Encore
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin |
| Durchschnittswertung: |
11.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Edgar Froese |
Gitarre, Keyboards |
| Christoph Franke |
Keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Cherokee Lane
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16:19
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| 2. |
Monolight
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19:54
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| 3. |
Coldwater Canyon
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18:06
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| 4. |
Desert Dream
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17:30
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| Gesamtlaufzeit | 71:49 |
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Rezensionen

"Encore", aufgenommen während der Nordamerikatournee im Frühjahr 1977, war das letzte Album der Besetzung Franke / Froese / Baumann. Peter Baumann verließ Tangerine Dream Ende 1977, damit begann der langsame Niedergang der Gruppe. Auf "Encore" zeigen sich Tangerine Dream allerdings noch einmal in Höchstform.
Die Schallplattenausgabe enthielt wieder lediglich ein Stück pro Plattenseite, die Stücke sind von sehr unterschiedlichem Charakter. "Cherokee Lane" wandelt sich nach chaotischem Anfang in ein typisches 70er Jahre Tangerine Dream Stück mit wogenden Synthesizern und Mellotron über einer rhythmischen Sequenz. "Monolight" beginnt mit einem romantisierenden Klavierintro, das unvermittelt von elektronischen Beckenschlägen überlagert wird, um sich vorübergehend in ein reines Freiformgebilde aufzulösen. Daraus entwickelt sich ein leichter, fast heiter-beschwingter Synthiepart. Nach einiger Zeit setzen wieder die Beckenschläge ein, schließlich kristallisiert sich aus einem weiteren kurzen Freiformpart ein dunkles, aber recht flottes Synthiethema heraus. Am Ende des Stücks wird das einleitende Klavierthema wieder aufgegriffen.
"Coldwater Canyon" zeigt Tangerine Dream von einer geradezu rockigen Seite, vor allem durch Edgar Froeses spacige Gitarre, die von treibenden elektronischen Rhythmen begleitet wird. Dieses Stück wirkt wie eine einzige lange Jamsession, ohne dass auch nur für eine Sekunde Langeweile aufkommt.
In krassem Gegensatz dazu steht das abschliessende "Desert Dream", ein dunkler Klangmonolith, weitgehend ohne Struktur und meist ohne richtige Melodien, nur hin und wieder von melancholischen Synthiepassagen durchzogen. Ein Stück von geheimnisvoller, melancholischer Aura.
"Encore" ist ein weiterer und leider auch der letzte Höhepunkt im Schaffen der Berliner Elektronik-Pioniere. Von nun an ging es - mit kleineren Unterbrechungen - bergab.
| Anspieltipp(s): |
alles |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
26.6.2004 |
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"Encore" ist das zweite Live-Album, das Tangerine Dream veröffentlichten und das letzte in der klassischen Besetzung Franke/Froese/Baumann. Auf diesem Album wird diese Schaffensphase noch einmal zusammengefasst mit allen Trademarks, die bei TD dazugehören: spacige Einleitungen, ausgiebige Sequencer-Teile, schneidende Gitarren und auch Freiform-Gewaber. Allein, man hat das alles bereits auf den Alben davor gehört, dort war es noch frischer und auch origineller vorgetragen. Man könnte vielleicht sagen, dass so etwas wie Routine in das Spiel von TD eingekehrt ist.
Aus diesem Grunde kann ich mit meiner Bewertung nicht ganz so hoch greifen wie Jochen. Zwar ist das Material immer noch gutklassig, aber es klingt altbekannt. Am Interessantesten ist deswegen für mich auch das abschließende Desert dream, das aus den bewährten Sequencer-Mustern ausbricht und als düster dahindräuende Masse den kreativen Höhepunkt des Albums bildet.
| Anspieltipp(s): |
Desert dream |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.7.2007 |
| Letzte Änderung: |
24.7.2007 |
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