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Quantum Fantay

Bridges of Kukuriku

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010
Besonderheiten/Stil: instrumental; Spacerock
Label: Bassick Records
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Pieter 'Pete Mush' van den Broeck Synthesizer, Saz, Vocoder
Wouter 'Jaro' de Geest Bass
Gino 'Bartolini' Verhaegen Schlagzeug
Glenn 'Dario Frodo' Ployaert Gitarre

Gastmusiker

Karel 'Charles Sla' Slabbaert Flöte
Jaro Vocoder, Flöte

Tracklist

Disc 1
1. Kukuriku Pt. 1 8:09
2. Follow the Star 8:59
3. Shiver Moments 7:54
4. Portable Forest 8:29
5. Counter Clockwise 9:21
6. Kukuriku Pt. 2 5:03
Gesamtlaufzeit47:55


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Spacerock ist für mich immer ein zweischneidiges Schwert. Einerseits mag ich's ganz gerne, andererseits bin immer etwas skeptisch, weil die Variationsbreite dieser Musik doch begrenzt ist, und häufig zu sehr einem der übermächtigen Vorbilder - also Hawkwind oder Ozric Tentacles - nachgeeifert wird.

Die Belgier Quantum Fantay überraschten vor einigen Jahren mit ihrem Debüt, das zwar deutlich am Stil den Ozrics orientiert ist, aber mit so viel Frische und Dynamik daherkam, dass ich sie durchaus als Bereicherung für die Szene ansehe. Danach habe ich die Band etwas aus den Ohren verloren, bis jüngst ihr 2010 erschienenes Bridges of Kukuriku bei mir eintrudelte. Und wieder machte sich neben freudiger Erwartung ein bisschen Skepsis breit... kommt da vielleicht nur ein lauer Aufguss alter Ideen?

Erfreulicherweise lautet die Antwort: nein! Na ja, wenn ich ehrlich (oder ein bisschen böswillig) sein will, bezieht sich die Verneinung eigentlich nur auf das Wörtchen "lau", denn, nun ja, ein Aufguss alter Ideen ist es irgendwie schon... aber der wird wieder so dargereicht, dass er immer noch frisch und unverbraucht wirkt. Das Album bietet alles, was der Liebhaber der Ozrics-Variante des Spacerock schätzt: blubbernde Elektronik, endlos solierende Gitarren, treibendes Getrommel. Die Musik entwickelt dabei eine ordentliche Dynamik, da darf die Gitarre auch mal böse riffen; dem stehen wiederum Passagen von schwebender Leichtigkeit gegenüber. Gelegentlich eingesetztes Flötenspiel bringt eine leicht exotische Note, auch hört man an und zu etwas textlosen, ätherischen Frauengesang. Der ist allerdings sehr im Hintergrund gehalten.

Es dürfte niemanden überraschen, wenn ich zu dem Schluss komme, dass musikalische Revolution woanders stattfindet. Aber die Musik der Belgier kommt trotz aller Rückgriffe auf bekannte Vorbilder mit so viel Frische und Spielfreude aus den Boxen gesprudelt, dass der Spacerock-Liebhaber hier nichts verkehrt macht. Empfehlenswerte Scheibe!

Anspieltipp(s): am besten ganz hören!
Vergleichbar mit: na, den Ozrics halt!
Veröffentlicht am: 13.11.2010
Letzte Änderung: 13.11.2010
Wertung: 10/15

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Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 2 von 2)


Zwei halbe Liebhaber ergeben einen ganzen... Hm, das sollte ich nicht vertiefen bzw. ganz ausdrücklich nur auf Spacerock münzen. Mir gehts jedenfalls ähnlich wie dem anderen halben Liebhaber, sprich: Jochen in obiger Rezi. "Bridges of Kukuriku" ist auch für mich unterhaltsam genug, um öfters mal durch die Wohnung zu blubbern.

Den besten Vergleich zu dem Album liefern meines Erachtens die teilweise ziemlich ähnlichen Sachen von Hidria Spacefolk. Auch bei Quantum Fantay ist durch die Wahl der Instrumente ein folkiges Element mit an Bord.

Sicher droht, wenns allzu flötentönig wird, schon mal etwas New-Age-Glätte (oder sollte ich angesichts des altehrwürdigen Genres eher Old-Age-Glätte sagen?). Man kann über die schwächeren Momente aber leicht hinweghören und sich da wieder einhaken, wo es umso munterer weiter geht. Von diesen Momenten gibt es genug.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.1.2011
Letzte Änderung: 21.1.2011
Wertung: 10/15

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2008 From Herzberg To Livingroom 10.00 1
2009 Kaleidothrope 9.00 1
2011 Bridges Of The Old Fishingmine 10.00 1
2014 Terragaia 11.00 1
2015 Dancing In Limbo 10.00 1
2017 Tesselation of Euclidean Space 11.00 1

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