Welcome to my DNA
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Steven Wilson |
Vocals, Guitars, Keyboards |
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| Aviv Geffen |
Vocals, Keyboards, Guitars |
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Gastmusiker
| Eran Mitelman |
Keyboards |
| Seffy Efrati |
Bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Glass House
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2:56
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| 2. |
Go to Hell
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3:03
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| 3. |
Rising of the Tide
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3:47
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| 4. |
Waving
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3:54
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| 5. |
Far Away
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2:47
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| 6. |
Dissolving with the Night
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4:06
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| 7. |
Blood
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3:17
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| 8. |
On the Plane
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3:42
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| 9. |
Oxygen
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3:05
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| 10. |
Zigota
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5:04
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| 11. |
DNA
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3:56
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| Gesamtlaufzeit | 39:37 |
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Rezensionen

Nun ist es also soweit, das neue Blackfield Album "Welcome to my DNA" liegt in meinem Player und schon das erste Stück lässt befürchten, was sich dann bewahrheitet. Seichte, massenkompatible Popmusik. Was die Rezensenten von "Blackfield II" befürchteten ist eingetreten... Konnte ich mit dem 2. Album noch sehr gut leben - und ich liebe das erste - "Welcome to my DNA" ist das Gegenteil einer Offenbarung, keine neuen Ideen, eine noch glattere Produktion und vor allem überwiegend belanglose Melodien, Refrains und Texte. Das Album ist auch atmosphärisch dünn, wenig bleibt hängen, es plätschert so dahin. Manchmal klingt es fast nach den "Beatles". Was ja eigentlich keine schlechte Referenz sein könnte - leider eher aus der "Long and Winding Road"-Ära. Stellenweise sinkt das Niveau auf "Kaufhausmusik"-Level. Die häufig orchestral angelegten Keyboards ertrinken im Kitsch. In der 2. Hälfte wird es dann noch etwas besser. "Blood" und "Zigota" bieten wenigstens akzeptable alternative Rocksongs, mit PT-verwandtem Gitarrensound, sowie "Dissolving with the night" entwickelt in der 2. Hälfte ein wenig Philip Glass-Feeling. Mit "DNA" gibt es zum Abschluss noch eine brauchbare Ballade. Natürlich waren "Blackfield" nie progressiv, aber was die zwei begnadeten Musiker hier abliefern ist doch ein wenig dürftig. Fazit: Verzichtbar - nur für Komlettisten!
| Anspieltipp(s): |
Blood, Zigota, Dissolving with the night |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.4.2011 |
| Letzte Änderung: |
28.4.2011 |
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Wurde das neue Album des Duos Wilson/Geffen eigentlich wirklich mit Spannung erwartet? Wenn ja: welche Erwartungshaltung wurde dabei eingenommen? Dass die Stücke länger werden, rockiger oder gar proggig? Vorsicht Leute, es gilt weiterhin die Devise: wo Blackfield draufsteht, ist auch Blackfield drin. Und mit diesem Beinahe-Fazit ist tatsächlich bereits Vieles gesagt, denn schon der erste Song zeigt deutlich, wo es lang geht: auf der gleichen Einbahnstraße wie bisher.
Das Album ist kurz ? wie die Vorgänger. Die Songs sind austauschbar ? wie bisher. Das geht so weit, dass man sich nach einem kompletten Hördurchlauf fragt, wo denn vielleicht noch einmal anzusetzen wäre, wollte man eine der wenigen wirklich hörenswerten Stellen wiederfinden. Wenige Songs bleiben im Gehör, selbst nach mehrmaligem Hören fräst sich nichts wirklich ein. Ecken und Kanten gibt es viel zu selten, fast möchte ich von einer vergebenen Chance sprechen.
Woran liegt es eigentlich? An der Tatsache, dass fast alle Stücke auf ?DNA? aus der Feder Geffen?s stammen? An allgemeiner Abnutzung der kreativen Linie beider Musiker? Oder arbeitet man nach dem Minimalprinzip, d.h. mit einem sehr geringen Risiko beim Songwriting den maximalen Verkaufserfolg erzielen zu wollen? Vielleicht ist es ein bisschen was von allem. Jedenfalls fallen einem häufiger als zuvor die Begriffe langweilig, belanglos, ideenlos, lustlos und beliebig ein, wenn die Eindrücke des Gehörten wiedergegeben werden sollen. Hervorheben kann man aus der Scheibe eigentlich nur ?Go to Hell?, allerdings in negativer Hinsicht. Wohl das schlechteste Stück, das Blackfield je aufgenommen haben. Da wird der Songtitel fast zum Bumerang ? als Aufforderung an den Songschreiber. Alles in Allem ? trotz einiger schöner melodiöser Parts - ein Album, das man nicht wirklich besitzen muss, nicht einmal als Komplettist oder Sammler. Die Musik von Blackfield ist für den Moment gemacht, nicht als Bestandteil einer Sammlung besonderer Werke.
Und selbst wenn man die zwar simplen, aber schöngeistigen melodischen Momente der CD im Grunde ja mag, macht es immer noch wesentlich mehr Spaß, einem Live-Gig der Truppe beizuwohnen, wo auch Blackfield-?Klassiker? dargeboten werden und das Ganze in sehr viel dynamischerem Gewand.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.5.2011 |
| Letzte Änderung: |
8.5.2011 |
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Auch der dritte Streich klingt wieder ziemlich typisch Blackfield, auch wenn Geffen diesmal fast alleiniger Songlieferant ist. Aber das fällt im perfekten Arrangement nicht weiter auf. Und der eine Wilson-Song ragt auch nicht heraus. Im Gegenteil: Geffen liefert mit Go to Hell oder On the Plane Besseres ab.
Einzelne Songs fallen qualitativ nicht ab. Negativ erscheint mir jedoch, dass immer wieder diese schmalzigen Streicherklänge in das Klangbild integriert worden sind (Punktabzug!). Dafür erfreuen den Hörer einige sehr sahnige Gitarrenmelodien und z.T. beachboy-mäßige Vokaleinsätze. Und vor allem rockt es noch weniger als die Vorgängeralben. Was aber nicht prinzipiell schlecht sein muss.
Blackfield ist mit Welcome to my DNA ein nettes, poppiges, sehr melodisches, zwar keinesfalls aufregendes, aber doch durchaus gelungenes Werk geglückt, das sich ? auch wenn es noch einen Gang relaxter daherkommt - wieder einmal in die Rubrik Porcupine Tree light einsortieren lässt.
| Anspieltipp(s): |
Glass House, Go to Hell |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.6.2011 |
| Letzte Änderung: |
3.6.2011 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Blackfield
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