Springtime in Nagasaki (Part One from the Five Atomic Seasons)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
eastgate |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Navel Of Light Part One
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8.02
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| 2. |
Navel Of Light Part Two
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14.44
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| 3. |
Navel Of Light Part Three
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7.42
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| 4. |
Persistence Of Memory Part One
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6.32
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| 5. |
Persistence Of Memory Part Two
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13.11
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| 6. |
Persistence Of Memory Part Three
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3.50
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| Gesamtlaufzeit | 54:01 |
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Rezensionen

Als Auslöser für den 5-teiligen, auf ebenso viele CD's verteilten "Atomic Seasons"-Zyklus soll ein Kompositionsauftrag eines 82-jährigen japanischen Managers gedient haben, dessen Aufenthalt in Hiroshima und Nagasaki im Jahre 1945 dem Zyklus seine Aufteilung gab. Die Frühling und Sommer in Nagasaki gewidmete Teile sollen normales Leben in einer japanischen Stadt wiedergeben, während die unter Herbst und Winter in Hiroshima laufenden Stücke der Situation direkt nach dem Abwurf der beiden Bomben gerecht werden sollen. Der fünfte Teil des Zyklus gilt der Zeit danach, der sogenannten unendlichen Jahreszeit.
"Navel of light", die erste dreiteilige Komposition von "Springtime in Nagasaki" (dessen Untertitel "Part One from the Five Atomic Seasons" lautet) wurde von Edgar Froese beigesteuert. Die Musik von "Navel of light" wird von mächtigen symphonischen Keyboardflächen eröffnet, die eine gewisse Bedrohung in sich zu tragen scheinen. Der zweite Teil von "Navel of light" tendiert leider in Richtung gepflegter Langeweile in Gestalt von New Age-Entspannung, die mit Koto-ähnlichen Klängen fernöstliche Akzente beinhaltet. Glücklicherweise wir diese entspannte Situation bald durch Sequencermotive und wortlos klagenden Gesang bereichert, was zur Entstehung von unverkennbaren Tangerine Dream-Klangbildern führt. Der dritte Teil von "Navel of light" zeigt Edgar Froese als Meister der federleichten, sequencerbestimmten Musik.
Es könnte der Eindruck enstehen, bei "Springtime in Nagasaki" handelt es sich um eine im Duett aufgenommene CD. Sofort nach Beginn der von Thorsten Quaeschning beigesteuerten dreiteiligen Komposition "Persistence of memory" merkt man aber, dass hier eine sog. Split CD vorliegt, auf der zwei Elektroniker nebeneinander und nicht zusammen agieren.
Herr Quaeschning musiziert ähnlich atmosphärisch wie sein älterer Kollege, allerdings mit völlig anderer Ausgestaltung von Rhythmen, Stimmen-Samples und repetitiven Sequenzen. Er scheint auch weniger auf Sequencermuster fixiert. Quaeschnings Musik vermittelt für meine Begriffe in den ersten beiden Teilen von "Persistence of memory" klangmalerisch eher die Bilder des japanischen Regenwaldes, als das Leben in Nagasaki vor dem grossen Knall. Seine Musik wirkt mit Beiträgen von Piano und Gitarre sowie verfremdeten Sax-Samples vielseitiger. Im dritten, rhythmisch und episch gestalteten Teil seines Beitrags bewegt sich Quaeschning am nächsten am bewährten Tangerine Dream-Sound...der frühen 80er, der in weiten Teilen auch der Tangerine Dream-Sound der 00er Jahre ist.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.3.2010 |
| Letzte Änderung: |
22.3.2010 |
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