Effloresce
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Beggars Banquet Records |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Mike Vennart |
vocals, guitar |
| Gambler |
guitar |
| Steve Durose |
guitar, vocals |
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| Jon Ellis |
bass |
| Mark Heron |
drums |
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Gastmusiker
| Martin McCarrick |
violin, cello, viola (4,12) |
| Kimberlee McCarrick |
violin, cello, viola (4,12) |
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| Claire Lemmon |
backing vocals (4,11) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
I Am The Morning
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4:18
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| 2. |
Catalyst
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6:40
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| 3. |
One Day All This Could Be Yours
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4:20
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| 4. |
Massive Bereavement
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9:59
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| 5. |
Rinsed
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3:58
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| 6. |
You Wish
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6:00
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| 7. |
Remember Where You Are
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5:22
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| 8. |
Amputee
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5:33
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| 9. |
Unravel
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2:50
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| 10. |
Women Who Love Men Who Love Drugs
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8:30
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| 11. |
Saturday Morning Breakfast Show
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9:04
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| 12. |
Long Forgotten
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8:58
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| Gesamtlaufzeit | 75:32 |
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Rezensionen

Oceansize habe ich erst 2005 mit ihrem zweiten Longplayer ?Everyone Into Position? kennen gelernt. Ein formidables, modernes Rockalbum, welches die Band ? aus meiner Sicht ? mit dem Nachfolger ?Frames? gar noch toppen sollte. Das Debüt ?Effloresce? kannte ich bis dahin immer noch nicht, auch wenn allenthalben zu lesen war, dass viele der Meinung waren, dass das Debüt schon der eigentliche Höhepunkt von Oceansize war. Nun irgendwann (sogar nach dem Erwerb der EP ?Music For Nurses", über die bei Gelegenheit auch noch zu reden sein wird) habe ich mir dann doch noch das Debüt, aus Komplettierungsgründen und weil ich mittlerweile zum Fan mutiert bin, zugelegt. In diesem Falle bedauere ich, dass ich sozusagen die Reihenfolge nicht eingehalten habe.
Und zwar deshalb: ?Effloresce? ist ein wunderschönes Album, aber bestimmt ist es noch viel überwältigender, wenn der ?Neu?-Effekt noch voll zum Tragen kommt. So erkläre ich mir auch die Begeisterung, die ja bis heute anhält in Fankreisen, für dieses Album.
Mit ?Effloresce? definieren Oceansize vom Start weg ihren charakteristischen Sound. Sie erfinden dabei nichts wirklich neu, finden aber eine Kombination aus Postrock, Alternative Rock, New Artrock, moderner Elektronik und ein bisserl Hard Rock, die so ganz eigenständig wirkt und funktioniert. Dazu haben die Jungs ein Händchen für gelungene Melodien, die den Hörer quasi beiläufig in den Bann schlagen, ohne den Ohrwurm-Effekt auszulösen. Dazu brilliert ?Effloresce? mit einer durchgängig sehr stimmungsvollen, eher ruhigen Atmosphäre, die das Album wahrlich weltentrückt scheinen lässt und den Hörer auf eine Reise der Sinne mitnimmt.
Der Gefahr allzu großen Wohl- bzw. Gleichklangs begegnen Oceansize mit aggressiven Ausbrüchen, gelegentlichen Gitarrenwällen und allerlei elektronischen Spielereien zur rechten Zeit. Dazu kommt Mike Vennarts suggestiver Gesang, der den Hörer einlullt, sich einschmeichelt, aber dann auch wieder unsanft anbrüllt, bevor dieser selig entschlummert. Die Schlagzeugarbeit ist auf ?Effloresce? noch etwas geradliniger als auf den späteren Alben, aber das passt zum einen gut zu diesem Album, zum anderen ist sie immer noch abwechslungsreich genug, um eben nicht zu langweilen. Oceansize durchstreifen postrockige Laut-Leise-Welten, lassen es mal ordentlich krachen, spielen mit Klassik-Elementen und lassen das Album dann über drei lange Songs mit fast schon sinfonischem Wohlklang ausklingen. Da dürfen dann sogar Streicher am Schluß nicht fehlen. Das ist schon großes Ohrenkino und der Name der Band ist Programm.
So sind Oceansize-Fans eigentlich glückliche Menschen. Die drei bisherigen Studioalben der Band bewegen sich alle auf hohem Niveau und unterscheiden sich nur in Nuancen. ?Effloresce? ist das sensationelle Debüt, welches noch dazu in Atmosphäre und Wohlklang macht. ?Everyone Into Position? ist das Rock-Album der Band, welches den Schweiß aus den Poren treibt, und schließlich bedient das sperrige ?Frames? eher die Kopf-Fraktion mit seinem verquerem Charme.
| Anspieltipp(s): |
Amputee, Women Who Love Men Who Love Drugs |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.9.2009 |
| Letzte Änderung: |
23.9.2009 |
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