ProjeKct Two: Space Groove
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
DGM |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Adrian Belew |
V drums |
| Robert Fripp |
guitar |
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| Trey Gunn |
touch guitar,guitar synth |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Space Groove II
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19.03
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| 2. |
Space Groove III
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2.39
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| 3. |
Space Groove I
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17.13
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| Gesamtlaufzeit | 38:55 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Happy Hour On Planet Zarg
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4.55
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| 2. |
Is There Life On Zarg?
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2.25
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| 3. |
Low Life In Sector Q-3
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1.32
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| 4. |
Sector Shift
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0.45
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| 5. |
Laura In Space
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3.17
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| 6. |
Sector Drift
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0.54
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| 7. |
Sector Patrol
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3.40
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| 8. |
In Space There is No North, In Space There is No South, In Space There Is No East, In Space There Is No West
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2.52
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| 9. |
Vector Patrol
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3.39
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| 10. |
Deserts of Arcadia (North)
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8.55
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| 11. |
Deserts of Arcadia (South)
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4.10
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| 12. |
Snake Drummers Of Sector Q-3
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0.25
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| 13. |
Escape From Sagittarius A
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10.48
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| 14. |
Return to Station B
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3.03
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| Gesamtlaufzeit | 51:20 |
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Rezensionen

"Space Groove" ist eine Doppel-CD mit komplett improvisierten Jams in der Trio-Besetzung Belew/Fripp/Gunn.
Dabei bedient Multi-Instrumentalist Belew das Schlagzeug: das V-Drum-System von Roland. Mit diesen E-Drums kann man dank ausgeklügelter Sound- und Effekterzeugung sowohl natürliche Schlagzeugsounds erstaunlich naturgetreu nachbilden als auch vollkommen elektronische Klänge erzeugen. Fripp und Gunn benutzen Gitarre bzw. Warr-Guitar unter heftigem Einsatz von Gitarren-Synthesizern.
Die Musik dieser Scheibe ist, wie nicht anders zu erwarten, relativ spacig und fließend, leicht jazzig, sehr laid-back und klingt ziemlich synthetisch. Um Belews schräge Grooves und effektbearbeitete Schlagzeugsounds herum weben Fripp und Gunn ein improvisiertes schwebendes Geflecht von schrägen Sololinien, Begleitakkorden und Soundscapes-Flächen, meist all dies mit Synthesizer-Timbres.
Belew gibt den Grundrhythmus vor; er hält sich selten an einem Groove, Rhythmus, sondern wechselt häufig, fast in jedem Takt das Pattern und spielt Figuren, hauptsächlich im Zusammenspiel von Bassdrum und Snare, wie man sie von Full-Time-Schlagzeuger nicht gewöhnt ist. Das ganze ist nicht besonders virtuos, aber interessant anzuhören. Auch ist nicht unbedingt eine Taktart fest vorgegeben; Belew wechselt fließend zwischen krummen und geraden, straighten und vertrackten Rhythmen, und Gunn und Fripp müssen darauf reagieren. Der Schlagzeug-Sound schwankt zwischen leicht verfremdeten naturähnlichen Sounds und Electronica-Klängen, immer relativ zahm und nicht besonders agressiv.
Die erste CD besteht aus zwei längeren Jams und dem kurzen "Space Groove III". Die erste Nummer ("Space Groove II") beginnt Fripp mit einem fetten E-Gitarren-Sound mit langer Hallfahne; er sägt seine typischen schrägen, 'rechteckigen', langgezogenen Linien, die später durch schnelle Läufe variiert werden. Die Musik wird etwas druckvoller und drängender und, via einen Piano-Sound wechselt Fripp zu einem perlenden Vibraphon-Klang mit viel Echo. Gunn beschränkt sich im wesentlichen auf Akkord-Arbeit, erst mit einem orgelartigen Sound, später mit wehenden Synthie-Flächen. Die Baßlinien kommen von Belew: bei jedem Bass-Drum-Tritt wird der nächste Ton einer kurzen Baßsequenz ausgelöst, ein Verfahren, das auch bei einigen anderen Songs von "Space Groove" angewandt wird. Dadurch kann das Trio quasi ein Quartett werden. Da Belew synkopisierte, oft wechselnde Patterns spielt, werden die zwar immer gleichen paar Baßtöne dauernd neu auf die Takte verteilt. So entsteht ein gewisses Zentrum, um das die Musik sich dreht, der Fluß wird gewahrt, aber Stumpfsinn vermieden: eine nette Idee. "Space Groove III" klingt etwas kantiger und schräger, vor allem wegen der agressiveren, schneidenderen Sounds, die zum Einsatz kommen, funktioniert im Prinzip aber ähnlich wie "Space Groove II". Der erste Teil der "Space Groove"-Triologie kommt als Abschluß der ersten CD. Hier ist Gunn für die pumpenden, gummiartigen aber fetten und knarzenden Bässe zuständig, während Fripp mit harmonisierter Gitarre oder verstimmtem Piano-Sound seltsame, paranoid wirkende Melodien improvisiert.
