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Viima

Kahden Kuun Sirpit

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 9.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Hannu Hiltula Vocals, Flute, Soprano Saxophon; Keyboards
Aapo Honkanen Bass
Kimmo Lähteenmäki Keyboards
Mikko Uusi-Oukari Guitars
Mikko Väärälä Drums, Tambourine, Add. Guitars and Keyboards

Gastmusiker

Juha-Pekka Vikman 1st Violin on "Kahden Kuun Sirpit"
Kaj Vilevaara 2nd Violin on "Kahden Kuun Sirpit"
Matti Moilanen Cello on "Kahden Kuun Sirpit"

Tracklist

Disc 1
1. Autio Pelto 6:09
2. Unohtunut 8:29
3. Sukellus 7:36
4. Kahden Kuun Sirpit 22:45
Gesamtlaufzeit44:59


Rezensionen


Von: Wolfram Ehrhardt (Rezension 1 von 2)


Die seit 1999 in wechselnden Besetzungen bestehenden finnischen Retroprogger bringen mit erneuter Line Up-Änderung im März 2009 ihr Nachfolgealbum "Kahden Kuun Sirpit" heraus, wobei sie wieder in Landessprache singen. Die beiden Gründungsmitglieder an den Gitarren (Mikko Ussi-Oukari) und Keyboards (Kimmo Lähteenmäki) haben drei neue Leute um sich geschart, wozu nun auch ein männlicher Sänger gehört, der ebenfalls Flöte und Sopransaxophon spielt. Damit ist das Renaissance-Musikflair des Debütwerkes "Ajatuksia Maailman Laidalta" durch den Ausstieg von Sängerin Pävi Kylmänen nicht mehr zu hören. Schon auf dem hörenswerten Colossus/Musea-Sampler "DANTE'S INFERNO - THE DIVINE COMEDY, PART 1" waren Viima mit ihrem Track ohne weibliche Stimme vertreten.

Allerdings weiß die sonore Stimme mit entspannten Gesangslauten von Hannu Hiltula auch zu gefallen, wobei die finnischen Töne gewöhnungsbedürftig sind und je nach Betonung nicht jedermanns Sache sein dürften. Da die vier Songs mit einem Longtrack von 23 Minuten allerdings durch häufige Instrumentalphasen geprägt sind, sollte man sich mit dem Gesang arrangieren können.

Musikalisch erzeugen die Finnen, wie schon auf ihrem Erstling, viele melodiöse und ruhige Retroprogtöne, die häufig von alten Keyboardsounds (u.a. Mellotron, Rhodespiano, Hammondorgel, Analoge Synthesizer) und einem überwiegend gefühlsbetonten Gitarrenspiel der Schule a la Steve Hackett oder Andrew Latimer getragen werden. Auf dem Titelstück dringen auch Gitarrenlaute im Stil eines David Gilmour durch. Die früheren Folktöne sind fast ganz gewichen und es werden nur wenige folk- und jazzorientierte Sequenzen geboten.

Insgesamt erscheinen die Kompositionen in einem entspannt-emotionalen und schöngeistigen Spektrum, wobei eine gewisse Melancholie entsprechend des nordeuropäischen Kulturraumes ebenfalls durchdringt. Es werden Melodiebögen gesponnen, die sich bei häufigerem Hören immer tiefer in die Erinnerungsbahnen einnisten, wobei die musikalische Darbietung tief in den 70er Jahren verwurzelt ist.

Bei allem Melodiefluss und gekonnter instrumentaler Behandlung fehlt der Scheibe schon mal ein richtiges Überraschungsmoment oder auch eruptivere Passagen. Trotzdem bereitet sie mir insgesamt Hörspaß und könnte von Fans der alten Genesis oder Camel ebenfalls gemocht werden, wenn sie Toleranz zum finnischen Gesang aufbringen mögen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Frühe Genesis, Camel, Pi2
Veröffentlicht am: 23.4.2009
Letzte Änderung: 1.8.2014
Wertung: 11/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Ich kenne den Vorgänger dieses Albums nicht, aber dies ist mal wieder ein Fall, wo ich ich frage: wer braucht so was? Musik, die klingt, als sei sie vor 35 Jahren entstanden, ständig wird auf Teufel komm raus gecamelt und gegenesist, jeder Funke Eigenständigkeit wird sorgfältigst gemieden. Halt, das stimmt nicht ganz: zumindest der finnische Gesang verleiht dem Ganzen eine gewisse Originalität. Kurioserweise erinnert mich der Gesang dabei eher an die Bands der klassischen Italoprog-Szene.

Solide gemacht ist diese Musik durchaus, und wer nicht genug bekommen kann vom Sound des "Goldenen Zeitalters" wird sicher mit dieser Scheibe zufrieden sein. Aber wenn ich Musik hören will, die wie Camel oder Genesis klingt, dann höre ich mir Camel oder Genesis an. Im zeitgenössischen Prog gibt es interessantere Bands.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.6.2009
Letzte Änderung: 20.6.2009
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Viima

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2006 Ajatuksia Maailman Laidalta 10.50 2

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