Golden Section
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Gary Boyle |
Guitar |
| Hugh Hopper |
Bass |
| Nigel Morris |
Drums |
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| Laurence Scott |
Keyboards |
| Aureo de Souza |
Percussion (Tracks 1-6) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Illusion
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4:02
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| 2. |
Rangoon Creeper
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4:43
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| 3. |
Attila
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6:02
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| 4. |
Spanish Sun
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9:47
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| 5. |
Crunch Cake
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5:22
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| 6. |
Mr. M´s Picture
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6:49
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| 7. |
Frog
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5:16
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| 8. |
Attila
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6:11
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| 9. |
Spanish Sun
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6:47
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| 10. |
Lily Kong
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1:35
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| 11. |
Edorian
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3:11
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| 12. |
Golden Section
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5:38
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| 13. |
Illusion
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3:13
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| Gesamtlaufzeit | 68:36 |
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Rezensionen

Gary Boyle und Hugh Hopper liefen sich erstmals bei Stomu Yamashtas Band East Wind über den Weg. Für Hopper war es die erste Band, der er sich nach der Trennung von Soft Machine anschloss. Doch bald war er von Yamashtas Musik enttäuscht, der sich nach dem hervorragenden "Freedom is frightening" kommerzielleren Gefilden zuwand. So zögerte er nicht lange, als ihm Boyle 1974 den Bassistenposten in seiner Band Isotope anbot. Der war frei geworden, nachdem Jeff Clyne im Frühling 1974 die Formation verlassen hatte. Er sollte sich etwas später Gilgamesh anschließen.
Eineinhalb Jahre blieb Hopper bei Isotope. Ein Album entstand in dieser Zeit (siehe "Illusion") und die Band tourte eifrig. Neben Hopper war auch ein neuer Keyboarder in die Gruppe gekommen. Laurence Scott hatte Brian Miller ersetzt. Für kurze Zeit erweiterte in der ersten Hälfte des Jahres 1975 auch der Perkussionist Aureo de Souza das Lineup. Zur Zeit der Aufnahme des dritten und letzten Isotope-Albums "Deep End" verließ Hopper die Band, um sich seinem Soloprojekt "Hopper Tunity Box" zu widmen.
"Golden Section", das nach "Live at the BBC" zweite Archivalbum von Isotope, ist ganz der Phase in der Geschichte der Band gewidmet, als Hopper dabei war. Ausschnitte aus drei Konzerten sind hier zu finden. Die Tracks 1-6 wurde im Mai 1975 in Bremen mitgeschnitten, die Stücke 7 und 8 Ende März oder Anfang April 1975 in New York und die restlichen Nummern im Juli 1974 in London. Die Klangqualität ist durchweg sehr gut (insbesondere die von Radio Bremen aufgezeichneten Nummern). Die Stücke stammen meistenteils von den Isotope-Alben "Illusion" und "Deep End".
Einen schwungvollen, vom filigran-flinken E-Gitarrenspiel Boyles dominierten Jazzrock gibt es hier zu hören, der durch die ausgesprochen virtuose Spielweise der Beteiligten zu begeistern weiß. Boyle zeigt hier, dass er zu recht 1974 im Jazz-Poll des Melody Maker zum "New Star of Jazz" gewählt wurde. Mit dem was er hier zeigt brauchte er sich auch nicht vor einem John McLaughlin verstecken! Aber auch Hoppers charakteristisches, sehr variantenreiches Spiel ist beeindruckend und bringt Farbe in die Musik. Letzteres gilt auch für Laurence Scotts E-Piano welches perlend und bisweilen derb-dröhnend die klanglichen Lücken füllt. Dazu trommelt Nigel Morris auf gewohnt hohem Niveau. Von Souza, der auf den Bremer Konzert mit dabei war, ist nicht allzu viel zu hören.
"Golden Section" ist eine schöne Ergänzung der Canterbury-Sammlung. Das mitreißende Konzertdokument bietet die besten Nummern der Band aus ihrer wohl besten Phase in sehr ordentlicher Klangqualität. Fast würde ich dazu raten sich zuerst dieses Album zuzulegen, wenn denn mit der Musik von Isotope Bekanntschaft geschlossen werden soll! Inhaltliche Überschneidungen mit der schon erwähnten HUX-CD "Live at the BBC" gibt es übrigens keine.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.11.2008 |
| Letzte Änderung: |
26.1.2009 |
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