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Savatage

Hall of the Mountain King

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987
Besonderheiten/Stil: HardRock; Metal
Label: Atlantic
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jon Oliva Gesang
Criss Oliva Gitarre
Johnny Lee Middleton Bass
Steve Wacholz Schlagzeug

Gastmusiker

Ray Gillen Gesang (auf "Strange Wings")
Bob Kinkel "additional Keyboards"

Tracklist

Disc 1
1. 24 Hrs. Ago 4:56
2. Beyond the Doors of the Dark 5:07
3. Legions 4:57
4. Strange Wings 3:45
5. Prelude to Madness 3:13
6. Hall of the Mountain King 5:55
7. The Price You Pay 3:51
8. White Witch 3:31
9. Last Dawn 1:15
10. Devastation 3:37
Gesamtlaufzeit40:07


Rezensionen


Von: Gunnar Claußen @


Soso, ein Leser hätte gerne die "Hall of the Mountain King" von Savatage. Gesagt - getan:

Die erste Bemerkung ist wieder biografischer Natur. 1986 war die Band nach der desaströsen Produktion von "Fight for the Rock" ziemlich abgebrannt. Man erinnere sich vor allem an eine völlig verwaschene und kraftlose Produktion in London, die einzigen Coverversionen der Bandgeschichte, einen kriminellen Manager, der der Band sämtliche Barmittel entwendete, und schließlich noch ein zu tiefergehender Promotion ungewilltes Label. Mehr als genug also, um eine Band aus der Bahn zu werfen. Doch dann kam der verhinderte Musical-Fan Paul O'Neill als neuer Manager, produzierte das Album und steuerte sogar Songideen bei.

Musikalisch geht es mit "24 Hrs. Ago" gleich mal vielfach so hart los wie auf dem Vorgängeralbum. Natürlich fällt auch auf, dass Criss Olivas Gitarre auf einmal wieder zu hören ist. Stilistisch bedient sich die Band hier am rhythmisch sehr dynamischen Hauptriff und endlich wieder an Jon Olivas hohem Gesangsorgan. Im folgenden "Beyond the Doors of the Dark" geht es nach theatralischem Düsterintro in ähnlichem Stil weiter, und "Legions" setzt in Sachen verspielter Rhythmik noch einen drauf, speziell im Refrain. Ebenso ungewöhnlich, wie der Text von den "Legionen der Nacht" hier metaltypische Klischees bedient.

Unter progressiven Gesichtspunkten werte ich das folgende "Strange Wings" dann mal als Ausfall. Als kommerzielle Nummer mit AOR-Einfluss auf technisch hohem Niveau zieht das Stück aber. Übrigens stammt der Backgroundgesang im Refrain von Ray Gillen, dem vermutlich kurzzeitigsten Sänger von Black Sabbath. Wirklich auf die Pauke gehauen wird dann aber in "Prelude to Madness", einem sich um eine Adaption von "In der Halle des Bergkönigs" herum aufgebauten Instrumental. Trotz der etwas ausgelutschten Vorlage entwickelt aber schon das Intro eine unglaubliche Spannung. Der Übergang zum Titelsong ist fließend; hier baut die Band rhythmisch wieder einen unglaublichen Drive auf, verziert das ganze mit gelungenen Einsprengseln an der Gitarre und spitzt den Song zum Refrain bedrohlich zu. Ein großer Klassiker der Band.

"The Price You Pay" fällt als etwas gewöhnlicherer Song natürlich etwas ab, und "White Witch" ist als reine Speednummer auch weniger progrelevant. Zum Abschluss bietet aber "Devastation", eingeleitet durch das nette Akustikintro "Last Dawn", noch einmal die ganze Klasse der ersten Albenhälfte auf. Allerdings ist dieses Stück im Vergleich zum Opener weit weniger aggressiv.

Unterm Strich stellen wir also fest: In der Halle des Bergkönigs spielen die Olivas & Co. einen vor allem rhythmisch sehr einfallsreichen Musikstil, der nur hier und da noch den "traditionellen" Metalgesetzen gehorcht. Rückblickend fällt noch auf, dass der auf "Edge Of Thorns" dominierende Stil hier schon etwa auf "Legions" seinen ersten Auftritt hatte. Somit ist das Album insgesamt als spannender Übergang zu den orchestralen Nachfolgealben zu werten. Die dann ja mit mehr Theatralik und Tasteninstrumenten weiter aufs Progterritorium vorstoßen.

Anspieltipp(s): 24 Hrs. Ago, Legions, Hall of the Mountain King
Vergleichbar mit: einer groovigen Version der Vorgängerwerke
Veröffentlicht am: 4.11.2010
Letzte Änderung: 4.11.2010
Wertung: 9/15
...unter Proggesichtspunkten ;-)

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Savatage

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1989 Gutter Ballet 10.50 2
1991 Streets - A Rock Opera 8.50 2
1993 Edge of Thorns 9.00 2
1994 Handful of Rain 11.00 2
1995 Dead Winter Dead 12.00 2
1997 The Wake of Magellan 11.00 3
2001 Poets and Madmen 11.50 2

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