Qui
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Takashi Hayashi |
Guitar |
| Kazuo Yoshida |
Flute |
| Naoyuki Seto |
Bass |
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| Dan Yoshikawa |
Drums |
| Takashi Itani |
Percussion |
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Gastmusiker
| Mitsuharu Ouchi |
Saxophone |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Puyol
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8:20
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| 2. |
Mimique
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4:48
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| 3. |
Minamo Ni Tsuki
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8:59
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| 4. |
Dachou No Uta
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5:55
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| 5. |
Jirou
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10:36
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| 6. |
Astratto
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9:55
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| Gesamtlaufzeit | 48:33 |
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Rezensionen

Bei dieser CD handelt es sich um die zweite Veröffentlichung japanischer Fusion-Avantgardisten, obwohl das Werk schlicht „Qui“ genannt wird.
Auf der ersten CD vom Jahr 2006 spielte man noch in einer Trioformation (Gitarre, Bass, Drums), die nun zu einem Quintett gewachsen ist und zusätzlich noch einen Gast-Saxofonisten (auf „Dachou No Uta“) präsentiert.
Wie schon Udo zu ihrer Debüterscheinung Prelude berichtete, zeigen die Japaner auch auf dieser Veröffentlichung einen Mix von melodischen Fusionklängen und atonal-avantgardistischen Jazzrock, der mir allerdings etwas gewagt erscheint. Bereichernd ist auf diesem Output das oftmals zu hörende, melodische Flötenspiel von Kazuo Yoshida, wodurch bei mir Erinnerungen an die frühen Camel der 70er Jahre erzeugt werden. Hierzu gehören vor allem die zwei Songs „Mimique“ und „Minamo Ni Tsuki“, wobei die Musik schon etwas in jazzrockende Gefilde abgleitet. Heftiger, mit musikalischen Tendenzen zur Musik von Soft Machine oder auch etwas King Crimson, geht es dann in den letzten drei Kompositionen zur Sache. Hier werden häufig atonale Töne mit einem Hang zum Freejazz dargeboten.
Mastermind „Takashi Hayashi“ prägt durch sein Gitarrenspiel mit starker Ausprägung der Technik eines Allan Holdsworth diese Einspielung, wobei er auch harmonische und rhythmische Melodiebögen erzeugt. Die anderen Musiker erhalten auch immer mal ihren Freiraum, um ihr Können darzubieten, wobei das Flötenspiel neben der Gitarrensaitenbehandlung im Vordergrund steht.
Insgesamt handelt es sich hier um eine abwechslungsreiche Veröffentlichung, wobei die schrägen Töne nicht mein Ding sind und die melodischen "camelesken" Fusionklänge mir halt Freude bereiten. Der Avantgardefraktion geht’s bestimmt umgekehrt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Soft Machine, Camel, Allan Holdsworth |
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| Veröffentlicht am: |
4.6.2008 |
| Letzte Änderung: |
4.6.2008 |
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War Japan bis vor einigen Jahren in europäischen Proggerkreisen hauptsächlich als Hort von Bombastexzessen und süßlichem Fernost-Neoprog oder alternativ komplettem Irrsinn der Marke Ruins bekannt und Bands wie Ain Soph allenfalls Insidern vertraut, schwappen inzwischen unter gütiger Mithilfe von Poseidon und Musea Album um Album und Band um Band mit einer Mischung aus angeprogtem Jazzrock und angejazztem Prog über die eurasische Landmasse herüber. Auch Qui gehören zu dieser Welle japanischen Jazzprogs.
Auf ihrem selbstbetitelten zweiten Album bietet das Quintett aus der Präfektur Tokyo einen ansprechenden Jazzrock, der trotz leichter crimsoesker und in Richtung Mahavishnu Orchestra weisender Schlenker in meinen Augen (als Nichtfachmann für die entsprechenden Progschublade) eindeutig in der Canterbury-Ecke zu verorten ist. Im Gegensatz zu den Urvätern des Genres in den Siebzigern wie Soft Machine, Caravan oder Hatfield and the North haben Qui dabei kein komplettes Arsenal an Blasinstrumenten am Start, stattdessen konzentriert sich Blasebalg Kazuo Yoshida einzig auf die Flöte, die neben der immer mal wieder an Holdsworth erinnernden Gitarre von Takashi Hayashi das eindeutig federführende Instrument im Klangbild der Japaner ist. Da Yoshida-san ein von fast jeglichen schrägen Klängen befreites melodisches Spiel bietet, dürften Qui ob der auch sonst eher selten zu wirklichen Ausbrüchen (in welcher Hinsicht auch immer) neigenden Stücke durchaus auch für Progger verdaulich sein, bei denen jazzige Einflüsse eher für Bauchgrimmen sorgen.
Über Albumdistanz sorgt gerade dieser eher leicht verdauliche Ansatz doch für dezente Probleme. Zwar wird in der zweiten Hälfte des Albums der Komplexitätsgrad angezogen und es finden es stärker atonal jazzende Passagen ihren Weg in die Kompositionen, insgesamt bieten Qui auf ihrem Zweitling aber trotz absolut edlen Spiels und hervorragender instrumentaler Fertigkeiten (aber hat das jemand bei Japanern schon mal jemand anders erlebt?) zwar nicht wirklich öde, aber auf Dauer doch relativ dröge Musik an.
Anhänger des Genres dürfen trotzdem reinhören, denn: Zweifellos ist das richtig edel gemacht und instrumental über jegliche Zweifel erhaben.
| Anspieltipp(s): |
Jirou |
| Vergleichbar mit: |
Soft Machine |
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| Veröffentlicht am: |
17.11.2009 |
| Letzte Änderung: |
17.11.2009 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Qui
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2006 |
Prelude |
8.00 |
1 |
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