Gin Rosé at the Royal Festival Hall
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Manuel Göttsching |
Guitars |
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| Klaus Schulze |
electronics |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Gin rosé
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69.28
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| Gesamtlaufzeit | 69:28 |
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Rezensionen

Dreissig Jahre nach ihrer letzten Zusammenarbeit stehen zwei der drei ASH RA TEMPEL-Mitglieder wieder zusammen auf der Bühne. Möglich machte dies Julian Cope für das Cornucopea-Festival.
Wer auf dieser CD eine Wiederkehr der "alten guten Tage" erwartet, wird enttäuscht sein. Beide Musiker haben in den Jahren seit "Ash Ra Tempel" und "Join in" eine eigenständige Karriere gemacht, die auch auf diese CD abfärbt, sie klingt eher nach den Solowerken Schulzes bzw. ASHRA - dem Nachfolgeprojekt von Manuel Göttsching.
Obwohl die CD nur ein Stück anzeigt, erinnert der Aufbau doch an eine LP. Es gibt mehrere Parts, die durch kürzere Zwischenpassagen miteinander verbunden sind.
Der Auftritt beginnt mit knapp 13 Minuten Schulze pur, analoge Soundwogen schwingen sich von einer Box zur anderen, alles schön langsam und bedächtig und erst gegen Ende gibt es leise einzelne Akustiktöne von Göttsching. Aus dem Hintergrund schält sich danach die Drummachine hervor, übernimmt die Führung des Stückes und Schulze beginnt, seine typischen Improvisationen darüberzulegen und eine Melodie zu entwickeln. Ab Minute 25 beginnt auch Göttsching, diesmal an der E-Gitarre, diese Melodie aufzugreifen und im Wechsel mit Schulze fortzuführen. Dieser läßt dafür im Hintergrund einen ganzen Synthiechor erklingen. Nach weiteren vier Minuten wird es wieder ruhiger und nach einigen Sounggeplänkeln beginnt sozusagen der zweite Teil des Stückes. Es gibt einen neuen Drumrhythmus, und weiter geht es mit den Improvisationen, bei denen Schulze eindeutig die Hauptarbeit hat.
Bis dahin war es eindeutig ein Schulze-Stück mit leichter Gittarenuntermalung, ab der 41. Minute beginnt quasi der ASHRA-Teil des Konzertes. Hier hat Manuel Göttsching die Führung inne. Auf der akustischen Gitarre gibt er die Melodie vor, Schulze liefert "nur" die Sounduntermalung und den Rhythmus. Auch hier gibt es nach knapp 20 Minuten ein kurzes Intermezzo und Göttsching leitet mit der E-Gitarre den letzten Teil ein, der hauptsächlich aus stark verhallten Gitarrenlinien besteht.
Mir hat besonders der analoge Charakter der Sounds sehr gut gefallen, manchmal waren mir die Drumrhythmen zu eintönig (was bei Elektronik leider häufig der Fall ist) - aber insgesamt eine gute Mischung zwischen Schulze Solo und der Musik von ASHRA.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Klaus Schulze, ASHRA |
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| Veröffentlicht am: |
10.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
21.2.2004 |
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