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French TV

I Forgive You for All My Unhappiness

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010
Besonderheiten/Stil: instrumental; Canterbury; Jazzrock / Fusion; RetroProg; RIO / Avant
Label: Pretentious Dinosaur Records
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Mike Sary Basses
Jeff Gard Drums
Steve Katsikas Keyboards, Sax

Gastmusiker

Shawn Persinger Guitars
Chris Smith Guitar
Andrew Katsikas Vocals
Adam Huffer Sax
Hans Bodin Guitar Synth
Warren Dale Sax, Clarinet, Melodica
Roy Strattman Guitars
Joee Conroy Guitar
Paolo Botta Keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Seven Rusty Nails 7:00
2. Conversational Paradigms 7:33
3. March of The Cookie Cutters 8:52
4. You Got To Run It Out, Dawson! 9:15
5. With Grim Determination, Terell Dons The Bow Tie 6:41
6. Mosquito Massacre 5:55
Gesamtlaufzeit45:16


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


Seit über 25 Jahren gibt es French TV aus Kentucky, was für eine absolut unkommerzielle (und wohl auch ziemlich unbekannte) Progband, die so ziemlich alles, insbesondere CD-Produktionen und deren Vertrieb, in Eigenregie macht, eine erstaunlich lange Zeit ist. Das lange Bestehen der Formation ist wohl vor allem dem ungebrochenen Engagement von Bassist und Bandkopf Mike Sary zu verdanken, der auch in besetzungstechnischer Hinsicht die einzige Konstante in der Geschichte der Band ist. Zehn Alben haben French TV bis dato eingespielt, deren letztes 2010 erschienen ist, wie die meisten der Vorgänger auf dem bandeigenen Label Pretentious Dinosaur Records.

Fünf Jahre sind seit der Veröffentlichung des letzten Album "This is what we do" vergangen. French TV sind inzwischen offenbar das Trio Mike Sary, Jeff Gard und Steve Katsikas (den man vielleicht als Keyboarder von Little Atlas aus Miami kennt). Da sich die verschiedenen Aufnahmesessions von "I Forgive You For All My Unhappiness" über den Zeitraum 2005-2010 erstreckt haben, sind auf dem Album aber noch eine ganze Reihe von weiteren Musikern zu hören, die mitunter zum Aufnahmezeitpunkt auch noch zur Band gehört haben (Warren Dale z.B.).

Trotz der langen Entstehungszeit ist "French TV #10" ein sehr einheitliches Album geworden, welches sich zudem in dem stilistischen Rahmen bewegt, den man von der Band gut kennt. "Modern American south regional post-Canterburian-influenced progressive rock", wie es im Beiheft des siebten Albums der Gruppe definiert wird (siehe "The Case Against Art"), machen French TV immer noch. Der Canterbury-Einfluss ist auf den letzten drei Scheiben der Band zwar etwas kleiner geworden, doch lassen sich diese Wurzeln (die irgendwo in der Nähe von National Health gründen) zusammen mit Spuren von klassischem britischen (Gentle Giant) und amerikanischem (Happy The Man) Prog immer noch ausmachen. Die Gitarren riffen nun mitunter zwar etwas heftiger, es wird ab und zu leicht funkig und Katsikas arbeitet sich mit seinen Tastensounds retroprogressiv in den Vordergrund, doch machen French TV immer noch ihren typischen humorvoll-lockeren, aber immer hochkomplexen und leicht angeschrägten Jazzsymphoprog mit Ecken und Kanten, den man von der Band seit vielen Jahren kennt und schätzt.

Man könnte natürlich bemängeln, dass Mike Sary hier auch nichts wirklich Neues oder Anderes am Start hat. In der Tat war auch der Rezensent nach dem ersten Durchlauf ein wenig von dem Album enttäuscht, gab es hier doch genau das zu hören, was er von einem neuen French-TV-Album erwartet hatte. Doch nach einigen weiteren Hördurchgängen schwächt sich der "more-of-the-same"-Effekt ab und das Album macht doch recht viel Spaß. Ein bemerkenswertes Projekt hält Sary hier auf jeden Fall am Leben, welches die volle Unterstützung der Proggemeinde verdient hat!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.2.2011
Letzte Änderung: 1.3.2011
Wertung: 10/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 2 von 2)


Ja, Mike Sarys Combo French TV hat wirklich die volle Unterstützung der Proggemeinde verdient. Hätte - muss man leider sagen. Denn instrumentale Canterburyjazzrockfusion mit einer ordentlichen Prise Spaß-RIO/Avant hat bei uns selbst dann schlechte Karten, wenn, wie hier, ein Pfund Retroprog dazugepackt wird.

Canterburyjazzrockfusion mit Spaß-RIO/Avant und Retroprog?

Da war doch was?!?

Ich hab die Scheibe gestern vier mal gehört, unzwa direkt nach dem neuen Tangent-Album "COMM". 'Komm', hab ich mir da gedacht, 'das ist doch eigentlich die gleiche Musik!'. Und Recht hatte ich: Canterbury mit RIO und Retroprog? The Tangent, aber sicher! Der Unterschied: French TV sind besser. Das liegt sicher an der Kompetenz und der Erfahrung, die Trio Mike Sary, Jeff Gard und Steve Katsikas mitbringen und die dafür sorgen, dass sowohl Canterbury, als auch RIO und Retroprog hier einfach einen Tick ausgefeilter sind als auf den Tangent-Alben. Und das ist nun auch der Grund, warum ich jetzt etwas vielleicht einigermaßen unerwartetes tue: Ich empfehle allen, die gerne The Tangent (und ähnliche Bands) hören, allen, die "Unfold the Future" für das beste Flower-Kings-Album halten, "I Forgive You for All My Unhappiness": Wer in diesem Bereich zwar gerne Altbekanntes hört, aber sich dennoch gern ein bisschen weiterentwickeln würde, sollte diese Scheibe unbedingt mal antesten - es könnte sein, das ihm eine Überraschung bevorsteht. Viel Spaß dabei!

Anspieltipp(s): Mein Top-Track: "You Got To Run It Out, Dawson!"
Vergleichbar mit: Siehe Rezension!
Veröffentlicht am: 25.10.2011
Letzte Änderung: 25.10.2011
Wertung: 11/15
BetchaWannaDanceStoopid!!

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von French TV

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1984 French TV 7.00 1
1987 After A Lengthy Silence 11.00 1
1994 Virtue In Futility 11.00 1
1995 Intestinal Fortitude 12.50 2
1997 Yoo-Hoo!!! 9.00 1
1999 The Violence Of Amateurs 11.00 1
2001 The Case Against Art 11.00 2
2004 Pardon Our French 12.00 2
2006 This is what we do 11.50 2
2016 Ambassadors of Good Health and Clean Living 12.00 2
2017 Operation: Mockingbird 11.00 2

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