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Crystal Palace

reset

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010
Besonderheiten/Stil:
Label: Eigenverlag
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jürgen Hegner Gitarren
Jens Uwe Strutz Gesang, Bass
Feliks Weber Schlagzeug
Frank Köhler Keyboards

Tracklist

Disc 1
1. The Darkest Hour 12:46
2. Sons Of God 8:51
3. The Human Stain 6:38
4. Drowning On Dry Land 4:11
5. Distant Shores 4:43
6. Damaged Goods 8:05
7. Break My Wings 9:52
8. Cinescope Dreams 5:57
Gesamtlaufzeit61:03


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


Diese CD liegt nun schon seit einigen Monaten immer wieder mal in meinem Player und jetzt erst schaffe ich es, etwas darüber zu schreiben. Warum? Mir fällt einfach nichts dazu ein. Die Musik, so einleuchtend sie an vielen Stellen ist, sagt mir nicht viel.

"reset" ist angesiedelt zwischen moderatem Breitwand-Progmetal und schwelgerischen Instrumentalausflügen, ein bisschen Neo, ein bisschen Nu, und neigt dabei weniger der fröhlichen Seite zu. So weit so gut. Auch die Anleihen hier und da, die in unserem Genre ja in besonderem Maße üblich sein zu müssen scheinen (etwa gleich das toolhafte Einstiegsriff oder die Porcupine-Tree-Reminiszenzen), all das stattet ein solides, modernes Progalbum aus.

Eingängig sei die Scheibe, habe ich irgendwo gelesen: und das ist auch gleich mein Problem. Trotz zigfachem Hören in den letzten Wochen bleibt bei mir nichts hängen, die Platte geht ein ums andere Mal an mir vorbei. Und das, ohne dass ich sagen könnte, woran das eigentlich liegt: Nichts ist hier schlecht, die instrumentalen Leistungen sind für Semiprofis herausragend, die Melodien sind, nun ja, keine Ohrwürmer, aber welcher Progfan will das schon, trotzdem sind sie überzeugend, die Produktion ist für eine Eigenproduktion Hut ab, richtig krachen lassen können es die Jungs auch - also wo ist mein Problem?

Vielleicht liegt es an dem über weite Strecken doch allzu gleichförmigen Sound, vielleicht an den allzu oft wiederholten Ostinato-Motiven, vielleicht an dem nicht gerade mitreißenden Gesang von Jens Uwe Strutz, mir fehlt etwas zu Festbeißen, etwas, dass sich im Gehörgang festfräsen kann, etwas das mich bewegt, mitreißt, mir kräftig in den Arsch tritt. Dafür passiert mir einfach zu wenig, und das, was passiert, passiert mir zu lang und zu langsam.

Das klingt jetzt recht negativ - soll es gar nicht. "Damaged Goods" zum Beispiel, sicher das Highlight der Scheibe, kann mit einigen dann doch einprägsamen Melodien und einem großartig pathetischen Schluss aufwarten - und ich meine sogar, gegen Ende bis 17 gezählt zu haben. Trotzdem: "reset" ist eher was für Leute, die es moderat mögen, frickelfrei, avantgardefern, unjazzig, dafür rockig, lieber weitegehend geradrhythmisch, mit ein paar Anleihen aus dem modernen Prog der letzten Jahre und nicht allzu fröhlich - aber ich kann auch verstehen, wenn es andere gibt, die die Scheibe einfach nur lau finden.

Anspieltipp(s): "Damaged Goods", "Break my wings"
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.6.2010
Letzte Änderung: 1.6.2010
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Crystal Palace

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Through The Years (1995 - 2005) 9.00 1
2013 The System Of Events 8.50 2
2018 Scattered Shards 11.00 2

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