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Special Providence

Space Café

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion
Label: Hunnia Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Zoltan Csery piano, keyboards
Marton Kertesz guitar
Istvan Bata bass
Adam Marko drums, perc.

Gastmusiker

Ildi Faith vocals track 10
Vera Vincze-Fekete vocals track 10

Tracklist

Disc 1
1. Space Café 7:48
2. After the Rain 7:42
3. Mosquito 5:06
4. Amsterdam Airplane 6:41
5. Childhood 7:28
6. End of Childhood 8:17
7. BBB 7:32
8. Lava 6:16
9. Little Mouse 5:12
10. Falling Angels 10:20
Gesamtlaufzeit72:22


Rezensionen


Von: Jürgen Wissing @


Im Genre Jazzrock bin ich nur gelegentlich „unterwegs“ und nicht wirklich „zu Hause“. Aber was die kreativen Ungarn mir mit ihrem Debüt vorlegen, macht Lust auf mehr: tolle Musiker, die ihre Instrumente nicht nur technisch, sondern auch gefühlsmäßig beherrschen, spielen modernen Jazz – mal rockig, mal chillig-relaxt, mal swingend oder groovend, mal träumerisch-ruhig, barmäßig halt. Selbst an Stellen, wo es in Richtung Free Jazz geht, wird immer noch kompositionsorientiert musiziert. Hervorzuheben ist der Keyboard-Einsatz, der mit sehr gelungenen Piano-Passagen immer wieder für beruhigende, in melodische Gefilde zurück führende Momente sorgt. Für den soliden Unterbau sorgt eine intelligent agierende Rhythmus–Fraktion.

Nach verhältnismäßig aggressivem Beginn wird es auf dem Album zunächst sehr ruhig, gefühlvoll und melancholisch, allerdings ohne jeden Kitsch. „After The Rain“ besticht durch das wunderbare Zusammenspiel von Piano und Gitarre. Anschließend bleibt es abwechslungsreich, mal mit Gesang, mal instrumental. Die Kompositionen „BBB“ und „Lava“ – mit hervorragender Gitarrenarbeit - haben die deutlichsten Rockelemente zu bieten. „Little Mouse“ zeigt die Band von der etwas schrägeren Jazz-Seite. Vielleicht hätte eine Prise Saxophon das Ganze noch ein wenig veredelt, aber regelrecht vermisst wird nichts.

Fazit: ein starkes Stück Musik, das wegen des offerierten Stilmix Jazz/ProgRock/Fusion auf breit gefächertes Interesse stoßen müsste. Zumal das Album mit viel kreativer Intelligenz glänzt und dabei doch wohltuend konventionell bleibt statt übertrieben progressiv ausgerichtet zu sein.

Anspieltipp(s): möglichst ganz und in Ruhe hören, aber besonders stark sind After the Rain, Lava, Falling Angels
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.12.2010
Letzte Änderung: 6.12.2010
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Special Providence

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 Labyrinth 12.00 1
2010 Something Special (DVD) 14.00 1
2011 Soul Alert 12.00 1
2015 Essence of Change 13.50 2
2017 Will 10.00 1

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