London 1986
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Pond Life |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Mark Hollis |
Gesang |
| Paul Webb |
Bass, Gesang |
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Gastmusiker
| David Rhodes |
Gitarre, Gesang |
| Danny Cummins |
Percussion |
| Phil Reis |
Percussion |
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| Ian Curnow |
Keyboards |
| Rupert Black |
Klavier |
| Mark Feltham |
Mundharmonika |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Tomorrow Started
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7:52
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| 2. |
Life's What You Make It
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4:31
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| 3. |
Does Caroline Know?
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7:37
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| 4. |
Living in Another World
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7:05
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| 5. |
Give It Up
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5:55
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| 6. |
It's My Life
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6:30
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| 7. |
Such a Shame
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9:01
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| 8. |
Renée
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7:45
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| Gesamtlaufzeit | 56:16 |
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Rezensionen

Diese 1998 veröffentlichte CD ist meines Wissens das einzige offizielle Live-Dokument von Talk Talk, aufgenommen bei ihrem letzten Konzert, das im Mai 1986 stattfand. In jenem Jahr hatten Talk Talk mit dem Album "The Colour of Spring" ihre Synthie-Pop Vergangenheit endgültig begraben, und die in der Folgezeit immer minimalistischer und filigraner werdende Musik war wohl nicht mehr so einfach live umzusetzen. Neben den drei festen Talk Talk Mitgliedern wirken hier noch mehrere Gastmusiker mit, darunter gleich zwei Percussionisten. Das Songmaterial stammt überwiegend aus dem 1984er Album "It's My Life", und es ist interessant, wie diese Songs, die ja auch schon kein reiner Synthie-Pop mehr waren, an den neuen Talk Talk Stil angepasst wurden.
"Tomorrow started" bewegt sich nach dem schönen Klavierintro fast wie in Zeitlupe, ebenso das abschließende "Renee", und bei den beiden Hitsingles "It's My Life" und "Such a Shame" wird die poppige Grundstruktur in langen Instrumentalpassagen aufgebrochen.
Insgesamt ein beeindruckendes Dokument der Progressivwerdung dieser Band.
| Anspieltipp(s): |
Tomorrow started, Renée |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
18.5.2002 |
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Bis zur Veröffentlichung dieser Aufnahme gab es meines Wissens nur den KTS (kiss the stone)-Bootleg "Talking colours", welcher ebenfalls im gleichen Jahr im Hammersmith Odeon in London aufgenommen wurde und 1991 auf den "Markt" kam.
"Tomorrow started" verströmt eine wehmütige, melancholische Stimmung. V.a. das kurze "Klaviersolo", der weiche, "singende" Bass und die weinenden Synthesizersounds machen den Zauber dieses Stücks aus.
Die tiefe Pianolinie in "Life`s what you make it" ist und bleibt ein kleiner Geniestreich. Egal was der Rest macht, diese vier Töne bleiben immer liegen, sind der Anker, das Gerüst, an welchem sich Spannung auf- und wieder abbaut.
"It`s my life" überrascht mit einem tollen Percussionsolo, "Such a shame" mit einem relaxten Instrumentalpart. "Renée" schliesslich ist nochmal Gefühl pur.
Wie schrieb doch das "Rolling Stone"-Magazine bei Erscheinen dieses Albums? "Nur Gott mag wissen, aus welchen Archiven dieses Wunderwerk geborgen wurde!"
Dem ist nichts hinzuzufügen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.7.2003 |
| Letzte Änderung: |
29.7.2003 |
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