Ricochet
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin |
| Durchschnittswertung: |
13/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Edgar Froese |
Keyboards, Gitarre |
| Christoph Franke |
Keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Ricochet Part One
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16:59
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| 2. |
Ricochet Part Two
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21:05
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| Gesamtlaufzeit | 38:04 |
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Rezensionen

"Ricochet" enthält Liveaufnahmen, die im Herbst 1975 in Frankreich und Großbritannien entstanden. Gerade in diesen Ländern waren Tangerine Dream damals sehr populär. Die beiden Stücke, die auf der Vinylausgabe jeweils eine Plattenseite einnahmen, sind trotz ähnlichem musikalischen Aufbau in ihrer Atmosphäre sehr unterschiedlich. Der erste Teil ist von düsteren Klänge geprägt: dunkle elektronische Melodiebögen bauen sich auf, von wilden Schlagzeugeinsätzen (wohl auch elektronischer Art) vorangetrieben, dazu verleiht Edgar Froeses E-Gitarre ein gewisses Space-Feeling. Eine kurze Freiformpassage mit merkwürdigen Stimmfetzen im Mittelteil des Stücks weist noch einmal auf die "Kosmische Musik" früherer Alben hin, dann setzt schon wieder ein für diese Phase von Tangerine Dream so typisches Sequenzer-generiertes rhythmisches Muster ein, über das sich weiche Synthieklänge legen.
Der zweite Teil ist von "leichterer" Stimmung, mehr melancholisch als düster. Eine sanfte Klavierpassage leitet das Stück ein, von mellotronisierter Flöte (oder flötendem Mellotron ;-)) begleitet. Im weiteren Verlauf werden dann prinzipiell die gleichen Ingredienzen wie im ersten Teil verwendet: Sequenzererzeugtes Klangmuster bildet die rhythmische Grundlage des Stücks, melodische Synthiepassagen, elektronische Percussion (etwas zurückhaltender als im ersten Teil). Trotzdem wird hier kein bloßer Aufguss geliefert, man könnte die beiden Stücke eher als Variationen eines Themas betrachten. Das an Gemälde von Caspar David Friedrich erinnernde Cover passt dabei hervorragend zur Stimmung der Musik.
Insgesamt gehört "Ricochet" zu den definitiven Tangerine Dream Alben und ist für Liebhaber elektronischer Musik unverzichtbar.
| Anspieltipp(s): |
alles |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
26.6.2004 |
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Von: Jörg Graf @ (Rezension 2 von 3)

Meine vollste Zustimmung zu Jochens Rezi. Dies ist ein wirklicher Meilenstein der elektronischen Live-Musik. Dieses Album hätte ebensogut ein hervorragendes Studioalbum werden können. Ich finde es bemerkenswert, wie gut Tangerine Dream ihre studiotauglichen Konzepte live umsetzen konnten.
Wer die Anfänge der E-Musik erleben möchte, kommt an diesem Album nicht vorbei.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.12.2004 |
| Letzte Änderung: |
9.12.2004 |
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Auf "Ricochet" wird der eingeschlagene Weg, weg von den Freiformklängen, konsequent fortgesetzt. Dafür gibt es mehr Sequenzereinsätze als je zuvor zu hören, man könnte fast sagen, das Ganze artet in eine Sequenzerorgie aus. Außerdem gibt es, anders als auf den beiden Vorgängern, (elektronisch verfremdete?) Percussion zu hören. Und ähnlich wie auf "Rubycon" kommt wieder die schneidende Gitarre zum Einsatz.
Ich empfinde "Richochet" aufgrund des massiven Sequenzereinsatzes und der weitgehend fehlenden Freiformklänge als ein klitzekleines wenig schwächer als den Vorgänger "Rubycon". Zusammen mit "Phaedra" sind diese drei Alben jedoch die klassischen Tangerine Dream-Platten, um die kein Freund elektronischer Musik herumkommt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.11.2005 |
| Letzte Änderung: |
13.11.2005 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Tangerine Dream
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