The Viewing Point
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Ian Fitch |
Gitarre, Tasteninstrumente, Singende Säge, Harfenzither, Dulcimer/Hackbrett, Gesang |
| Karl Mallet |
Bass, Gitarre, Tasteninstrumente, Mandoline, Gesang |
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| Simon Green |
Schlagzeug & Schlaginstrumente |
| Steve Mann |
Tasteninstrumente |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Go...
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7:36
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| 2. |
Sea Saw
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7:17
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| 3. |
The Cold Hard Truth
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1:37
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| 4. |
Time Flies Like An Arrow
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13:16
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| 5. |
Rain Later, Good
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2:48
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| 6. |
The Viewing Point
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12:19
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| Gesamtlaufzeit | 44:53 |
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Rezensionen

Die Begegnung mit der dritten Veröffentlichung der englischen New Art Rocker und Psychedelic Progger ist mein erster musikalischer Kontakt mit ihnen. Neugierig war ich schon auf ihren Klangkosmos auf Grund der mir bekannten Rezensionen zu den ersten beiden CDs. Hier wurden vor allem musikalische Verwandtschaften zu den Pink Floyd der späten 60er und frühen 70er Jahre, den neuzeitlichen Godspeed You! Black Emperor und den melodischen King Crimson gezogen. Nach dem ersten Hördurchgang kann ich die Vergleiche nachvollziehen, wobei mir auf dem aktuellen Output auch einige elektronische Waves in Richtung Tangerine Dream aufgefallen sind.
Die sechs instrumentalen Tracks zwischen 1 ½ und 13 Minuten Länge vertonen die Gedanken und emotionalen Regungen eines gereiften Mannes, der an einem familiären Ort seiner Kindheit zu einem Aussichtspunkt zurück kehrt. Durch die Autoscheiben auf die endlose Weite eines Gewässers blickend, wandelt er in Gedanken der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Mit Autogeräuschen startend, begeben uns die ?zukünftigen englischen Könige? in melodisch-psychedelische Klangräume, die von Gitarren- und Keyboardsound im Retrogewand gekennzeichnet sind. Allerdings servieren sie auch schon mal eine Mischung aus härteren, einfach gestrickten Rhythmen mit getragenen Keyboardteppichen, wobei sowohl fette Mellotrontöne als auch folkorientierte Klänge ertönen. Auf ?Sea Saw? wird dies durch Schwingungen einer weinenden Säge untermalt. Die Kompositionen bewegen sich überwiegend behutsam in andere Rhythmen und steigern sich ebenso beschaulich in dramatische Klangreigen. Bei ?Time Flies Like An Arrow? gleiten diese Eigenschaften auch in elektronisch-ambiente Felder, sodass hier Tangerine Dream und die frühen Pink Floyd gemeinsam musizieren könnten. Mit dem Titelstück ?The Viewing Point? zeigen die vier Briten dann zum Abschluss sowohl moderne als auch historische Klanggebilde, wobei sie mit einigen Samples, sphärischem Gitarrenspiel und spacigen Keyboardtönen die Würze in den Track bringen.
Das alles ist über 44 Minuten nicht schlecht inszeniert, aber Begeisterung oder wirklich packende Momente stellen sich bei mir nicht ein. Im Vergleich zu den soundmäßig nahen Pink Floyd vermisse ich auf ?The Viewing Point? deren Experimentierfreudigkeit sowie deren dichtere Kompositionsgüte in der Übergangszeit bis zu ihrer Erfolgsphase. Klangauszüge findet ihr hier.
| Anspieltipp(s): |
Go..., Time Flies Like An Arrow |
| Vergleichbar mit: |
gekennzeichnete Bands im Text |
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| Veröffentlicht am: |
11.9.2009 |
| Letzte Änderung: |
11.9.2009 |
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