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Phideaux

Snowtorch

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Neoprog; New Artrock; Rock / Pop / Mainstream; RetroProg
Label: Bloodfish Music
Durchschnittswertung: 10.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Phideaux Xavier acoustic guitar, piano, vocals
Johnny Unicorn keyboards, saxophone, vocals
Mark Sherkus keyboards, piano
Linda Ruttan Moldawsky vocals
Molly Ruttan vocals, metal percussion
Gabriel Moffat electric guitar
Mathew Kennedy bass
'Bloody' Rich Hutchins drums
Valerie Gracious vocals
Ariel Faber vocals, violin

Gastmusiker

Stefanie Fife cello
Chris Beth flute, soprano saxophone

Tracklist

Disc 1
1. Snowtorch (Part One)

1. a) Star of Light
2. b) Retrograde
3. c) Fox On The Rocks
4. d) Celestine

19:43
2. Helix 5:54
3. Snowtorch (Part Two)

1. a) Blowtorch Snowjob
2. b) Fox Rock
3. c) Coronal Mass Ejection

16:29
4. untitled track 2:41
Gesamtlaufzeit44:47


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 3)


Mit "Snowtorch" legt die ehemals virtuelle Band Phideaux ihr achtes Album vor. Die Musikernamen sind mittlerweile alte Vertraute, das Lineup ist also weitgehend seit "The Great Leap" stabil. Inzwischen hat man auch einige Festivalauftritte als 'echte' Live-Band hinter sich. Und auch musikalisch verfolgen Phideaux die Linie, die sich seit "The Great Leap" durch alle Alben zieht, weiter. Es gibt also nicht so viel Neues, um das gleich vorweg zu nehmen.

Überhaupt wirkt "Snowtorch" wie ein Nachfolger oder eine Fortführung zu "Doomsday Afternoon". Letztlich ist das Album eine lange Suite, deren einzelne Teile sanft ineinander übergehen. Die beiden beherrschenden Longtracks - "Snowtorch part 1 & 2" - sind zwar formal nochmals in kleinere Einheiten unterteilt, zu hören ist das aber nicht. Und so präsentieren uns Phideaux wieder ihre ureigene Retroprog-Version. Verspielte, sinfonische Rockmusik mit leichter Hand nahezu schon elegant dargeboten. Melodienseligkeit und Songorientierung verbinden sich in geschickter Weise. Hinzu kommt ein Schuss Folk und eine Prise melancholische Psychedelic, fertig ist ein weiteres träumerisch gutes Album. Der "more-of-the-same-Faktor" ist natürlich beträchtlich. Wer also gegen sowas avers ist, sollte an dieses Album mit Vorsicht herangehen. Für Fans, die mehr Futter wollen, ist es natürlich ein geradezu ideales Werk geworden.

Einen besonderen 'Hier-bin-ich-zu-Hause'-Effekt hat natürlich Phideaux Xaviers ruhiger, angenehmer Gesang. Überhaupt sind die Gesangspassagen, gerade auch die weiblichen, mal wieder sehr schön arrangiert und geradezu fein ziseliert.

So dominieren auch auf "Snowtorch" elegante Melodien, die sich sofort in den Gehörgängen festsetzen, mit - wie gesagt - wunderschönen Gesangspassagen, gerne auch mal zweistimmig. Röhrende Orgeln, Vintage-Synthies, elegische Gitarren-Soli und melancholische Cello-Passagen runden das Ganze ab. Ein sehr gelungenes Album, welches vielleicht manchmal etwas zu entspannt daherkommt, aber das ist schon mal wieder ein Mecker auf ziemlich hohem Niveau.

Als Nachklapp zum eigentlichen Album gibt es noch einen unbetitelten Track, der meiner Meinung nach eine rein instrumentale Einspielung des beherrschenden "Snowtorch"-Themas ist, welches vorher in den Longtracks immer wieder aufgegriffen wurde.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.5.2011
Letzte Änderung: 22.8.2013
Wertung: 10/15

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Von: Wolfram Ehrhardt (Rezension 2 von 3)


Der US-amerikanische Multiinstrumentalist Xavier bleibt mit seinem Phideaux-Ensemble nun schon auf der dritten Veröffentlichung in Folge tiefer der sinfonischen Progmusik verbunden. Folkige Ausflüge, rockige Rhythmen, klassische Inspirationen, Balladeskes, Sphärisches und Poppiges gibt es weiterhin zu vernehmen, wobei alles als untergeordneter Bestandteil dem sinfonischen Grundgerüst dient. Geschickt wird auf "Snowtorch" Kompositionsgut im Stil der Proggrößen der frühen 70er Jahre mit einigen modernen Rhythmen geboten. Schräge Tonfolgen oder frickelige Instrumentenbehandlung sind hier nicht zu finden. Dafür gibt es vor allem auf den beiden Longtracks ein melodiebetontes und abwechslungsreiches Stimmungsbild, wobei die Kunst an den verschiedensten Tasteninstrumenten im Vordergrund steht. Wohl auch nicht erstaunlich, da drei Keyboarder das Klangbild beherrschen.

