SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
4.2.2012
guess that mess! - dis-/order (a mind in mess)
Toundra - II
Cowboys From Hell - Monster Rodeo
Electric Light Orchestra - Balance of power
Obscura (Dt.) - Omnivium
Banco del mutuo soccorso - Canto di Primavera
3.2.2012
Aavikko - Derek!
Electric Light Orchestra - On the Third Day
Hawkwind - In Search of Space
Gerard - Irony of fate
Banco del mutuo soccorso - Banco del mutuo soccorso
Marillion - Recital Of The Script (DVD)
Secret Society of Starfish - Dark Reflections from the Waters Edge
Dead Heroes Club - A Time Of Shadow
Greylevel - Hypostatic Union
2.2.2012
Magical Power Mako - Jump
Gallery - Jas Gripen
Into Eternity - The Scattering of Ashes
ARCHIV
STATISTIK
17422 Rezensionen zu 11857 Alben von 4426 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Zingale

The Bright Side

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: BestMedia
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ephraim Barak guitar, bass, keyboards, vocals
Udi Tamar guitar, bass, keyboards, vocals
Barak Ben-Zour drums, percussion

Tracklist

Disc 1
1. Sooner or Later 3:00
2. The Bright Side 4:47
3. Ashes and Secret 0:41
4. Money Contentment 3:06
5. The Basic Commandments 3:55
6. Forget the Money 4:06
7. The Last Gate 3:05
8. Sicilia 10:55
9. Zingale 4:15
10. Who Holds the Key? 5:45
11. Good 3:47
12. Look at the Bright Side 0:47
13. For David 1:41
14. Dreams 7:15
Gesamtlaufzeit57:05


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @


Es ist immer schnell gesagt, eine Platte sei "merkwürdig" - aber diese finde ich wirklich sehr merkwürdig. Es ist der bislang eigenartigste Yes-Klon, den ich gehört habe. Manchmal scheinbar unfreiwillig komisch, aber oft auch gar nicht so unspannend.

Zingale stammen aus Israel und haben in den 70ern ein einziges Album veröffentlicht. Nun melden sie sich im Jahr 2009 zurück - zumindest bei den Hörern, die sie anders als ich bisher überhaupt schon kannten. Weite Teile von The Bright Side klingen dabei unverschämt nach Yes. Doch nicht etwa nach den klassischen Yes der Jahre um 1973. Sondern weit eher nach den Yes der Tormato- und oft noch mehr der 90125-Ära.

Eigentlich müsste das so etwas wie ein Todesurteil sein, denn die beiden Alben enthalten ja nicht so viel unbedingt Nachahmenswertes, und das Nachahmen als solches ist eh eine fragwürdige Sache. Trotzdem lassen Zingale gepflegte Langeweiler wie etwa Starcastle oder Moth Vellum weit hinter sich, denn ihre Musik ist viel weniger vorhersehbar und irritiert zudem durch seltsam verworrene Gesangsmelodien, die manchmal wie eine Art Volksgemurmel daherkommen - vorausgesetzt es gibt ein Volk, das komplett aus Jon Andersons besteht.

Auf der Habenseite von The Bright Side stehen einige feine Instrumentalpassagen, aber damit es keinen Zweifel gibt: Hier wird geklaut, was das Zeug hält, und bei dem Gesang beschleicht einen nicht selten das Gefühl, es handele sich um eine unfreiwillige Parodie. Mit einem Wort: Rezensenten, die um ihren guten Ruf fürchten, sollten die Platte lieber total verreißen. Mir ist sie aber 9 Punkte wert, mit denen ich ebensoviel Abwehr wie Anteilnahme signalisiere.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Etwa Yes?
Veröffentlicht am: 6.7.2009
Letzte Änderung: 6.7.2009
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Zingale

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Peace 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2011; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum