Madcap's Flaming Duty
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
7.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Edgar Froese |
Keyboards,Electric Guitar,Blues Harp,Accordeon,Upright Bass |
| Thorsten Quaeschning |
Keyboards,Steel Drums,Recorder,Rhythm Guitar,Upright Bass |
| Christian Hausl |
Vocals,Rhythm Guitar |
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| Bernhard Beibl |
Guitars,Violin,Mandolin |
| Linda Spa |
Flute,Digeridoo,modified Bagpipe |
| Iriss Camaa |
Percussion,V-Drums,Bodthran |
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Gastmusiker
| Gynt Beator |
Irish Bouzouki,Bodthran |
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| Thomas Beator |
Irish Bouzouki |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Astrophel and Stella
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7.42
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| 2. |
Shape my Sin
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4:49
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| 3. |
The Blessed Damozel
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5:15
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| 4. |
The Divorce
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4:46
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| 5. |
A Dream of Death
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7:44
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| 6. |
Hear the Voice
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5:07
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| 7. |
Lake of Pontchartrain
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7:20
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| 8. |
Mad Song
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5:06
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| 9. |
One Hour of Madness
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8:27
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| 10. |
Man
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4:47
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| 11. |
Hymn to Intellectual Beauty
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6:20
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| 12. |
Solution to all Problems
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6:10
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| 13. |
Burning Babe's Reality Song
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5.32
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| Gesamtlaufzeit | 79:05 |
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Rezensionen

Edgar Froese, die antreibende Kraft hinter Tangerine Dream, steckt voller Widersprüche. Als bekennender Dadaist generiert er eine doch sehr traditionelle Musik, so dass ein Bekenntnis ein unverbesserlicher Romantiker zu sein überzeugender wirken würde. So verwundert es nicht weiter, dass wenn Froese eine Platte - wie bei "Madcap's Flaming Duty" der Fall - Syd Barrett widmet, die Musik nichts mit den frühen Pink Floyd oder mit Barretts Solowerken zu tun hat.
Überraschend ist allerdings die Tatsache, dass "Madcap's Flaming Duty" wie eine ambitionierte, um nicht zu sagen progressive, Weiterentwicklung des New Romantic-Pop der 80er Jahre klingt. Edgar Froese teilt sich hierbei die Aufgaben des Komponisten mit dem Multiinstrumentalisten Thorsten Quaeschning. Ein Sänger namens Christian Hausl führt den Hörer durch die möglicherweise etwas langatmig wirkenden melancholischen Songs, in denen folkige und elektronische Elemente schon mal aufeinandetreffen können. Die nächste Überraschung kommt mit "Lake of Pontchartrain", einem irischen Volkslied, das die Performance wie eine elektronische Ausgabe von Iona erscheinen lässt. Es wäre interessant, wenn die Künstler ihre folkloristische Ader mal ausgiebiger ausleben würden.
Als Vorlage für die Songtexte dienten Froese und Quaeschning die Werke von US-amerikanischen und britischen Dichtern und Schriftstellern, wie z.B. Dante G. Rosetti und William Blake.
Parallel zu der regulären CD ist bei Froese's Plattenfirma Eastgate eine CD/DVD-Ausgabe erschienen. Bei der DVD handelt es sich um eine visuelle Ausgabe des Albums. Man darf also die Band bei der Arbeit, in diesem Fall bei bei einer Inszenierung zuschauen, die den Eindruck erwecken soll, als würde die Band die Musik des gesamten Albums im Studio spielen. Die CD/DVD-Ausgabe beinhaltet zudem zwei zusätzliche Stücke. Die DVD kann man inzwischen auch getrennt erwerben.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.3.2010 |
| Letzte Änderung: |
20.3.2010 |
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Untypischerweise ist dieses TD-Album von der Grundstruktur her ein mit Electronic veredeltes Rockalbum. Zudem wird gesungen. Beides hat bei TD eine leider eher unrühmliche Tradition.
Am Gesang haben sich TD bereits in den 70ern auf Cyclone und später in den 80ern auf Shy People und Tyger in eher zweifelhafter Weise versucht. Am überzeugendsten gelang die Gesangseinbindung bislang bei der Dante-Trilogie, wo Popgesang mit Operettenhaftem konkurrierte. Der Vorteil von Christian Hausl gegenüber den Versuchen der 70er und 80er Jahre ist der, dass Hausl eine angenehme, leicht rauchige Stimme besitzt und diese gut zur Atmosphäre des Albums passt.
Gleichwohl bleiben TD, wenn sie sich stärker an (softer) Rockmusik (mit Gesang) orientieren häufig deutlich unterhalb ihrer musikalischen Möglichkeiten. Das Asiatische kommt in TDs Musik auch besser rüber als das Irische... Aber wirklich schlecht ist dieses recht konventionell geratene, gefällige Album auch nicht. Von der musikalischen Machart ähnlich orientierte Kollegen wie etwa Stefano Panunzi haben hier jedoch jüngst überzeugendere Werke vorgelegt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.5.2010 |
| Letzte Änderung: |
6.3.2012 |
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