Keys to Ascension (2CD + DVD Box Set)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Proper Records |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jon Anderson |
vocals |
| Rick Wakeman |
keyboards |
| Steve Howe |
guitar, vocals |
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| Chris Squire |
bass, vocals |
| Alan White |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Siberian Kathru
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10:16
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| 2. |
The Revealing Science Of God
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20:32
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| 3. |
America
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10:28
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| 4. |
Onward
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5:48
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| 5. |
Awaken
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18:33
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| Gesamtlaufzeit | 65:37 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Roundabout
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8:30
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| 2. |
Starship Trooper
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13:05
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| 3. |
Be The One
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9:50
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| 4. |
That, That Is
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19:14
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| Gesamtlaufzeit | 50:39 |
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| Disc 3 |
| 1. |
I've Seen All Good People
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7:16
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| 2. |
Going For The One
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4:58
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| 3. |
Time And A Word
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6:23
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| 4. |
Close To The Edge
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19:40
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| 5. |
Turn Of The Century
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7:55
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| 6. |
And You And I
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10:48
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| Gesamtlaufzeit | 57:00 |
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| Disc 4 |
| 1. |
Mind Drive
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18:37
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| 2. |
Foot Prints
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9:09
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| 3. |
Bring Me To The Power
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7:25
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| 4. |
Children Of Light
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6:02
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| 5. |
Sign Language
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3:29
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| Gesamtlaufzeit | 44:42 |
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| Disc 5 |
| 1. |
Siberian Khatru
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| 2. |
Close to the edge
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| 3. |
I´ve seen all good people
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| 4. |
Time and a word
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| 5. |
And you and I
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| 6. |
The revealing science of god
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| 7. |
Going for the one
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| 8. |
Turn of the century
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| 9. |
America
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| 10. |
Onward
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| 11. |
Awaken
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| 12. |
Roundabout
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| 13. |
Starship Trooper
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Rezensionen

Yes waren in der ersten Hälfte der 90ern in einem ziemlich konfusen Zustand: Die "Union"-Tour hatte acht Bandmitglieder zusammengebracht - wovon sich die meisten allerdings zutiefst hassten, ein Nachfolgealbum, vom erfolgreichen 80er-Lineup aufgenommen, floppte, und niemand wusste, wie weitermachen. Wieder einmal war es daraufhin Jon Anderson, der die Initiative ergriff: Im Mai 1995 rief er Steve Howe an, um mal vorzufühlen, ob dieser einer Wiederbelebung der "klassischen" Yes-Besetzung zustimmen würde. Mit Howe im Boot war der Rest dann ein Kinderspiel: zwei Monate später traf sich die Band in Los Angeles und man beschloss, noch im Sommer mit der Arbeit an neuen Songs zu beginnen. Da man der Firma Left Bank nichts mehr zutraute, engagierte die Band kurzerhand Squires Manager Jon Brewer als neuen Bandmanager. Eine neue Plattenfirma war mit CMC auch bald gefunden.
Als erste Songs wurden, maßgeblich von Anderson, Squire und Howe, im Herbst/Winter "That, that is" und "Be The One" fertig, die dann im Februar 1996 zunächst nur von Anderson, Howe, Squire und White eingespielt wurden. Wakeman, der später nachkam, spielte seine Keyboard-Parts nachträglich in eigens dafür freigelassene Lücken ein - was der Band später die berechtigte Kritik einbrachte, dass man genau das leider allzu deutlich hören könne.
Schon während der Arbeit an den neuen Songs überlegte man, auf welche Weise man sich auf den Bühnen der Welt zurückmelden könnte. Allerlei Ideen wurde hin und hergewälzt, eine kleine Tour, eine große Tour, ein Konzert in New York oder Philadelphia - aber in typischer Yes-Manier wurde nichts fest geplant, so dass es für die Planung eines großen Events bald viel zu spät war. Doch die Proben hatten bereits begonnen, schon im Oktober 1995. Angesichts der knappen Zeit konnte nun nur noch Anderson das kleine Freemont Theater, einen ehemaligen Kinosaal in seinem Wohnort San Luis Obispo, organisieren. Mit ganzen zehn Tagen Vorlauf musste die Band bangen, sogar das nicht ausverkauft zu kriegen. Doch auf die Fanclubs war Verlass: Die Tickets für die zunächst zwei, dann drei angesetzten Konzerte waren innerhalb kurzer Zeit weg.
