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Loxley Beade

Homogeneous Hump

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007
Besonderheiten/Stil: Psychedelic
Label: Dream Academy
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jörg Anders bass, synthesizer
Jens Engemann drums, percussion, glockenspiel, synthesizer
Patrick O.J. Moore vocals, guitar, flute
Markus Zettwuch guitar, turkish saz
Katrin Beck viola

Gastmusiker

Franziska Pietzsch cello
Bernhard Beck clarinet
Annette Beck violin

Tracklist

Disc 1
1. Fatty Morgana Part 1 & 2 6:45
2. Dromedary 8:49
3. Sanctuary 6:52
4. Blistered 4:47
5. Scooter 3:31
6. The Chrysalis Cracked 3:11
7. Waiting for the day 4:20
8. Peter & Janie 2:45
9. Frazzled by an SMS 9:40
10. Melanie´s Roommate #4 2:20
Gesamtlaufzeit53:00


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @


Vorweg: Obige Trackliste gibt die Stücke in ihrer tatsächlichen Reihenfolge an, also anders als auf dem CD-Cover, wo sie ziemlich durcheinander geraten sind.

Die Darmstädter Formation Loxley Beade macht „psychedelische“ Musik, d.h. sie knüpft musikalisch an die Psychedelics der 70er Jahre an. Die Texte behandeln dabei jedoch teilweise Dinge, die zu seligen Flower Power-Zeiten noch echte Science Fiction waren – wie z.B. in „Frazzled by an SMS“. Ob die Frage „Is there danger“ bezüglich der jeden Tag durch unsere Atmosphäre schwirrenden Sims-Botschaften besonders tiefsinnig ist, überlasse ich dabei aber ganz dem Urteil des Lesers bzw. Hörers.

„Psychedelic“ kann für rauschhafte Verzückung und surreale Verfremdung stehen, doch sehr fremdartig oder entgrenzt geht es auf „Homogeneous Hump“ nicht zu. Mit ihren sanften psychedelischen Zutaten – wie Echoeffekten, schwirrenden Sounds oder pinkfloydischen Gitarreneinwürfen – erzeugt die CD bei mir eher ein Gefühl gemütlicher Vertrautheit. Aber wer weiß, vielleicht gibt es im menschlichen Leben auch gar keine schönere Form der Bewusstseinserweiterung als das friedvolle Dämmern auf einem bequemen Sofa.

Loxley Beade spielen auf „Homogeneous Hump“ vor allem psychedelisch dekorierte Lieder. Der gleichförmige Sprechgesang mit seinen sehr kurzen melodischen Phrasen bricht dem Album dabei leider aufs Ganze gesehen das Genick. Die Musik kann sich kaum mal selbständig entfalten, verharrt in Bewegungslosigkeit und wagt sich nicht wirklich aus dem Schneckenhaus hervor. Die Band spielt ihr Potenzial nicht aus - oder bedient vielleicht auch absichtlich Hörer, die unter Psychedelic eine eher sanfte Seelenmassage verstehen.

Mein Gesamteindruck daher: Für Menschen, die alles kennen müssen, was als „Psychedelic“ daherkommt, ist das Album vermutlich eine ganz nette Sache, aber insgesamt müssten Loxley Beade mutiger zu Werke gehen, um einen stärkeren Eindruck zu hinterlassen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.11.2008
Letzte Änderung: 21.11.2008
Wertung: 6/15

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