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STATISTIK
20197 Rezensionen zu 13718 Alben von 5234 Bands.
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Earthworks

Earthworks

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion
Label:
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Bill Bruford Drums
Iain Ballamy Sax
Django Bates Keybords und Horn(!)
Mick Hutton Bass

Tracklist

Disc 1
1. Thud 4:12
2. Making A Song And Dance 5:55
3. Up North 5:27
4. Pressure 7:25
5. My Heart Declares A Holiday 4:39
6. Emotional Shift 4:46
7. It Needn't End In Tears 5:13
8. The Shepherd Is Eternal 1:50
9. Bridge Of Inhibition 4:16
Gesamtlaufzeit43:43


Rezensionen


Von: Udo Gerhards


1987 besann sich Bill Bruford nach dem erneuten Kollaps von "King Crimson" 1984 seiner Liebe zum Jazz, die sich schon auf den Alben seiner ersten eigenen Band "Bruford" und bei seinen Duo-Platten mit Patrick Moraz zeigte. Also sammelte er drei junge englische Jazzmusiker um sich (Iain Ballamy - Sax, Django Bates - Keybords und Horn(!), Mick Hutton - Bass) und gründete ein neues Projekt: "Earthworks".

Folgerichtig spielen "Earthworks" leichtherzige, fliessende, sympathische Fusion in einem relativ elektronischen Sound mit sehr viel Platz für Soli und Bruford ureigenen Schlagzeugstil mit wilden Einwürfen rund um den Rhythmus. Mal bewegt mit Ecken und Kanten (im aufgekratzten "Thud"), mal verträumt (in der Ballade "It needn't end in tears"), und oft mit wirklich schönen Melodien. Dies ist ja soweit schön und gut, aber Fusion-Platten gibt es viele. Dass diese CD dennoch etwas besonderes ist und dass es sicher nicht viele Fusion-Platten wie diese gibt, hat mehrere Gründe:

Zum einen Bill Bruford Faible für elektronische Drums in jener Zeit (von denen er inzwischen wieder fast komplett weg ist, siehe "A Part And Yet Apart"), mit denen er ja schon bei "King Crimson" experimentiert hat. Hier geht Bruford noch einen Schritt weiter als früher. Neben perkussiven elektronischen Sounds setzt er auch sogenannte "Chordal Drums" extensiv ein: ein Schlag auf eines seiner E-Pads kann einen Ton oder sogar ganze Akkorde in einer bestimmten Tonhöhe auslösen. Diese Technik gibt vielen Stücken einen ganz besonderen, eigenen Sound, der manchmal etwas an karibische Steeldrums erinnert und - zusammen mit den oft latin-mäßig angehaucht Rhythmen und Pattern - für ein definitv exotisches Flair sorgt. Mir gefällt's sehr gut.

Zum anderen sorgt noch etwas für Ethno-Flair, allerdings diesmal aus einer gänzlich unerwarteten Ecke: Django Bates bedient neben den Keyboards auch ein sogenanntes "Eb Peck Horn", ein kleines Horn in Tubaform, das wohl gerne in englischen Blasorchestern (z.B. Bergarbeiterorchestern) eingesetzt wird. Dies ergibt einen sehr schönen Klangtupfer im Gesamtsound, irgendwo zwischen Posaune und Flügelhorn; das Horn sorgt für weiteres Flair und verschmilzt erstaunlicherweise gut mit den restlichen Instrumenten, und in "Bridge Of Inhibition" kommt teilweise fast Klezmer-Feeling auf...

Und eines kann auch nicht weit sein, wo Bruford ist: krumme Rhythmen. Aber immer werden diese unaufdringlich und vollkommen selbstverständlich präsentiert, so dass man kaum mitbekommt, was gerade abläuft, die Stücke aber interessant und herausfordernd klingen. Ein wahrer Dialog: "Dir ist hoffentlich klar, dass Du gerade auf einen 15/8 mitschaukelst?" "Äh, nein. Ist einfach ein cooler Rhythmus."

"Earthworks" ist eine wirklich gute Platte mit vielen tollen Momenten, und dank ihres unmittelbaren Charmes kann ich mir fast nicht vorstellen, wie man sie nicht mögen kann.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.4.2002
Letzte Änderung: 16.4.2002
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Earthworks

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1989 Dig? 7.00 1
1991 All heaven broke loose 11.00 1
1994 Live - Stamping Ground 7.00 1
1999 A Part And Yet Apart 11.00 1
2001 The Sound Of Surprise 9.00 1
2002 Footloose in NYC (DVD) 12.00 1
2004 Random Acts Of Happiness 8.00 1

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