Die zweite CD besteht aus etwas abwechslungsreicheren kürzeren Stücken (sogar ein kurzer 'indischer Teil' mit Tabla- und Sitar-Sounds) mit insbesondere viel schöner, virtuoser Baßarbeit von Gunn ('Is There Life On Zarg?'). Die Stimmungen wechseln schneller; bewegte und schleppende Nummern wechseln sich ab, aber auch hier bleibt die Musik immer abgedreht, spacig und synthetisch, wenn auch lange nicht so unverdaulich abgedreht wie z.B. "THRaKaTTaK".
Trey Gunn hat einmal gesagt, daß er sich "ProjeKct 2" immer als die Band in einer Bar in einem "Star Wars"-Film vorgestellt habe, und bei Space-Cocktail-Lounge-Jazz wie "Happy Hour On Planet Zarg" weiß man warum.
Insgesamt ist "Space Groove" nicht wirklich essentiell und klingt auch ganz anders, als das meiste, was "King Crimson" jemals veröffentlicht haben (und werden, aber dies ist nur mein Tip. Man weiß ja nie...). Als Experiment in Sachen Sound und Kompositionsansatz ist sie jedoch durchaus gelungen und bietet daher für den Fan einen Einblick in die Werkstatt der Meister und macht neugierig auf den nächsten Schritt von "King Crimson".
| Anspieltipp(s): |
Vector Patrol |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
22.5.2002 |
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Die Improvisationskünste der KC-Mitglieder in allen Ehren, aber: muss DGM wirklich jeden Ton veröffentlichen, den sie auf Band bannen? Nach dem Hören dieser CDs muss ich über die Beantwortung dieser Frage tatsächlich nachdenken...
Nicht, dass die CDs gänzlich uninteressant oder gar unhörbar sind - aber auf die Spielzeit von 2 CDs gestreckt reißt die Musik doch arg am Nervenkostüm und machen ein Am-Stück-Hören (für mich) unmöglich.
So toll und neu diese V-Drums auch sein mögen, aber das Drumming ist für mich das größte Manko. Belew als eigentlicher Nicht-Drummer im Prinzip nicht schlecht, aber oft klingt es so, als würde er das Instrument einfach mal austesten und die Presets durchzudrücken, während Fripp und Gunn versuchen, dazu etwas zu improvisieren. Oh, Moment - so sind diese Aufnahmen ja entstanden! Huch! :)
Kurzum: Kurzweilig interessant, aber auf die Dauer zu eintönig, da die Klangfarben zwar hier und da gewechselt werden, aber langfristig doch eher Ermüdungserscheinungen beim geneigten Hörer hervorrufen.
Ich war wirklich sehr gespannt auf die CDs der ProjeKcts, aber von diesem Werk war ich doch ziemlich enttäuscht.
Das ist halt der Nachteil bei Künstlern mit eigenen Plattenfirmen: sie veröffentlichen manchmal einfach zu viel...
| Anspieltipp(s): |
Space Groove I |
| Vergleichbar mit: |
??? |
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| Veröffentlicht am: |
16.1.2004 |
| Letzte Änderung: |
6.8.2004 |
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Mein erster Eindruck nach dem Erscheinen dieser Doppel-CD war enttäuschend. Viel zu lang, viel zu relaxt. Dann noch dieser Amateurschlagzeuger namens Belew, der auch schön nerven konnte. Und mitten drin Herr Fripp, ein Künstler, der bis dahin nur Disziplin und musikalische Selbstbeschränkung gepredigt und praktiziert hat. Jetzt springt Fripp auf einmal über den eigenen Schatten und läßt sich auf locker wirkende, angejazzte Spacejams ein, die denkbar wenig mit seinem bisherigen Schaffen zu tun haben.
Nach einigen Jahren immer noch originell und futuristisch klingend, könnte "Space groove" für viele abenteuerlustige Bar Lounge- und Smooth Jazz-Freunde zu einer avantgardischen Offenbarung werden. Ich bin mir aber immer noch nicht sicher, ob dafür nicht auch eine CD ausgereicht hätte.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.3.2006 |
| Letzte Änderung: |
10.3.2006 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von ProjeKcts
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