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MarsupiaL

Genus Thylacinus

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: Blues; Folk; HardRock; Jazz; Psychedelic; Worldmusic / Ethno
Label: Selbstverlag
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ian Reardon guitars, vocals
Forrest Smith guitars, pedal steel
Brad Mehder bass
Chris Carter drums, vocals, guitars
J Ferris engineer

Tracklist

Disc 1
1. Lead on 8:46
2. The Man who knows Things 5:08
3. Naked in the Hall of Seduction 9:39
4. In between 3:10
5. The Tide 5:37
6. The Goodbye Waltz 4:08
7. Sucker Punch 4:04
8. There is a better World 2:50
Gesamtlaufzeit43:22


Rezensionen


Von: Christian Rode @


MarsupiaL legen mit Genus Thylacinus bereits ihr viertes Album vor. Die Musik ist insgesamt nicht leicht einzuordnen, aber ich denke, dass sie unter dem weiten Mantel Jamband (bzw. Jamrock) schon abgespeichert werden kann. Bekannte Jambands wie The Dead, Umphrey's McGee, Allman Brothers, Traffic oder Phish zählen daher neben Zappa, Genesis und King Crimson auch zu den musikalischen Vorbildern der Band aus North Carolina. Wobei... Genesis? Das muss eher eine sehr versteckte Vorliebe sein. Ich hör's jedenfalls nicht raus.

Der melodiestarke Gesang ist angenehm amerikanisch-kehlig und der Sound dazu passend meist relaxt-swingend, manchmal treibend. Die Longtracks Lead on (mit genialem Ohrwurmrefrain!) und Naked in the Hall of Seduction weisen jeweils einen floydig-spacigen bis crimsoiden instrumentalen Mittelteil auf. Die Übergänge kommen relativ überraschend, weil die groovende, jamrockige Atmosphäre die spacigen Anteile zunächst nicht vermuten lässt. Neben erdigem Southern Blues (The Man who knows Things) und amerikanischem Folk (In between) fließen auch leicht jazzige Elemente (The Tide) ein. Kurz vor Schluss holt die Band dann noch die Keule raus und bläst den Hörer mit Sucker Punch, einem Heavy-Rocker im Crimson-style, an die Wand.

Bei all den unterschiedlichen Einflüssen wirkt das Album in der Gesamtschau – abgesehen vielleicht vom heftigen Sucker Punch – musikalisch doch recht homogen, gut hörbar und eher dezent proggig.

Anspieltipp(s): Lead on, Sucker Punch
Vergleichbar mit: Grateful Dead meets King Crimson
Veröffentlicht am: 16.6.2009
Letzte Änderung: 17.6.2009
Wertung: 9/15

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