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John Orr Franklin

Transformation

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: Blue Room Digital Music
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

John Orr Franklin vocals, guitar, keyboards, bass

Gastmusiker

Rob Palladino drums, background vocals
Josh Batschelet bass
Kris Mathesen bass, rain stick
Brandon Aly drums, percussion
Laurel Hostak vocals

Tracklist

Disc 1
1. For The World To See 4:13
2. Dance Till Three 3:48
3. Kiss The Sky 4:47
4. Disappear (Only One World) 3:40
5. Flow 4:19
6. Transformation 4:43
7. The Dove 4:09
8. Summer 4:13
9. Chrysalis 4:35
10. True 2 U 6:39
11. This Day 4:12
Gesamtlaufzeit49:18


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß @


John Orr Franklin macht sich ein bisschen Sorgen in die Neoprog-Ecke gepackt zu werden, er wäre doch lieber einfach nur „Progressive Rock“. Na ja, dem Mann kann geholfen werden, denn auf seinem Debüt „Transformation“ kann man alles, was man mit „Progressive Rock“ verbindet, mit der Lupe suchen, sei es Neo-, Retro- und Oder-sonst-was-für-ein-Prog.

John Orr Franklin aus dem schönen Texas spielt Gitarre, Keyboards und Bass und singt auch noch. Diese Talente nutzt er zusammen mit einigen Gästen als Unterstützung um gefälligen Melodic Rock zu produzieren. Sanft fließende Melodien umschmeicheln die Ohren, elegische Gitarrensoli und geschmackvolle Keyboardflächen runden das Ganze ab. All das spielt sich in gemäßigtem Tempo ab, so dass auch hier niemand überfahren wird. Dem passt sich auch die Rhythmusfraktion an und legt ein solides, aber auch ähnlich plätscherndes Fundament, welches allzu experimentelle Rhythmen strikt meidet.

Wohlklang und sanftes Melodieglück also allerorten. Dazu passt auch die sanfte, zurückhaltende, aber nicht unsympathische Stimme von Franklin, mit der er seinen Songs intoniert. Trotzdem – oder vielleicht auch deswegen – sind die beiden instrumentalen Songs des Albums klar die Höhepunkte. Hier geht Franklin mal ein bisschen aus sich heraus, gibt etwas mehr Gas, agiert etwas rockiger und knackiger. Zuwenig für ein wirklich gutes Album.

Allerdings wirklich schlecht ist „Transformation“ keineswegs. Wenn man die beschriebene Musikrichtung mag, wird man sogar ausgesprochen gut bedient. Zwischendurch klingt es mal ein bisschen nach Alan Parsons Project, mal ein bisschen nach Floyd und gar mal nach den Eagles. Das Ganze ist also so eine Art West Coast-Melodic-Soft-Prog-Rock...

Anspieltipp(s): Flow, Chrysalis, The Dove
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.6.2009
Letzte Änderung: 1.6.2009
Wertung: 7/15

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