Die drei Konzerte wurden mitgeschnitten - da man damit für eine spätere Veröffentlichung des Livematerials allerdings nicht viel Auswahl hatte, wurden diese Mitschnitte nachträglich im Studio heftig nachbearbeitet. Allerdings war man uneins, in welcher Form welches Material veröffentlicht werden sollte: Die Plattenfirma hielt grundsätzlich eine Tour für nötig, um eine neue Yes-Veröffentlichung zu bewerben, doch die Band wollte sich darauf nicht einlassen. Es war aber unklar, ob man besser ein Livealbum und ein Studioalbum separat veröffentlichen oder ob man Live- und Studiomaterial zusammen herausbringen sollte. Da sich ein Livealbum generell schlechter verkauft als ein Studioalbum, ein reines Studioalbum allerdings angesichts der enttäuschenden Verkäufe von "Talk" für die kleine Plattenfirma wegen des nötigen Werbeaufwandes zu risikoreich schien, entschied man sich dazu, einen Teil der in San Luis Obispo aufgenommenen Songs zusammen mit dem neuen Material zu veröffentlichen, in der Hoffnung, dass das die Plattenverkäufe ankurbeln würde.
Am 23. Oktober 1996 erschien dann "Keys To Ascension", ein erster Teil der Konzertaufnahmen zusammen mit den neuen Songs "That, that is" und "Be The One" als Doppel-CD. Die geplante Videoveröffentlichung verzögerte sich aber, als Yes einen in den Augen CMCs viel zu großen Vorschuss für das Video verlangten. Und so nahm die Katastrophe ihren Lauf: die Werbekampagne wurde zu teuer, die Platte lief entsprechend schlecht und eine Tournee war nicht in Sicht: Die geplante "Know"-Tour, mit der das "Keys-to-Ascension"-Material promotet werden sollte, verzögerte sich nämlich immer wieder, auch weil man sich nicht einigen konnte, ob man durch einige wenige große Hallen (Wakeman) oder durch viele kleine (der Rest der Band) ziehen sollte.
Die Band kehrte daraufhin ins Studio zurück, um weitere neue Songs einzuspielen: Die Aufnahmen für das zunächst "Know" betitelte Album begannen kurz nach Beendigung der Promotion für "Keys to Ascension" im November 1996. In nur etwa fünf Wochen entstanden 45 Minuten Musik, die allerdings nie als eigenständiges Album erscheinen sollten...
Die schließlich für Sommer 1997 angesetzte "Know"-Tour platzte am Ende ganz: CMC hatte kaum Werbung für das "Keys"-Album gemacht und nur die Hardcore-Fans wussten von der Veröffentlichung oder der Tour. CMC hatte die Band fallengelassen. Wakeman stand das Chaos bis hier und er schmiss hin. Wie sie es in solchen Fällen dann immer machen, wechselten Yes daraufhin das Management. Natürlich zurück zu Left Bank. Man kann sich vorstellen, was das für die Selbständigkeit der Band bedeutete.
CMC beschuldigte nun die Band, "Keys-to-Ascension" hätte sich deshalb nicht gut verkauft, weil Yes nicht auf Tournee gegangen seien und stoppte daraufhin die für Frühjahr 1997 geplante Veröffentlichung von "Know". Daraufhin wechselte die Band nun auch die Plattenfirma. Doch das Problem blieb dasselbe: Ihre neue Firma, Eagle/Beyond, wollte Yes nämlich ohne ein neues Album nicht touren lassen, weil sie - und das Desaster der "Know"-Tour gab ihr Recht - halb leere Hallen befürchtete. Sie drängte daher die Band, so schnell wie möglich ein neues Studioalbum herauszubringen. Yes hatten aber kein neues Material, "Know" gehörte ja CMC, und so wurde kurzerhand das soeben im Entstehen begriffene Album des Squire/Sherwood-Projekts Conspiracy zum neuen Yes-Album umfunktioniert: bisschen Howe-Gitarre drübergestreut, Anderson singen lassen, fertig ist das Yes Album! (Und da sagen die Leute, die aktuelle Besetzung ohne Anderson sei nicht Yes!). Ganz Ähnliches hatte Jahre zuvor ja auch schon mit dem eigentlich als Cinema-Debüt geplanten "90125" funktioniert, man dachte damals in ganz ähnlicher Weise, als Yes-Album verkaufe es sich besser... Als Eagle/Beyond also nun das völlig unerwartete Erscheinen eines neuen Yes-Albums unter dem Namen "Open Your Eyes" für das Frühjahr 1998 und eine dazugehörige Tournee für den Oktober ankündigten, reagierte CMC prompt: "Know" wurde schließlich doch noch veröffentlicht, zusammen mit dem restlichen Live-Material aus St. Luis Obispo, aber wegen dieses Konzepts unter dem Titel "Keys to Ascension 2" - und das ganz ohne Promotion für die Band, die übernahm ja Eagle/Beyond... Doch auch die reagierten: Das Erscheinen von "Open Your Eyes" wurde vorverlegt, was die Band enorm unter Zeitdruck setzte. Letztlich erschien aber "Keys to Ascension 2" doch noch drei Wochen vor dem Konkurrenzprodukt.
