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At War With Self

A Familiar Path

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Folk; Jazzrock / Fusion; Mathrock; Progmetal; Psychedelic; sonstiges
Label: Sluggosgoonmusic
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Glenn Snelwar guitar, mandolin, bass, keys, vocals
Manfred Dikkers drums, percussion

Gastmusiker

Maggie Snelwar additional vocals (on "Ourselves")

Tracklist

Disc 1
1. Reflections 5:56
2. Diseased State 3:12
3. A Familiar Path 9:35
4. The Ether Trail 2:28
5. Ourselves 6:29
6. Etude No. 10 4:03
7. Concrete And Poison 8:01
8. Hope 2:44
Gesamtlaufzeit42:28


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Stillstand ist sicherlich kein Ideal des Glenn Snelwar. War das Debüt seines Projekts At War With Self noch von Starpower und Frickel-Math-Metal geprägt, so glänzte auf dem zweiten Album eine nahezu richtige Bandbesetzung mit einer ganz eigenen Rock-Mischung, die den Bogen von Math-Rock bis Kammer-Prog spannte. Nun legt Snelwar sein drittes Album vor und hat At War With Self zu einem Soloprojekt eingedampft. Snelwar macht hier fast alles selbst... Gitarre, Mandoline, Bass, Keyboards spielen und gelegentlich singen. Daneben hat er das Album komponiert, produziert, gemixt und das Artwork gestaltet. Und natürlich erscheint es auf seinem eigenen Label. Lediglich Manfred Dikkers, der holländische "Cyber-Drummer" (wie er sich selbst nennt), ist wieder mit dabei. Eben als Schlagzeuger, aber auch beim Mix hat er mitgeholfen. Dazu kommen noch gelegentliche Background Vocals von Frau Snelwar.

Musikalisch setzt Snelwar auch wieder leicht veränderte Schwerpunkte. Mehr noch als auf den früheren Alben greift Snelwar zu akustischen Instrumenten und bestreitet weite Passagen mit Mandoline und der akustischen Gitarre. Natürlich gibt es aber immer noch viele vertrackte Frickelpassagen, aber auch eher lyrische, melancholische Momente, in denen die Musik inne zu halten scheint. Aber im nächsten Moment wird wieder ordentlich heftig gerifft und Krach gemacht. Snelwar geht auf diesem Album mehr in die Extreme, was das Endergebnis etwas zerrissen und uneinheitlich klingen lässt. Aber trotzdem nimmt einen die Musik gefangen und wenn man sich etwas eingehört hat - das Album ist wahrlich nicht sehr zugänglich - dann kann man sich umso schöner an den Ecken und Kanten reiben. Der Freak Snelwar macht eben Musik für Freaks und da sollte er ja bei uns genau an der richtigen Adresse sein.

Trotz der Soloshow wirkt "A Familiar Path" nicht steril oder künstlich, nicht zuletzt ein Verdienst der lebendigen Percussion von Manfred Dikkers. Die Zusammenarbeit über den großen Teich hinweg, sozusagen Musik-Kollaboration im Cyber-Space, hat sich außerordentlich bewährt.

So glänzt "A Familiar Path" wieder mit einer Mischung aus Math-Rock, Hard Rock, metallischen Anklängen, postrockigen Momenten und ganz neu klassischen Einflüssen, vor allem, wenn Snelwar eine Komposition von Heitor Villa-Lobos ("Etude No. 10") interpretiert. Snelwars Gesang ist sicherlich kein Höhepunkt, er stört aber auch nicht. Allerdings hätte ich ihn ganz bestimmt nicht vermisst. Insgesamt ist "A Familiar Path" also wieder durchaus empfehlenswertes Werk für Liebhaber überwiegend instrumentaler, vertrackter Rockmusik geworden. Höhepunkt ist für mich das ebenso kurze wie energiegeladene "The Ether Trail", Musik auf den Punkt gebracht.

Anspieltipp(s): Diseased State, A Familiar Path, The Ether Trail
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 31.12.2009
Letzte Änderung: 24.11.2013
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von At War With Self

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Torn Between Dimensions 9.67 3
2007 Acts of God 12.00 1
2015 Circadian Rhythm Disorder 13.00 1

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