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Colossus Projects (Finnland)

Dante's Purgatorio - The Divine Comedy Part II

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Musea
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Tracklist

Disc 1
1. Simon Says (Intro) 02:17
2. Nemo 07:05
3. KBridge 15:33
4. Ozone Player 05:26
5. Raimundo Rodulfo 05:36
6. Ten Midnight 06:27
7. Soul Engine 07:03
8. Willowglass 05:58
9. Atlantis 1001 06:42
Gesamtlaufzeit62:07
Disc 2
1. Contrappunto Project 05:30
2. Sophya Baccini 04:59
3. Nexus 08:19
4. Nuova Era 06:36
5. Survival 09:50
6. Little Tragedies 05:48
7. Armalite 07:59
8. Phideaux 07:30
9. Tommy Eriksson 05:07
Gesamtlaufzeit61:38
Disc 3
1. Entrance 07:55
2. Maxwell's Demon 07:01
3. RAK 05:44
4. Colossus Project 08:30
5. Matthijs Herder 07:12
6. Mad Crayon 06:11
7. Tabula Smaragdina 05:52
8. Blank Manuskript 09:01
9. Lady Lake 07:02
Gesamtlaufzeit64:28
Disc 4
1. Groovector 07:33
2. Mist Season 05:20
3. Flamborough Head 05:37
4. Yesterdays 06:00
5. B 612 06:44
6. Equilibrio Vital 08:27
7. Jinetes Negros 07:00
8. Simon Says (Outro) 02:21
9. Pasini and Ragozza (Bonus Track) 03:26
Gesamtlaufzeit52:28


Rezensionen


Von: Jürgen Wissing @ (Rezension 1 von 2)


Zweiter Teil der Dante-Trilogie nach "Inferno" aus dem Vorjahr und eine klare Steigerung in der Qualität der Beiträge. Eine Stilbeschreibung nebst vielen weiteren Infos zu dem Projekt gibt es in den Rezensionen zum 1. Teil.

Insbesondere die Süd- und Mittelamerikaner (Nexus, Equilibrio Vital und Jinetes Negros) drehen mit ihren symphonischen Prog-Tracks hier mächtig auf. Aber auch Phideaux ist eine echte Bereicherung des Line-Up.

Während sich Simon Says diesmal zurück hält (die Schweden kommen im dritten Teil wieder stärker zur Geltung), haben die Ungarn/Rumänen Yesterdays und Tabula Smaragdina gleich zwei melodiöse, sich in die Grundstimmung des Werkes gut einfügende Titel am Start.

Schwächere, weil aus dem Rahmen fallende Beiträge habe ich von Sophya Baccini und Maxwell's Demon ausgemacht und auch Nemo kann mich erneut nicht überzeugen - vielleicht liegt es an der Gesangssprache französisch!?

Insgesamt aber eine logische und sehr gelungene Fortsetzung der Trilogie. An keiner Stelle entsteht der Eindruck, Bands oder Ideengeber seien mit ihrem Latein am Ende, es wird durchweg auf hohem und immer noch sehr abwechslungsreichem Niveau musiziert.

Zwar hätte man sich den "Bonus Track" wohl schenken können, denn nach Jinetes Negros ist keine dramaturgische Steigerung möglich, aber man wollte offenbar die kreativen Bemühungen der Autoren nicht ignorieren.

Purgatorio macht mindestens so viel Retro-Freude wie Inferno und erhält durchaus den Appetit auf den dritten Teil, den der konsequente Sammler allein wegen der tollen Aufmachung mit informativem Booklet sich ebenfalls zulegen sollte.

Anspieltipp(s): mein Favorit ist schon wieder 4.7 haha!
Vergleichbar mit: den anderen beiden Teilen der Trilogie
Veröffentlicht am: 13.1.2011
Letzte Änderung: 22.1.2013
Wertung: 12/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 2 von 2)


Purgatorio! Das Fegefeuer...

Der zweite Teil des womöglich größten Konzeptwerks der Proggeschichte beginnt ähnlich wie der letzte aufgehört hatte - mit klassischem Retroprog, wie er uns seit den 90ern von immer neuen Bands beschert wird. Und so auch hier: Nur von einem Viertel der Bands hatte ich zuvor schon mal gehört, von ihrer Musik ganz zu schweigen. Und so hatten viele ihren ersten Auftritt in meinem Wohnzimmer. Besonders gelungen war der bei dem Contrappunto Project, Little Tragedies und Jinetes Negros, und natürlich setzten Maxwell's Demon einen Höhepunkt, wenig überraschend, ist diese Band doch eine der wenigen Retroprogbands, die in den letzten Jahren aus dem ewigen Einheitsbrei hervorstechen konnte.

Ein wenig aus dem Rahmen fiel Sophya Baccini mit einem seltsamen Beitrag, der sich zwar vom Retroprog entfernt, aber interessante Vokalarrangements zu bieten hat. Das hatte ich in dieser Weise noch nicht gehört, sehr spannender Track!

Im Ganzen war der zweite Teil der Trilogie aber doch etwas schwächer als der erste. Die Niveaus waren doch sehr unterschiedlich. Einen Tiefpunkt markierten Bands wie Groovector oder Mist Season, keiner konnte in dieser Hinsicht jedoch Pasini and Ragozza das Wasser reichen, die mit einem sehr - naja - blöden Bonustrack auffielen.

Dante! Mittlerweile fiel doch ziemlich negativ auf, wie schade es ist, dass kaum jemand versucht hatte, Dantes Texte zu vertonen. Das hätte zum einen Arbeit erspart, abgesehen davon gibt es auf allen zwölf CDs keinen besseren Texter, seltsam also, dass nur ganz wenige Bands diese große Gelegenheit ergriffen. Doch im Gegenteil: Manche haben sich beim Beisteuern ihrer Songs nicht mal groß um das Commedia-Konzept geschert: So reichten etwa SoulEngine einfach den Eröffnungstrack ihres Debütalbums ein, der, wie ihr Album, mit Dante gar nichts zu tun hat. So gut "Polheim" auch ist (der Song gehört zu den herausragenden Stücken auf den 12 Scheiben) - ein wenig mehr Enthusiasmus hätte man sich schon gewünscht.

...aber es ging auf halb sieben und damit dem Ende der zweiten Box zu. Ein Anruf bei Pepe, und weiter ging's mit...

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.1.2013
Letzte Änderung: 23.1.2013
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Colossus Projects (Finnland)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2003 Kalevala - A Finnish Progressive Rock Epic 11.00 1
2004 The Spaghetti Epic - Six Modern Prog Bands For Six ´70 Prog Suites 9.00 1
2005 Colossus Of Rhodes 10.00 1
2005 Odyssey - The Greatest Tale 9.00 1
2006 The 7 Samurai - The Ultimate Epic 8.50 2
2008 Dante's Inferno - The Divine Comedy Part I 10.50 3
2009 The Spaghetti Epic 2: The Good, The Bad And The Ugly 10.00 1
2010 Dante's Paradiso - The Divine Comedy Part III 10.00 2
2010 The Spaghetti Epic 3: The Great Silence 11.00 1
2016 Decameron – Ten days in 100 novellas – Part III 11.00 1

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