Natürlich lässt Phideaux Xavier seine fähigen Ensemblemitglieder immer mal wieder im Rampenlicht musizieren, wobei die Klänge von Saxophon, Cello, Violine und Flöte mir besondere Freude bereiten. Auch die manchmal ertönende weibliche Stimme von Valerie Gracious, die mich von der Intonation schon mal an Kate Bush erinnert, weiß sehr zu gefallen.

Insgesamt ist Phideaux mal wieder ein äußerst vielfältiges und im ständigen Fluss befindliches Album gelungen, welches allerdings auch keine außergewöhnlichen Überraschungen oder besonderen Höhepunkte bietet. Nichtsdestotrotz bietet "Snowtorch" keine Räume für Langeweile und weiß ganzheitlich zu gefallen. Für Sinfonikproggies definitiv eine Empfehlung.

Übrigens, die CD-Hülle ist im Mini-LP Design gestaltet und bietet neben dem Booklet eine weiche Schutzfolie für den Silberling. Sonst gibt es das nur bei den teuren limitierten japanischen Pressungen oder einigen italienischen Veröffentlichungen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: mit den guten Symphonic Prog Konzeptalben
Veröffentlicht am: 18.6.2011
Letzte Änderung: 28.2.2012
Wertung: 11/15

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 3 von 3)


More of the same ("mots")? Das ist natürlich immer relativ. Wer das bisherige Werk einer Band oder eines Künstlers gut kennt, der mag zu dem Schluss kommen, dass eine neue Scheibe nichts wesentlich Neues bietet. Das mag man begrüßen, da man den wiederkehrenden Stil schätzt, oder man rümpft irgendwann, ob der aufkommenden Gleichförmigkeit die Nase. Wer allerdings mit der Musik und den bisherigen Hervorbringungen noch nicht so vertraut ist, dem wird das Festfahren in gewissen stilistischen und kompositorischen Schemen nicht auffallen.

Ich habe Phideaux Xaviers Produktionen bisher zwar registriert und auch die eine oder andere Nummer goutiert, doch ist "Snowtorch" das erste Album des Amerikaners, welches ich mir in Gänze zu Gemüte geführt habe. Ein perfekt produzierter, zeitgenössischer Prog ist hier zu hören, der sowohl auf Melodiösität als auch auf Komplexität wert legt und reich instrumentiert, klangvoll und elegant aus den Boxen fließt. Dazu kommt der sehr angenehme charakteristische Gesang Phideaux', der allerdings einige Male durch die eine oder andere expressive Einlage und diverses Hintergrundseufzer der weiblichen Stimmen verwässert wird. Das hätte ich nicht gebraucht, verleiht es der Musik doch einen leichten Anstrich von US-typischer Kommerzialität.

Ansonsten ist "Snowtorch" ein gelungenes Album, das zwar eindeutig auf der melodischen Seite des modernen Prog angesiedelt ist, aber doch ausgesprochen verschachtelt und vielschichtig durch die Gehörgänge gleitet. Allzu retro klingt das Ganze dabei, trotz diverser Vintage-Tastenklänge, nicht. Ich denke daher, dass "Snowtorch" ein sehr geeignetes Album ist, um die Musik von Phideaux kennen zu lernen. Bei Gefallen kann man sich dann nach hinten in seinem Katalog vorarbeiten, und aufhören, wenn sich ein "Mots-Effekt" einstellen sollte. Wer die Musik des Amerikaners schon gut kennt und sich an "mots" nicht stört, der wird wohl auch - dahingehend interpretiere ich zumindest die Rezensionen meiner Vorschreiber - seine Freude an "Snowtorch" haben!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.7.2011
Letzte Änderung: 4.7.2011
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Phideaux

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 Ghost Story 10.00 1
2004 Fiendish 9.00 2
2005 Chupacabras 10.50 2
2006 313 11.00 1
2006 The Great Leap 11.00 2
2007 Doomsday Afternoon 12.33 3
2009 Number Seven 11.00 2
2018 Phideaux & Mogon: Bloodfish Promotional Issue 11.00 1

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