"Keys to Ascension 2" enthält Songs, die zum Teil auf den Herbst/Winter 1995 zurückgehen, andere Songideen sind noch älter: "Mind Drive" etwa geht auf die frühen 80er Jahre zurück, als White und Squire mit dem ehemaligen Led-Zeppelin-Gitarristen Jimmy Page unter dem Namen XYZ (für eX-Yes-&-Zeppelin) ein Projekt am laufen hatten. "Children of Light" ist sogar noch älter: es entwickelte sich aus einer Idee Andersons aus den 1970ern, war bereits mehrmals für Jon & Vangelis-Alben vorgesehen gewesen und auch auf ABWH-Alben hätte das Stück eigentlich bereits erschienen sein sollen. Von Wakeman stammt lediglich eine Einleitung zu "Children of Light" ("Lightning"), die zunächst wieder gelöscht wurde und erst auf einer Neuveröffentlichung des Keys-Materials ("Keysstudio", 2001) zu hören war.
Das "Keys"-Material markiert einen letzten Versuch der Band, zum klassischen Prog der 70er Jahre zurückzukehren. Hatte man bis dahin (mit einigen Ausnahmen, z. B. auf "Talk") auf amerikanisch beeinflussten, massentauglichen AOR gesetzt und letztlich auch gut damit verdient, war dies angesichts des Ausstieges von Hauptsongwriter und de-facto-Bandleader Rabin schlicht nicht mehr möglich. (Dass man das mit späteren Alben wie "Open your Eyes", "The Ladder" und "Magnification" dann doch wieder versuchte, bestätigt das nur.) Doch die Rechnung ging nicht auf: Yes waren keinen Deut disziplinierter als in den 70ern, nie war die Band gemeinsam im Studio und die Kompositionen wirkten, vor allem im Vergleich zu den in SLO gespielten Klassikern, wie notdürftig zu Longtracks zusammenmontierte Songs - und letztlich waren sie genau das. Eine stärkere Einbindung Wakemans von Beginn an hätte das verhindern können - er war immer der große Arrangeur bei Yes gewesen - allerdings kam es nicht dazu, weil er sich wohlweislich aus allem raushielt, was in Streit und Chaos hätte enden können: also aus so ziemlich allem. So kam es, dass für das Songwriting auf den "Keys"-Alben mit Anderson, Howe und Squire die Hauptverantwortlichen des "Yes Albums" zusammenarbeiteten, was dann darin resultierte, dass die "Keys"-Songs auch genauso ungelenk strukturiert waren - aber eben auch darin, dass sie ebenderen Qualität durchaus zu erreichten vermochten. Das fällt ganz besonders im Vergleich mit dem von Billy Sherwood und Chris Squire geschriebenen und zeitgleich veröffentlichten "Open Your Eyes" auf, das weder dieses Problem noch diese Qualität vorweisen kann. Punkten können die "Keys"-Alben allerdings mit dem klassischen 70er-Jahre-Yes-Sound, der danach nie wieder zu hören war - auch "The Ladder" ist letztlich nur ein Schatten dieses Sounds.
Dass Yes seit damals künstlerisch kein Bein mehr auf den Boden bekommen und zwischen Poprock und Prog light hin und her lavieren, hat viel mit dem Schicksal dieser beiden Alben zu tun: Ein Erfolg - die ausreichende Promotion, die CMC nicht zu leisten im Stande war, mal vorausgesetzt - hätte Yes wohl für die nächsten Jahre wieder in eine Progband zurückverwandelt. Dass sich das poprockige "Open Your Eyes" aber genauso gut, besser gesagt, genauso schlecht verkaufte, bewirkte, dass die Band sich über ihre Identität nicht mehr sicher war, und damit Spielball von Managern und Plattenfirmen blieb - die ihr folgerichtig auftrugen, radiotauglichen Rock zu machen, oder eine Mischung aus diesem und gut gesüßtem Prog zu produzieren. Nichts davon zündete, aber es machte Yes zu dem, was sie heute sind.
1998 hat CMC "Keys to Ascension 1" und "Keys to Ascension 2" schon mal als 4-CD-Box wiederveröffentlicht. Nun erscheint die gleiche Zusammenstellung erneut, allerdings erweitert um die bereits angesprochene SLO-DVD. Diese Wiederveröffentlichung ist mit den Erstveröffentlichungen identisch: Die Songreihenfolge des Livematerials auf den CDs stimmt also nicht mit der der tatsächlich gespielten Songabfolge überein, zu hören sind die überarbeiteten Versionen der Liveaufnahmen und auch die DVD ist dieselbe geblieben. Damit ist die Box allenfalls etwas für Leute, die die entsprechende Phase der Bandgeschichte noch nicht kennen und in einem Aufwasch ihre Lücke füllen wollen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.10.2010 |
| Letzte Änderung: |
30.10.2012 |
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