Nivraym
| (Siehe auch: Leitfaden "Zeuhl") |
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
2001 |
| Besonderheiten/Stil: |
Zeuhl |
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| Label: |
Tzadik |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Yoshida Tatsuya |
drums, vocal, keyboards |
| High Rider Jin |
guitar |
| Sakamoto Kengo |
bass, vocal, keyboards, guitar |
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| Oguchi Kenichi |
keyboards |
| Sagara Nami |
soprano vocal |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Nivraym
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5:39
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| 2. |
Becttem Pollt
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5:17
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| 3. |
Lussesoggi Zomn
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10:16
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| 4. |
Vissqauell
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5:27
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| 5. |
Mederro Passquirr
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6:22
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| 6. |
Axall Hasck
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6:34
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| 7. |
Maschtervoz
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4:37
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| 8. |
Gassttrumm
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9:20
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| 9. |
Vallczeremdoss
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4:50
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| Gesamtlaufzeit | 58:22 |
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Rezensionen

Der verrückte Japaner Yoshida Tatsuya und sein Projekt Koenjihyakkei sind auch dieses Jahr wieder unterwegs, um Zeuhl ins 21. Jahrhundert zu retten, und auch Umstellungen in der Besetzung (an Keys und Gesang) ändern daran nichts.
Immer noch servieren Koenjihyakkei einen unablässigen Angriff von hektischem, kraftvoll treibendem Zeuhl, der keine Sekunde nachzulassen scheint. Atempausen sind äusserst selten; ständig peitscht das Schlagzeug, grollt der Bass, singt der Chor. Allerdings bewegen sich Koenjihyakkei auch soundmässig ein bisschen weiter in herkömmlich proggigere Gefilde. Die Keyboards sind dominanter geworden, auch die typisch japanisch-orientalischen Anflüge des Debüts mit seinen comic-artigen Nummern finden sich kaum noch. Stattdessen gibt es auch mal Mellotron und regelrecht funkige Passagen mit E-Piano oder fetten Hammond-Sounds (siehe "Axall Hasck") oder duellieren sich flirrende Synthie-Läufe mit scharfer Gitarre. Aber keine Sorge: Zeuhl ist immer noch Trumpf. Hymnische Chorvocals in einer Fantasie-Sprache, riff-basierte, aber abwechslungsreich und stellenweise ziemlich komplexe, technisch anspruchsvolle Kompositionen herrschen vor. Stellt Euch halt Japaner vor, die zu oft "Attahk" und die "Retrospektiw"-Serie gehört haben
Daran liegt vielleicht auch, dass der spassige Charakter der Musik nicht verloren geht; die sympathische Überdrehtheit dieser Heldenverehrung ist einfach zum Schmunzeln. Es finden sich hier z.B. etliche Stellen, an denen der lakonische, witzige männliche Gesang als Gegenpart zum opernartigen weiblichen einfach witzig, aber nie lächerlich wirkt. Natürlich klingt dies alles wesentlich polierter als Yoshidas langlaufende Stammband Ruins, deren roher, ungestümer Punk-Sound eine ganz andere Facette der Zeuhl-Verehrung darstellt.
Wer sich das nasskalte deutsche Winterwetter aufpeppen möchte, wer seine brachliegenden Lebensgeister animieren möchte, der liegt mit "Nivraym" genau richtig. Wer eher auf beschauliche Kamin-Abende steht, sollte sich das neues Yes-Werk "Magnification" zulegen.
| Anspieltipp(s): |
Lussesoggi Zomn |
| Vergleichbar mit: |
überdrehte Manga-Magma |
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| Veröffentlicht am: |
22.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
28.11.2003 |
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Dank an Udo, den Polyhistor des Zeuhls, für den Hinweis auf diese Comic-Variante einer sonst oft so streng klingenden Musikrichtung. Die Platte sollte jedem Spaß machen, der wirklich überdrehte Klänge vertragen kann (oder gar danach sucht). Aber sie ist nicht nur witzig, sondern reißt mit - und verdient daher eine hohe Note. Lussesoggi Zomn ist zweifellos ein geeigneter Anspieltip. Aber man kann ruhig auch Vissqauell versuchen.
| Anspieltipp(s): |
Vissqauell |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
1.7.2002 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Koenjihyakkei
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