthalten.
Man kann nichts zu „Between Leaves | Forestal“ schreiben, ohne die Verpackung zu erwähnen... nein, sie zu zelebrieren. Wer seine Musik liebt, verpackt diese wie Dear John Letter. Wenn man das Album erstmals in Händen hält, blickt man auf einen edlen schwarzen Karton mit einer blattförmigen, goldfarbigen Applikation (den Coverscan kann man ja oben sehen). Der Karton ist mitnichten etwa profan geklebt, die Ränder sind vernäht mit einem schwarzen Faden! Sehr, sehr hübsch gemacht. Nach dem Aufklappen hat man die Tracklist, ebenfalls in goldfarbiger Schrift vor sich. Links steckt eine Textbeilage, auf leicht gelblich eingefärbtem Papier, mit Bandfoto, rechts findet sich die CD, ebenfalls in genähtem, schwarzen Karton. Was für eine liebevolle Aufmachung. Das I-Tüpfelchen ist dann noch ein gefaltetes Windlicht aus ebenfalls schwarzem Karton, welches Tierschemen als Ausschnitte enthält, das bei der Textbeilage mit dabei steckt. Mit dieser Aufmachung gewinnt das Album natürlich den Verpackungspreis des Jahres und das Herz des Rezensenten.
Umso schöner, dass die gebotene Musik, um mal zum wesentlichen zu kommen, das Niveau der Verpackung locker hält. Dear John Letter finden ihren ganz eigenen Weg in einem Genre, das tendenziell die Gefahr großer Langeweile beinhaltet. Das sture Laut-Leise-Schema mit noisigen Gitarren, welches oftmals den postrockigen Klangkosmos beherrscht, ist ihr Ding nicht. Natürlich arbeiten auch die Augsburger mit Dynamiksprüngen, aber diese kommen eher wie sinfonisch-bombastische Ausbrüche fast schon traditionellen Progs daher. Aber dann finden Dear John Letter auch sofort wieder zu lyrisch-weiten Arrangements, die verträumt den Raum füllen und scheinbar die Düsternis, aber auch die Ruhe und das saftige Grün eines weitläufigen Waldes begreifbar macht. Kreative Gitarrenläufe, fein ziseliertes Piano und kraftvoller Bass sorgen für die musikalische Aufbereitung. Das komplexe Schlagzeugspiel sorgt für Bewegung im Untergrund. Stellenweise brechen Dear John Letter aus ihrem Kosmos der Ruhe aus und setzen ruppige, aggressive Kontrapunkte, was das Ganze umso spannender macht. Der lakonisch, stellenweise verloren-melancholisch wirkende, Gesang unterstreicht die Verträumtheit, Düsternis, Melancholie der Musik noch.
In ihren längeren Titeln nehmen Dear John Letter den Hörer auf eine Reise durch weite Landschaften mit, in denen es viel zu entdecken gibt. Das kurze „Trap | Black Kite“ hingegen könnte glatt als Single mit Radio-Potential durchgehen, wenn denn in der heutigen Radiolandschaft musikalische Qualität eine Rolle spielen würde. Eine ungewöhnliche Interpretation von Postrock gemischt mit Alternative und New Artrock aus deutschen Landen, unbedingt antesten!
| Anspieltipp(s): |
Clearing | Leaving, Aventiure | Pearly Gates |
| Vergleichbar mit: |
Oceansize, God Is An Astronaut, so die Ecke, aber in eigenständig :) |
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| Veröffentlicht am: |
6.4.2008 |
| Letzte Änderung: |
6.4.2008 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Dear John Letter
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2007 |
EP 2007 |
10.00 |
1 |
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